Monthly Archives: Januar 2019

Cinéfête 2019

In diesem Jahr werden alle FranzösischschülerInnen der Jahrgänge 6-12 die Möglichkeit erhalten, an der Cinéfête 2019 teilzunehmen.

Das Filmfest – organisiert vom Institut français unter Schirmherrschaft der Französischen Botschaft sowie der 16 deutschen Bildungsminister – hat sich zum Ziel gesetzt, möglichst viele SchülerInnen für das französische Kino zu begeistern. Alle Filme werden deshalb in französicher Originalfassung mit deutschen Untertiteln gezeigt. Veranstaltungsort ist das Forum der Volkshochschule Emden, die Filmvorführungen finden in der Zeit vom 24. – 29.01.2019 statt.

Die Fachgruppe Französisch hat folgende Filme ausgesucht:

Für die Jahrgänge 6 und 7

 

Für die Jahrgänge 8 und 9

 

Für die Jahrgänge 10 und 11

 

Für den 12. Jahrgang

Versteckt den Holocaust überlebt: Tswi Herschel besucht Emden und das Max

Tswi Herschel wurde als Kind einer jüdischen Familie am 29.12.1942 in Zwolle/NL geboren. Als ihre Deportation drohte, wurde er von seinen Eltern bei einer nicht-jüdischen Familie versteckt und hat so den Holocaust überlebt, während sein Vater und seine Mutter in Sobibor umgebracht wurden. Tswi Herschels Überlebensgeschichte ist deshalb so besonders, da er erst spät und nach und nach seine wahre Identität erfahren hat. Erst mit 21 Jahren erhielt er alle verbliebenen Dokumente seiner leiblichen Eltern. Darunter befand sich auch ein einzigartiger Lebenskalender (s.o.), den sein Vater ihm gezeichnet hatte.

Diese Geschichte wird am 25.1.2019 in Emden im Rahmen von zwei Veranstaltungen zu hören sein:

1. Um 11:30 Uhr wird Tswi Herschel im Rahmen der Gedenkveranstaltung der Stadt Emden für die Opfer des Nationalsozialismus in der Johannes-à-Lasco-Bibliothek sprechen, die in diesem Jahr vom Max-Windmüller-Gymnasium und der BBS II ausgerichtet wird.

2. Um 19:00 Uhr findet der Vortrag in der Neuen Kirche (Brückstr. 103) statt.

Beide Veranstaltungen sind kostenlos und öffentlich.

Zudem wird Tswi Herschel in einer nicht-öffentlichen Veranstaltung über sein Leben mit Schülerinnen und Schülern am Max sprechen.

Tswi Herschel erzählt seine Geschichte sehr gut nachvollziehbar, da er seinen Vortrag durch eine professionelle Präsentation mit vielen Fotos, Videos und weiteren Medien unterstützt. Er spricht sehr gut Deutsch und freut sich bereits sehr auf Emden, da seine Großmutter, die 1943 in Auschwitz ermordet worden ist, aus unserer Stadt stammte.

Klimaparlament des Max beschäftigte sich mit klimafreundlicher Ernährung- Erstmals gemeinsamer Workshop von Schülern, Eltern und Lehrern

Was haben Hühnereier und Spaghetti Bolognese mit dem Klimawandel zu tun? Dieser und vieler weiterer Fragen widmete sich am vergangenen Sonnabend das Klimaparlament des Max-Windmüller-Gymnasiums: Von 10 bis 15 Uhr informierten sich die Teilnehmer unter anderem über die CO2-Bilanzen verschiedener Lebensmittel, den Wasserverbrauch, der bei Produktion von Nahrungsmitteln anfällt, und über den Flächenbedarf, der für Futterpflanzen benötigt wird.

Ein komplexes Thema, das eine Reihe von Herausforderungen für die Zukunft beinhaltet, die nur bewältigt werden können, wenn sich möglichst viele beteiligen. Deshalb hat das Klimaparlament des Max-Windmüller-Gymnasiums, das im vergangenen Jahr im Rahmen der Teilnahme am Climate Action Program (CAP) der UNESCO an der Schule gegründet worden war, dieses Mal nicht nur mit Schülerinnen und Schülern getagt: Erstmals haben die Klimaparlamentarier gemeinsam mit Elternvertretern und Lehrern an einem durch den Förderverein des Gymnasiums unterstützten Workshop teilgenommen, um Hintergründe über die Auswirkungen unseres Ernährungsverhaltens auf das Klima zu erfahren. Gestaltet wurde Programm mit dem Titel „MoMaMa (Monokulturen, Mastanlagen, Mahlzeit!“ von Vanessa Klimpel und Karolina Zwolinska von „Janun e.V.“. Neben den Konsequenzen für das Klima richteten die Referentinnen den Fokus auch auf ethische Fragen: So wurden die globale Verteilung von Wohlstand oder die Auswirkungen von Massentierhaltung anhand von vielen eindrucksvollen Spielen verdeutlicht, so dass nicht nur die Sechst- und Siebtklässler zum Nachdenken angeregt wurden.

„Diese Herangehensweise ist neu und Teil des Whole School Approachs“, erklärte Max-Lehrer Kai Gembler: „Dieses Konzept beinhaltet, dass möglichst viele Mitglieder der Schulgemeinschaft aktiviert werden.“ Zu diesem Zweck hat das Klimaparlament des Max, in das Delegierte aller Klassen und Jahrgänge entsendet werden, einen Klimarat gewählt, der sich wiederum aus Vertretern aller Jahrgänge zusammensetzt. „Diese demokratischen Organisationsstrukturen sollen eine möglichst breite Beteiligung der ganzen Schule ermöglichen und gleichzeitig ein Gremium bieten, mit dem konstruktiv gearbeitet werden kann“, bestätigt Johannes Hessel, der gemeinsam mit seinen Kollegen Kai Gembler und Jochen Scheuermann das Climate Action Project koordiniert.

Die Teilnehmer mit den Referentinnen Vanessa Klimpel und Karolina Zwolinska

Neben dem Workshop stand am Sonnabend auch die Information über die Arbeit des Klimarates auf der Tagesordnung: So berichteten die Klimaratsmitglieder Emma Arp und Mia Bredebusch von der Arbeit am ersten großen Projektes des Klimarates, der Installation von Handtrocknern auf den Toiletten. Eine sinnvolle Maßnahme: Durch die Einsparung der bislang dort verwendeten Papierhandtücher wird nicht nur CO2 gespart, sondern auch Geld, denn die Umrüstung ist auch noch günstiger, wie die Schülerinnen und Schüler errechneten. Damit konnten auch die Verantwortlichen bei der Stadt Emden überzeugt werden, die deshalb die ersten Handtrockner auf den Mädchentoiletten installiert haben. Nach einem Testbetrieb sollen auch die anderen Toiletten der Schule damit ausgestattet werden.

Dieser Erfolg hat die Mitglieder des Klimarates ermutigt, den eingeschlagenen Weg in Richtung einer klimaneutralen Schule weiter zu verfolgen: In den kommenden zwölf Monaten sollen dazu weitere Schritte unternommen werden. Neue Ideen und Anregungen gibt es dazu immer wieder bei Fortbildungsveranstaltungen in Wolfsburg: In der Autostadt, die das Projekt unterstützt, tauschen sich die Schülerinnen und Schüler und Lehrerinnen und Lehrer der 25 bundesdeutschen CAP-Schulen, die an dem globalen Projekt teilnehmen, zweimal im Jahr über ihre Arbeit aus und erhalten neue Ideen und Anregungen – das nächste Mal im März.

 

Das Max lädt zu Schnupperstunden ein

Liebe Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen,

das Max möchte Euch ganz herzlich zu Schnupperstunden einladen. In diesen könnt Ihr Euch einen ersten Eindruck unserer Schule machen und erste Unterrichtserfahrungen an der neuen Schule sammeln.

Die Schnupperstunden finden am Samstag, den 30. März 2019, von 10.30-12.30 Uhr statt.

Anmeldungen bitte bis zum 21.2.2019 per Email an email@max-emden.de oder per >>Formular<<, welches Ihr ausgefüllt im Sekretariat abgeben könnt.

Weitere Infos zum Max findet Ihr in unserem >>Flyer<< sowie auf unserer Homepage.

Wir freuen uns auf Euch!

Samira Bousri gewinnt Vorlesewettbewerb!

Auch im 60. Jahr war alles wie immer und doch für alle diesjährigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer wieder neu: Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6 a, b und c hatten im November  und Dezember ihre Lieblingsbücher hervorgeholt, fleißig geübt und sich gegenseitig um die Wette vorgelesen. Wer hatte die klarste Stimme, bei wem saßen die Betonungen am besten, wem hörte man am liebsten zu? Alles wichtige Faktoren zur Qualifizierung für die Regionalentscheide, der nächsten Stufe bei der Teilnahme am 60. Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels. Und gewonnen hat Samira Bousri, die vor allem durch ihre fehlerfreie Lesetechnik und klare Aussprache überzeugte. Sie setzte sich im Finale vor den kritischen Augen der Lehrer Fabian Robben und Reinke Eiben sowie den beiden Schülerinnen des Leistungskurses Deutsch aus dem zwölften Jahrgang, Lisa Klinkhart und Laura Krull, gegen die Klassensieger Lotta Christians und  Matin Hassan durch.

„Wir hatten dieses Jahr ein sehr gutes Niveau im Schulfinale“, so Reinke Eiben, Deutsch-Fachobmann und Initiator des Vorlesewettbewerbs am Max. „Insbesondere bei der Interpretation des Textes gaben sich die Finalisten sehr viel Mühe, sodass die Entscheidung denkbar knapp ausfiel.“

Bundesweit nehmen auch im Jubiläumsjahr wieder ca. 600.000 Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen teil, dem größten und traditionsreichsten Schülerwettbewerb Deutschlands.

Der aktuelle Wettbewerb läuft noch bis Juni 2019. Die nächste Entscheidung wird im Januar oder Februar im Stadtentscheid zwischen den Emder Schulen fallen. Über den Bezirks- und Landesentscheid besteht dann die Möglichkeit, sich für das Bundesfinale zu qualifizieren. Hier winkt eine mehrtägige Reise nach Berlin, das mit einem im Fernsehen ausgetrahlten Finale abgerundet wird. Ob Samira sich gegen die starke Konkurrenz durchsetzen kann, wird sich dann zeigen. Zumindest aber wird dem Lesen eine attraktive Plattform geboten und deutlich gemacht, dass trotz der zunehmenden Digitalisierung das Buch nach wie vor ein beliebtes Medium Heranwachsender ist.

Von links nach rechts: Laura Krull (Jurorin), Lotta Christians (6a), Lisa Klinkhart (Jurorin), Samira Bousri (6b), Fabian Robben, Matin Hassan (6c), Reinke Eiben

 

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