Monthly Archives: Februar 2018

Gutes Abschneiden bei Jugend forscht!

Dass Bienen ganz besondere Baumeister sind, ist schon lange bekannt. Dass sie durch die Verwendung ihrer Baustoffe auch noch auf die Gesunderhaltung des Stockes achten, weiß alllerdings längst nicht jeder: Propolis heißt das Wunderharz, dass dank seiner antibaktierellen Wirkung die Honigmacher vor Erkrankungen schützt. Kann man sich die Eigenschaften dieses Bienenproduktes zunutze machen? Diese Fragen stellten sich Joelle Markus (9c), Emma Arp (9c) und Martin Ellermann (9d): Mit den Ergebnissen ihrer Versuche nahmen sie am Regionalwettbewerb von Jugend forscht teil, ebenso wie Janna Stracke (10a), Jonas Stracke (7a) und Leon Bernhard (8b): Das Trio hatte eine Tassenkrone nachgebaut, einen Vorläufer heutiger Batterien. Damit konnte die Gruppe eindrucksvoll nachweisen, dass durch diese von dem italienischen Physiker Alessandro Volta erfundene Apparatur eine beachtenswerte Spannung entsteht: Tauchte man zwei Finger in die salzwassergefüllten Gläser, gab es einen deutlichen elektrischen Schlag!

Beide Arbeiten konnten sich am Ende gut platzieren: Während Emma, Joelle und Martin einen zweiten Platz erzielten, erreichten Janna, Leon und Jonas den dritten Rang. Zufrieden mit diesen Ergebnissen zeigten sich auch die Betreuer Jochen Scheuermann und Andreas Makus: Beide haben schon jetzt den Valentinstag 2019 im Blick, denn dann findet der nächste Regionalwettbewerb in Emden statt!

Joelle, Martin und Emma mit ihrem Betreuer Jochen Scheuermann.

Leon, Jonas und Janna mit Betreuer Andreas Makus.

Neues Video online: Esther Bejarano im Interview

Trotz ihrer 93 Jahre steht Esther Bejarano noch fast täglich auf der Bühne: Die Überlebende der Konzentrationslager Auschwitz und Ravensbrück erzählt dabei aus ihrem Leben und tritt mit der HipHop-Band Microphone Mafia auf. Im Rahmen ihres Besuches in Emden hat sie ein Interview gegeben, das im YouTube-Channel des Max-Windmüller-Gymnasiums ab sofort zu sehen ist:

Video: Tobias Bruns

Schulsanitätsdienst besuchte Rettungsleitstelle

Am vergangenen Montag besuchten unsere Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter gemeinsam mit den Juniorhelfern der Grundschule Früchteburg die Leitstelle und Rettungswache Emden. Organisiert hatte die Besichtigung Ben Rothe (Jg. 6), dessen Onkel uns vor Ort einen interessanten Einblick in die Abläufe eines Notrufs gab. Mit dem hier erlernten Wissen werden die SSDler bei möglichen Notrufen wesentlich ruhiger und sicherer agieren können. Im Anschluss daran wurden uns noch die verschiedenen Rettungsfahrzeuge gezeigt, die vor allem bei den Juniorhelfern für einiges Staunen und Begeisterung sorgten.

Bedanken möchten wir uns ganz herzlich bei allen Beteiligten der Rettunsgleitstelle, die uns sehr freundlich empfangen haben und all unsere Fragen sehr geduldig beantworteten.

Teilnahme am Wettbewerb „Informatik-Biber“

Im vergangenen November haben 26 Schülerinnen und Schüler der Informatik-AG am Wettbewerb „Informatik-Biber“ teilgenommen. Am 22.02.2018 konnte nun die Siegerehrung stattfinden. Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer erhielt eine Urkunde. Besonders erfolgreich waren Jan-Niklas Jansohn (5b), der einen ersten Preis in seiner Altersstufe erhielt und Niklas Bussmann (6c) sowie Reyk Janssen (6d), die jeweils einen 2. Preis in ihrer Altersstufe erhielten.

Text und Bild: Ka

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des „Informatik-Biber“-Wettbewerbes

Red Hand Day – gegen den Einsatz von Kindersoldaten!

Krieg statt Schule: Über eine Viertelmillion Kinder kämpfen in verschiedensten Gegenden der Welt in bewaffneten Konflikten. Ohne einschätzen zu können, wofür sie ihr Leben riskieren oder weshalb sie überhaupt kämpfen, werden diese Kindersoldaten als billiges und leicht beeinflussbares Kanonenfutter geopfert.

Eine unerträgliche Situation, auf die die Schülervertretung des Max-Windmüller-Gymnasiums auch in diesem Jahr aufmerksam gemacht hat: Anlässlich des Red Hand Days haben die Schülervertreter die roten Handabdrücke ihrer Mitschüler gesammelt. Seit dem 12. Februar 2002 gibt es diesen Aktionstag: Damals haben die Vereinten Nationen ein Zusatzprotokoll zur Kinderrechtskonvention verabschiedet, um Kinder und Jugendliche besser vor Krieg schützen zu können. Erstmals wurde damit beschlossen, dass die Zwangsrekrutierung von Kindern und Jugendlichen illegal ist. Ein Verstoß gegen diese Konvention ist ein Kriegsverbrechen, das vom Internationalen Gerichtshof bestraft wird. Inzwischen haben 166 Staaten dieser Erde diesen Vertrag unterzeichnet, doch leider haben sich 30 Länder noch immer nicht dazu verpflichtet.

Sammelte den ganzen Vormittag rote Hände: die SV

Jeder Handabdruck stellt insofern ein Bekenntnis gegen diesen Verstoß gegen die Kinderrechte dar: „Wir freuen uns sehr über die große Bereitschaft, diese wichtige Aktion zu unterstützen“, so Jessika Schulga. Einen ganzen Vormittag hat die Schülersprecherin des Max-Windmüller-Gymnasiums mit den Schülervertretern Abdrücke auf zwei großen Bannern gesammelt, die demnächst überreicht werden sollen und das am richtigen Ort: „Wir fahren im Mai nach Berlin“, erklärt Jessika. „Dort wollen wir die Handabdrücke im Bundestag Johann Saathoff übergeben.“

Im Mai werden die Handabdrücke in Berlin übergeben.

„Traumberuf Medien“

Im Rahmen des freiwilligen Angebots der Berufs- und Studienorientierung hatten 20 Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrgangs die Möglichkeit die Schülermesse „Traumberuf Medien“ in Hamburg zu besuchen. Bereits im Vorfeld konnten die Schüler sich mit den Ausstellern vertraut machen und kurze Lebensläufe ausfüllen, um Kontakt mit interessanten Ausbildungs- und Studienanbietern aufzunehmen. Die kompakt aufgebaute und interessante Messe bot eine Vielfalt an Möglichkeiten, sich zu informieren.

Versorgt mit Flyern und Give-aways konnten die Schülerinnen und Schüler ihre Eindrücke auf der Rückfahrt austauschen und sacken lassen. Natürlich war zwischendurch auch noch ein kurzer Besuch der Binnenalster Pflicht.
Die einhellige Meinung war es, dass es diese Messe verdient hat, in das Programm der Berufs- und Studienorientierung aufgenommen zu werden.

Never let the Ball go down! JtfO Basketball und Volleyball

Am Donnerstag, den 08.02.2018 haben sich die Volleyballer und Basketballer des Max zusammengeschlossen und sind gemeinsam mit dem Bus zu den Wettkämpfen des Bezirksentscheids Jugend trainiert für Olympia in der Wettkampfklasse II und III nach Oldenburg gereist.

Jugend trainiert für Olympia: Basketball

Am 07.02.2018 fuhren unsere ältesten Schülerinnen (WK II) nach Lingen, um am Bezirksentscheid JtfO Basketball teilzunehmen. Die Laune und Stimmung waren gut und unsere Spielerinnen waren hoch motiviert. Den Kreisgruppenentscheid hatten sie ohne größere Probleme gewonnen. Die Chancen standen gut und man wollte auf dem Turnier überzeugen. Kurzfristig fielen aber durch Krankheit zwei Spielerinnen aus, sodass die Mannschaft kleiner wurde.

In der ersten Runde ging es gegen das Franziskusgymnasium aus Lingen. Diese fast nur aus Vereinsspielerinnen bestehende Mannschaft war für unsere Schülerinnen nicht zu bezwingen. Zu Beginn konnte man noch gut mithalten und so stand es nach drei Minuten 4:6 für die Gegner. Mira Lang und Shana Hussein konnten durch gute Aktionen überzogen. Dannach erhöhte Lingen das Tempo und spielte eine gute Pressverteidigung, die unüberwindlich war. Das Spiel wurde 42:19 verloren.

Im zweiten Spiel traf man auf das Gymnasium Bad Essen, das mit einer Mannschaft antrat, die aus insgesamt vier Nachwuchsbundesligaspielerinnen bestand. Die Mannschaft aus Bad Essen ließ uns kaum eine Chance, leichte Körbe zu erzielen. Trotzdem konnten Neele Schweikhard und Lia Tönjes ihre Chancen nutzen und Punkte erzielen. Man verlor das Spiel 58:12.

Im letzten Spiel des Tages wartete die Oberschule Augustfehn. Von Beginn an übernahmen unsere Schülerinnen das Spiel und punkteten beliebig in Körbnähe. In diesem Spiel war es Karlotta Heppner, die viele Körbe erzielte. Auch Hannah Schweikard punktete fleißig. Anna Lea Flocken und Mira Lang spielten eine gute Verteidigung und konnte viele Bälle gewinnen. Unsere Spielerinnen waren hoch motiviert und gewannen dieses Spiel verdient mit 21:4.

Als Abschluss des Tages stärkte sich das Team noch in einem örtlichen Schnellrestaurant. Zufrieden mit dem 3. Platz fuhren unsere Schülerinnen wieder zurück nach Emden. Bis zum nächsten Jahr, wenn der Ball wieder in den Korb muss.

Foto und Bericht: Frank Stüdemann

Verheißungsvoller Neubeginn für Max-Austausch mit Guadeloupe! – Nach fünf Jahren Pause haben Max-Schüler wieder die karibische Schmetterlingsinsel besucht

Bereits bei der herzlichen Begrüßung wurde deutlich, dass dieser Austausch unter guten Vorzeichen steht: Schon in der Ankunftshalle des Flughafens konnten die vierzehn Schülerinnen und Schüler des Max-Windmüller-Gymnasiums ihren Partnern zuwinken, die mit einem Willkommensschild und einer deutschen Flagge auf ihre Gäste warteten. Neun Tage verbrachten die Emder auf der Karibikinsel, um in Begleitung ihrer Lehrer Severin Tillmann und Kai Gembler einen ganz besonderen Teil Frankreichs zu entdecken:

„Ich singe weiter, bis es keine Nazis mehr gibt!“

Ein beeindruckender Abend: Zwei Stunden stand Esther Bejarano am Mittwoch auf der Bühne der Neuen Kirche, um aus ihrem Leben zu berichten und gegen Rassismus und Antisemitismus zu singen. Bei ihrem ersten Besuch in Emden las sie zunächst aus ihren Erinnerungen und schilderte dabei, wie sie dem Tod in Auschwitz entrinnen konnte: