Monthly Archives: November 2014

Lesenacht in der Bibliothek

18 Schülerinnen und Schüler haben die Nacht von Freitag auf Samstag in der Schulbibliothek verbracht und sich spannende Geschichten vorgelesen und vorlesen lassen. Vorgelesen wurde ab 20 Uhr aus dem Buch „Von allen guten Geistern verlassen (Scary Harry Band 1)“, dann haben Schülerinnen und Schüler das ganze Buch „Mein Lotta-Leben. Den letzten knutschen die Elche“ vorgelesen. Den Abschluss (ca. 1 Uhr) bildete dann wieder Scary Harry. Am Samstag wurden alle nach einem gemeinsamen Frühstück um 9 Uhr abgeholt.

„Wirtschaft zum Anfassen“

Zum 15. Mal haben die Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrganges des Gymnasiums am Treckfahrtstief Einblicke in die Abläufe hiesiger Firmen und Institutionen gewonnen: Im Rahmen des Projektes „Wirtschaft zum Anfassen“ bereisten die Neuntklässler in kleinen Gruppen Emder Betriebe und gewannen dabei Erkenntnisse, die nicht nur für ihr späteres Berufsleben hilfreich sein dürften. „Wir freuen uns über das Engagement der hiesigen Betriebe und Institutionen“, sagte GaT-Schulleiter Frank Tapper am Montagabend zu Beginn der Präsentation der Ergebnisse in der Aula des GaT. Die Vorbereitung auf die berufliche Zukunft stelle einen wichtigen Baustein in der Arbeit des Gymnasiums dar. Deshalb freue er sich über die große Unterstützung von „Wirtschaft zum Anfassen“.

GaT-Schüler sind jetzt SchmExperten

29Karotte? Oder doch eher Kohlrabi- oder sogar Kartoffel? Mit verbundenen Augen fällt es nicht jedem der Schüler aus der 5a leicht, auf das richtige Nahrungsmittel zu tippen. „Ein solches Ergebnis ist nicht ungewöhnlich und durchaus Sinn der Sache, geht es doch bei diesem Experiment das Bewusstsein für den Geschmack von Speisen zu schärfen“, so Frauke Becker-de Boer, Hauswirtschaftsleiterin und Ernährungsberaterin für Kinder.

Eine Woche lang hat sie das Projekt SchmExperten am GaT durchgeführt und dabei alle Fünftklässler in die Grundlagen der Nahrungszubereitung und des Kochens eingeführt. Jeden Tag stand dabei etwas anderes im Mittelpunkt: Neben Obst- und Fruchtgerichten beschäftigten sich die Schüler auch mit Pasta, Salaten und „Power-Sandwiches“. Darüber hinaus gab es aber auch eine Einführung in Küchenhygiene, Lebensmitteleinkauf und natürlich Esskultur, denn schließlich gehören die richtigen Tischsitten mit zu einer gemeinsamen Mahlzeit. 

800 Euro für Straßenkinder

Bei der Spendenaktion „Straßenkind für einen Tag“ am vergangenen Donnerstag kamen ca. 800 Euro an Spenden zusammen, die jetzt an „terre des hommes“ weitergeleitet werden und so Straßenkindern in aller Welt zugutekommen. Wir bedanken uns bei allen Spendern und vor allem bei den Schuhgeschäften „Bockstiegel“ und „Zille“, die unseren Schuhputzern mit Materialien und Rat und Tat zur Seite standen.

… Bericht der EZ     … Bericht der OZ

 

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„Meine Anfangszeit war wunderbar, ich liebe es, hier zu wohnen.“

Ich lebe seit 2 Monaten in Deutschland und ich kann nicht beschreiben wie ausgezeichnet es ist. In dieser kurzen Periode ich habe viele Leute und Orte kennengelernt, die ich für immer in meinem Herz trage. Der Grund, weshalb ich bin hier, ist dass ich Deutsche Kultur und Sprache sehr interessant finde. Es gibt viele Unterschiede zwischen brasilianischer und deutscher Mentalität, Sitten und Lebensweise und ich freue mich über die Gelegenheit, diese Unterschiede genau zu beobachten können.

Seit 1 Monate bin ich Schülerin am GaT. Es gibt einige Unterschiede zwischen meiner brasilianischen Schule und GaT, aber am Ende Schule ist überall gleich. In Brasilien ich kann nicht meine Fächer wählen, ich muss alles lernen. Die Schule fängt um 7:15 an und das Ende ist um 13 Uhr. Einige Tage bin ich nach dem Mittagessen wieder da, um mehr Unterricht zu haben. Nach der Schule spiele ich Volleyball, gehe ich schwimmen und habe Englischunterricht. Wir schliessen die Schule mit 17 Jahren ab und gehen zur Universität. Dafür müssen wir eine grosse Prüfung machen wie “Abitur”, aber jede Universität hat ein anders “Abitur”. Wir haben keine Pause zwischen den Unterrichtsstunden, sondern eine 30-Minuten-Pause am Vormittag (zwischen 4. Und 5. Stunde). Wenn die Schule zu Ende ist, gehe ich zu Fuss nach Hause. Fahrräder werden nicht viel benutzt, weil São Paulo nicht flach ist wie Ostfriesland. Deshalb die meisten fahren mit dem Auto.

Tag und Nacht wird vorgelesen!

Über 300 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums am Treckfahrtstief werden am kommenden Freitag den Schultag ganz besonders beginnen: Alle 5., 6., 7. und 8. Klassen der Schule nehmen am Bundesweiten Vorlesetag teil. Diese Aktion der Stiftung Lesen, die als das größte Vorlesefest Deutschlands gilt, findet bereits zum 11.Mal statt. Dieses Mal möchten die Organisatoren der Stiftung Lesen eine ganz besondere Hürde überwinden: Über 100.000 Vorleserinnen und Vorleser, so wird gehofft nehmen dieses Jahr an der Aktion teil – und natürlich Millionen Zuhörer. 

GaT wird Max-Windmüller-Gymnasium

Nach den Beschlüssen des Emder Rates zur Schulstrukturreform wird unser Gymnasium zum Schuljahr 2015 / 2016 an den Steinweg umziehen. Der andere Standort legt einen neuen Namen nahe, da die Schule sich dann nicht mehr „am Treckfahrtstief“ befindet. Um einen geeigneten neuen Namen zu wählen, haben wir ein aufwendiges Verfahren durchgeführt, das nicht nur die Schulöffentlichkeit, sondern auch die Emder Bürger mit einbezog und eine Fülle von Namensideen berücksichtigte. Unsere Gesamtkonferenz, in der Lehrer, Eltern und Schüler des Gymnasiums am Treckfahrtstief vertreten sind, hat sich mit einer überwältigenden Mehrheit für die Umbenennung in „Max – Windmüller – Gymnasium“ ausgesprochen und damit dem Schulvorstand die Empfehlung gegeben, sich für diese Namensänderung einzusetzen. Der neue Name soll keinen Bruch, sondern die Fortführung der Bildungsarbeit unseres Gymnasiums symbolisieren, das sich stets der Erziehung zu Toleranz, Respekt, Demokratie und Solidarität verpflichtet fühlte.

Nikolaus im Schuhkarton

Liebe Schülerinnen, liebe Schüler, liebe Eltern,

nach dem großen Erfolg der letzten Jahre plant die Schülervertretung in diesem Jahr wieder die Aktion „Nikolaus im Schuhkarton“ durchzuführen. Die Kirchengemeinde Krummhörn/Groothusen engagiert sich seit Jahren in der Rumänien-Hilfe, unter anderem mit der Aktion „Nikolaus im Schuhkarton“. Hierdurch bekommen viele Kinder in Rumänien ein für uns sicher kleines, für diese Kinder aber oft das einzige Weihnachtsgeschenk.

Letztes Jahr hat Martje Sartorius, eine ehemalige Schülerin unserer Schule, sich mit der Gemeinde in Verbindung gesetzt und am GaT fleißig Kartons gesammelt. Das Projekt weckte großes Interesse. Dieses Jahr fährt Martje mit nach Rumänien um die Schuhkartons persönlich zu überreichen.

GaT-Lehrer zu Besuch in Yad Vashem

Eine besondere Fortbildung liegt hinter Frauke Thees und Kai Gembler: In den Herbstferien sind die beiden Lehrer des Gymnasiums am Treckfahrtstief nach Jerusalem gereist, um an einem Seminar in Yad Vashem, der zentralen israelischen Gedenkstätte für den Holocaust, teilzunehmen. Gemeinsam mit Vertretern der französischen Forschungsgruppe Association pour la Recherche et l’Enseignement de la Shoah (A.R.E.S.) haben die beiden Emder Lehrer eine Woche in der International School for Holocaust Studies (ISHS) verbracht.

Der Schwerpunkt des intensiven Programms lag auf einer zeitgemäßen Vermittlung der Verbrechen des Nationalsozialismus: Fast 70 Jahre nach Ende des 2. Weltkrieges und Nazi-Deutschlands ist der Holocaust zwar noch regelmäßig im Fernsehen und in Filmen präsent, doch hat die Auseinandersetzung mit diesem Thema in der Öffentlichkeit deutlich abgenommen. Von zunehmender Bedeutung ist deshalb die Frage, wie zukünftige Generationen unterrichtet werden können und welche Lehren aus dem Holocaust gezogen werden sollen.