1000 Meter volle Power – Mädchen-Vierer erreicht 4. Platz beim JtfO-Bundesfinale

Einen sensationellen 4. Platz erreichten Amelie Doden, Okka Groeneveld, Wiebke Oltrop, Tomma Ubben und Steuermann Sverre Hemken beim Ruderwettbewerb des Bundesfinales von Jugend trainiert für Olympia. Ihre Erlebnisse haben die Teilnehmer für unsere Homepage zusammengefasst:

„Durch einen Sieg bei dem Landesentscheid in Hannover im Juni qualifizierten sich die Mädchen des Max-Windmüller-Gymnasiums für das Bundesfinale von Jugend trainiert für Olympia in Berlin. Am Sonntag, den 18.09. haben sich Amelie Doden, Wiebke Oltrop, Okka Groeneveld, Tomma Ubben, Steuermann Sverre Hemken, Trainerin Johanna Hilker und Max-Lehrer Werner Gluns mit dem Zug auf den Weg nach Berlin gemacht.

Nach der Ankunft am Berliner Hauptbahnhof folgte die sogenannte Akkreditierung (Anmeldung). Anschließend wurde das A&O Hostel in Friedrichshain bezogen und um 17 Uhr ging es zum ersten Programmpunkt, der Begrüßung in der Ländervertretung Niedersachsen. Anschließend wurde vor Ort gemeinsam gegessen.

Am nächsten Tag ging es dann um 9 Uhr mit der Bahn zur Regattastrecke in Grünau, um beim Training die Strecke kennen zu lernen. Die Strecke ist sehr windanfällig, so dauerte es ein wenig um sich an die Bedingungen zu gewöhnen. Am Nachmittag stand Kulturprogramm auf dem Plan. Es ging zur Ausstellung ‚Story of Berlin‘. Dort gab es eine Führung durch einen Atomschutzbunker und anschließend konnte man sich eine Ausstellung zur Geschichte Berlins im naheliegenden Gebäude ansehen. Später gab es noch die Möglichkeit, in die ein oder andere Shopping-Mall zu gehen und gemeinsam am Kurfürstendamm zu essen.

Dann wurde es am Dienstag ernst. Die Vorläufe der 12 Boote wurden ausgefahren, wobei der Mädchen Vierer mit Potsdam im Lauf harte Konkurrenz hatte. Um direkt ins A- Finale einziehen zu können, hätten die Mädchen den ersten Platz belegen müssen. Jedoch waren die Mädchen aus Potsdam zu stark, sodass die Emderinnen nicht mithalten konnten und aus taktischen Gründen den Druck ab der Streckenhälfte rausgenommen haben, um ihre Kräfte für den am Nachmittag anstehenden Hoffnungslauf zu sparen. Im Hoffnungslauf musste dann der erste oder zweite Platz erreicht werden, um ins A-Finale einziehen zu können, die übrigen Boote fahren die restlichen Plätze im B-Finale aus. Wieder warteten starke Gegner auf die Ruderinnen mit Steuermann Hemken, wie das Sportinternat aus Ratzeburg und Starnberg aus Bayern. Von Beginn an konnten die Max-Mädchen das Feld anführen und fuhren den ersten Platz souverän ins Ziel. Große Freude herrschte nicht nur über den Sieg im Hoffnungslauf und somit den Einzug ins A Finale, sondern auch dass sie die schnellste Zeit von den zwei Hoffnungsläufen fuhren und insgesamt die drittschnellste Zeit von allen Vierern. Somit wurde der Ehrgeiz noch mehr geweckt und ein möglicher Podiumsplatz wurde erhofft. Das Ziel des Emder Bootes wurde allerdings schon erreicht, der Einzug ins A Finale. Den Rest des Tages ließ die Mannschaft ruhig ausklingen und er endete mit einem frühen zu Bett gehen, um Kräfte für den Folgetag zu mobilisieren.

Am Mittwoch hieß es schließlich Finaltag. Das Rennen startete um 13:30 Uhr, bis dahin würde sich vor Ort in Grünau auf das Rennen vorbereitet und das Boot kontrolliert, ob alles in Ordnung ist. Pünktlich zur Startzeit wurde das Rennen auch gestartet und für die Mannschaft ging es um alles. Vom Ufer aus fieberten Lehrer Werner Gluns und Trainerin Johanna Hilker mit. Schnell sichtbar war, dass die Boote aus Brandenburg und Hessen sich absetzten konnten und um die Plätze eins und zwei kämpften. Das Emder Boot verteidigte den dritten Platz fast den gesamten Streckenverlauf. Zum Ende wurde es aber noch mal spannend, da das Verfolgerboot aus Mecklenburg Vorpommern immer weiter heran fuhr. Steuermann Sverre Hemken feuerte seine Mannschaft zu Höchstleistungen an. Im Ziel musste dann über ein Zielfoto der dritte Platz ermittelt werden. Mit 0,3 Sekunden mussten sich die Mädels geschlagen gegenüber dem Verfolgerboot geben. Sie erreichten somit einen vierten Platz. Trotz erster Enttäuschung über den verpassten Podiumsplatz überwiegte trotzdem die Freude. Nach sehr langer Zeit wurde wieder ein Mädchen-Vierer gestellt und fuhr direkt erfolgreich ins große A-Finale von JtfO, darüber kann man nur stolz sein. Als Abschluss dieser Sporttage folgte eine große Siegerehrung aller Sportarten in der Max-Schmeling-Halle. Dabei kam noch einmal das Olympia Gefühl auf, da alle Sportler in einer großen Halle versammelt waren und ein Olympisches Feuer entzündet wurde.

Am letzten Tag, dem Donnerstag, stand nur noch Tasche packen auf dem Plan und Rückreise nach Emden. Um 12:34 Uhr fuhr der Zug in Berlin ab und gemeinsam kamen alle Sportler gesund und munter am frühen Abend in Emden wieder ab.

Als Fazit bleoibt festzuhalten, dass das Bundesfinale in Berlin eine supertolle Veranstaltung war und alle Mühen sich gelohnt haben, um sowas miterleben zu dürfen.“

Bedanken möchten wir uns beim Förderverein des Max-Windmüller-Gymnasiums, durch dessen finanzielle Unterstützung diese Fahrt möglich gemacht wurde.

Bericht der Emder Zeitung

Bericht der Emder Zeitung

Bericht der Emder Zeitung (2)

Bericht der Emder Zeitung (2)

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Ergebnisse Vorlauf

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Ergebnisse Hoffnungslauf

 

 

 

 

 

 

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Ergebnisse Finale