Monthly Archives: Februar 2019

Nach einem schwachen Start noch den 3. Platz erkämpft! 

Wie bereits im Vorjahr qualifizierte sich das Max-Windmüller-Gymnasium auch in diesem Jahr für den Bezirksentscheid im „Jugend trainiert für Olympia“ Basketball der Wettkampfklasse III der Jungen. Dieser Entscheid fand am Mittwoch, den 13. Februar 2019 in Quakenbrück in der Artland Arena statt. 

Das Team vom Max startete leider unterirdisch ins Turnier, was vermutlich dem längeren Anfahrtsweg geschuldet war. Denn nach dem ersten müden Eindruck musste sich das Team in der Vorrundentabelle nur hinter dem späteren Finalisten aus Quakenbrück einordnen und kam so noch ins Halbfinale. Im Halbfinale wartete dann die Mannschaft aus Vechta. In diesem Spiel lag das Max zur Halbzeit lediglich mit 4 Punkten zurück und zeigte, wieso sie sich für den Bezirksentscheid qualifiziert hatten. Am Ende hatte das hart umkämpfte Spiel aber einen verdienten Sieger, nämlich die Oberschule aus Vechta; welche im Übrigen die späteren Sieger des Bezirksentscheides waren. Das Halbfinalspiel ging letztlich, jedoch nicht in der Höhe verdient, 51:34 verloren. Durch den noch deutlicheren Ausgang im zweiten Halbfinalspiel reichte es dennoch für den 3. Platz. Aber auch dieser Platz war nach einem schwachen Start sehr hart und am Ende auch verdientermaßen erkämpft. 

 

JtfO Tischtennis Kreisgruppenentscheide Emden/Aurich/Leer

Am Donnerstag, den 14.02., fanden in Rastede die diesjährigen Bezirksentscheide Weser/Ems des Schulwettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ statt. Im Dezember hatten sich die ältesten Jungen des Max (2002-05) in Borssum souverän gegen ihre Gegner aus Aurich und Leer durchgesetzt und so für das Bezirksfinale qualifiziert.
Entsprechend groß waren die Erwartungen, denen unsere 6 Jungs im ersten Match des Tages gegen die KGS Rastede auch problemlos mit einem ungefährdeten 5:2 gerecht wurden. Besonderheit dieser Begegnung: für Rastede stand auch eine Spielerin an der Platte. Dies hatte zwar für den Ausgang des Matches keinerlei Bedeutung, führte aber kurzfristig auf den Betreuerbänken für Verwirrung und einige Aufregung, hatte das Max doch mit Daria Finger und Jule Hoogestraat zwei exzellente Spielerinnen zu Hause gelassen. Im weiteren Verlauf des Turniers stellte sich dann aber heraus, dass Mädchen in dieser Wettkampfklasse der Jungs nicht spielberechtigt sind.
Das zweite der drei Matches sollte dann schon über den Turniersieg entscheiden, trafen hier mit Melle und Emden doch die beiden Sieger der Erstrundenpartien aufeinander. Nach ausgeglichenem Auftakt (die beiden Spitzendoppel endeten 1:1) zeigte sich wie so oft, dass die engen Spiele im unteren Paarkreuz entschieden werden: hier konnten Melles Spieler 5 und 6 beide Punkte erringen und damit bereits für eine Vorentscheidung sorgen. Durch den souveränen Sieg unseres Spitzenspielers Jos keimte zwar nochmals kurzfristig Hoffnung auf, danach folgten allerdings glatte Niederlagen an 2, 3 und 4, so dass das Match letztlich deutlich 2:5 verloren ging. Hier mussten wir klar anerkennen, dass Melle an diesem Tag in der Breite deutlich besser aufgestellt war.
Erfreulich verlief dann wieder die abschließende Partie gegen Bad Essen, obwohl unsere Spieler ihre Matches hier längst nicht mehr so ernst angingen wie zuvor: Bente und Jos kamen trotz oder gerade wegen des Einsatzes ihrer Noppenbeläge zu Siegen, auch beide Doppel wurden nun wieder gewonnen, so dass Julius Novacek durch seinen 3-Satz-Sieg den entscheidenden 5. Punkt zum klaren 5:1 beisteuern konnte.
Somit belegte das Max hinter Melle einen hervorragenden 2. Platz beim diesjährigen Bezirksentscheid, herzlichen Glückwunsch!

Auf dem Foto: Jos, Bente, Silas, Michael, Philipp und Julius

 

„MAX macht“ gründet sich als nachhaltige Schülergenossenschaft

Ein besonderer Moment: Am Mittwoch gründete sich „MAX macht“ in der Plattform der Ostfriesischen Volksbank als erste nachhaltige Schülergenossenschaft eines ostfriesischen Gymnasiums. Neben dem Landtagsabgeordneten Matthias Ahrends (SPD) und vielen Schüler- und Lehrervertretern nahmen auch zahlreiche Vertreter der Stadt Emden, darunter Bürgermeisterin Lina Meyer, der Erste Stadtrat Horst Jahnke und Fachbereichsleiter Tom Sprengelmeyer, an der Gründungsversammlung teil, mit der der Grundstein für ein von Schülerinnen und Schülern eigenständig geführtes Unternehmen gelegt wurde. Diesen Schritt hob auch Rainer Hoffmann, Bereichsleiter der Privatkunden-Abteilung der OVB, nach der Begrüßung durch Lukas Stahl, der als Moderator durch die Veranstaltung führte, in seiner Eingangsrede hervor: „Ein solches Unternehmen zu führen bereitet auf die berufliche Zukunft vor.“ Besonders geeignet sei dafür das Modell der Genossenschaft, deren Konzeption trotz 200-jähriger Geschichte auch heute noch erfolgreich sei, wie die Volksbanken zeigten.

Auch Bürgermeisterin Lina Meyer und Max-Direktor Frank Tapper lobten in ihren Grußworten das Engagement der neuen Genossenschaftsmitglieder, die zunächst ihre Planungen für die Zukunft vorstellten, die ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit stehen. So sei die Produktpalette der Schulkleidung bereits jetzt fast vollständig mit dem Fair Trade- oder Fair Wear-Siegel ausgestattet, wie die Schüler Jakob Hamdan und Tjark von Cölln den Gästen erläuterten. Die Schülergenossenschaft handele damit als UNESCO-Projektschule im Sinne der UN-Nachhaltigkeitsziele, den so genannten SDGs, die unter anderem die Bekämpfung der Armut und nachhaltige Produktion vorsehen.

Unter großem Applaus wurde die Satzung der neu gegründeten Schülergenossenschaft verabschiedet, die damit nunmehr offiziell geschäftsfähig ist. Zudem wurden ein Aufsichtsrat und ein Vorstand gewählt, die zukünftig für die Geschicke der Genossenschaft verantwortlich sind. Unterstützt wird „MAX macht“ dabei zukünftig durch die Ostfriesische Volksbank, die als Patengenossenschaft zur Seite steht und ihren betreuenden Lehrer Matthias Frank, der den Schülerinnen und Schülern ein erfolgreiches erstes Geschäftsjahr wünschte.

Erste Pläne für eine Erweiterung der Produktpalette gibt es bereits: So sollen zukünftig auch Schreibwaren zum Sortiment von „MAX macht“ gehören – natürlich ebenfalls unter Berücksichtigung der Nachhaltigkeit.

Hier geht es zu Max macht: Max macht – Home

 

Jugend trainiert am Max: 17 Volleyball-Damenmannschaften aus Niedersachsen zu Gast in Emden!

Erstmals durfte das Max den Bezirksentscheid von Jugend trainiert für Olympia im Volleyball in Emden ausrichten: Dank der Hilfe der Volleyballgemeinschaft Emden (Emder Ruderverein und Emder Turnverein), des JAG und vor allem von Wolfgang Ellen mit seiner langjährigen Erfahrung sowie den beiden Berufsbildenden Schulen I und II, welche die BBSII-Halle zur Verfügung stellten, konnte die Landesschulbehörde um Organisator Wolfgang Orth davon überzeugt werden, dass Emden eine gute Wahl des Austragungsorts darstellt.  Am Donnerstag, den 07.02.2019, trafen sich deshalb 17 Mannschaften in 3 Wettkampfklassen (WK II-WKIV), darunter der Sieger des Turniers in der Wettkampfklasse II Lingen, die Sieger des Turniers in der Wettkampfklasse III, Meppen und die Sieger des Turniers in der Wettkampfklasse IV Emlichheim zu einem spannenden Turnier, welches in der Max-Halle und in der BBSII Halle ausgetragen wurde. Auch von Seiten des Ausrichters an dieser Stelle herzlichen Glückwunsch zu den Topplatzierungen!

In der Wettkampfklasse II mussten sich die Maxlerinnen direkt zu Beginn des Turniers gegen den Sieger des Bezirksentscheids Lingen behaupten, was aber leider nicht gelang. Nach einer klaren Niederlage musste man sich gegen die sehr stark aufspielenden Gegner, die mit einem durchschlagskräftigen Angriff punkten konnten 2:0 (gespielt wird auf 2 Gewinnsätze) geschlagen geben. Dennoch steckten die Mädels, die aus den Vereinen VG Emden und Tus Eintracht Hinte zusammengesetzt waren, die Niederlage vor allem wegen der Mannschaftsführerin Schana Hussein-Hassan und deren positiven Einstellung und Motivationsansprachen recht gut weg. Im zweiten Spiel siegten die Max-Mädels souverän 2:0 gegen das JAG. In einem nervenaufreibenden 3. Spiel, in dem bis zu einem 3. Satz gekämpft werden musste, konnten sich die Spielerinnen des Max aufgrund der starken Aufschläge von Mira Dana Lang und starken Angriffen von Neele und Hanna Schweikhard verdient durchsetzen. Durch diese Spielerfahrung freundeten sich die Maxler mit den spannenden Partien an, denn im letzten Spiel gegen Lohne, der die Entscheidung zweiter oder dritter Platz bedeutete, konnten sich die Sportlerinnen mit einem hoch spannenden 2:1 für das Max durchsetzen. Dies gelang nicht zuletzt auch angesichts der lautstarken Unterstützung des Teams der WKIII und der Lehrerinnen und Lehrer, die für viel Anfeuerung sorgten. Letztendlich können die Spielerinnen stolz auf eine zweite Platzierung im Bezirksentscheid sein.

In der Wettkampfklasse III wurde mit 6 Mannschaften in zwei Gruppen mit jeweils 3 Teams gespielt. Die noch im Kreisentscheid klaren Favoriten um Spielführerin Samira Bousri hatten aber leider beim ersten Spiel durch mehrere Aufschlagfehler Pech und verloren den letzten Satz, der das Spiel gegen Bersenbrück für das Max entschieden hätte. Durch eine Verletzung am Ellenbogen der sonst sehr angriffsstarken Außenangreiferin Zorah Bousri und weiteres Pech durch individuelle Fehler sowie sehr stark aufspielenden Spielerinnen aus Meppen, die im weiteren Verlauf des Turniers den ersten Platz belegten, konnten die Maxlerinnen auch das zweite Spiel nicht gewinnen. So mussten sich die Spielerinnen letztlich mit einem 5. Platz zufriedengeben.

Ein großer Dank geht an die vielen Helferinnen und Helfer, die beim Auf- und Abbau sowie als Schiedsrichter und Schreiber sowie Betreuer der Mannschaften und bei der Verköstigung der Gäste (SV des Max) geholfen haben. Ein besonderer Dank geht an die Kolleginnen und Kollegen Alexander Grass, Christine Brand sowie Frank Stüdemann (FO Sport), die mit ihrem Engagement den Bezirksentscheid in Emden mit ermöglicht haben.

i.A. der Fachschaft Sport

Johannes Hessel

Remarques „Menschentier“ und der heutige Dienst an der Waffe – Jugendoffizier Schult diskutierte mit Max- Schülerinnen und -Schülern

Am 11.02. kam der Jugendoffizier Hauptmann Patrick Schult zu einer Veranstaltung im Rahmen des Deutschunterrichts des zehnten Jahrgangs ans Max-Windmüller-Gymnasium. Im Rahmen der Lektüre von Erich Maria Remarques „Im Westen nichts Neues“ ergaben sich aus dem Unterricht Fragen an den Dienst des Soldaten in heutiger Zeit. Welche Unterschiede ergeben sich zu den schrecklichen Erlebnissen des jungen Soldaten Paul Bäumer im Ersten Weltkrieg aus Remarques Roman? Gibt es Gemeinsamkeiten zu heutigen Einsätzen in Kriegsgebieten? Diesen Fragen stellte sich kompetent und ehrlich der 32-jährige Hauptmann Schult.

In einer kleinen Einführung ging der Deutschlehrer Wilke Held v. a. auf das Glück ein, dass die heutige Generation in der Regel vom Krieg nur aus Erzählungen anderer erfahre. Daraus leite sich aber auch die Verantwortung ab, am Frieden in der Welt mitzuarbeiten, so wie es sich das MAX als UNESCO-Projektschule auch zur Aufgabe gemacht habe.

Hauptmann Schult ging v. a. auf den Wandel der Bundeswehr nach dem Zweiten Weltkrieg ein, insbesondere auf die Möglichkeit und die Pflicht Befehlen nicht zu gehorchen, die z.B. Straftaten von einem Soldaten verlangen. Die Entwicklung der vergangenen knapp 20 Jahre seien aber geprägt von den z. T. schwierigen Erfahrungen in Auslandseinsätzen, in denen viel Leid, Gewalt und Tod vorkämen. Diese habe er zwar nicht am eigenen Leib erfahren, aber durch viele Gespräche mit Kameraden geschildert bekommen. Besonders schwierig sei die Lage für die Soldaten, wenn sie wieder in die „heile Welt“ zu Hause kommen. Er berichtete außerdem von schwierigen Entscheidungen deutscher Soldaten, die z. T. auch zu zivilen Todesopfern führten. Hier ergaben sich Parallelen zum jungen Paul Bäumer in Remarques Buch, der den französischen Soldaten Duval in einem Granattrichter tötet, um selbst zu überleben. Bäumer versucht den schwerverletzten Franzosen zu versorgen, dieser stirbt aber nach längerem Leiden. Angesichts dieser Erfahrung stellt sich die Frage nach dem Krieg als moralisches Dilemma: Töten oder getötet werden! Aus den anschaulichen Schilderungen Schults wird deutlich, dass dieses Dilemma auch heute noch besteht, so z. B. im Falle eines deutschen Soldaten vor etwa zehn Jahren, der trotz Haltesignalen und Warnschüssen ein sich schnell nährendes Auto an einem afghanischen Checkpoint mit Waffengewalt stoppte. Hierbei starben zwei Zivilisten, die auf dem Weg ins Krankenhaus den Checkpoint nicht erkannt haben. Auf die Frage von Imke Grensemann, wie sich Hauptmann Schult an der Stelle von Paul Bäumer verhalten hätte, antwortete Schult, dass er wohl ganz ähnlich gehandelt hätte, da es auch der Ausbildung eines Soldaten entspräche.

Insgesamt machten die z. T. persönlichen Erfahrungen von Hauptmann Schult gut und anschaulich die Aktualität von Remarques „Im Westen nichts Neues“ deutlich.

Text und Foto: Dr. Fabian Robben

Red Hand Day: Internationaler Tag gegen den Einsatz von Kindersoldaten

Der 12. Februar ist ein fester Termin im Kalender der internationalen Gedenktage: Seit 2002 wird an diesem Tag durch Kinderrechtsorganisationen wie terre des hommes gegen den Einsatz von Kindersoldaten protestiert – und das mit gutem Grund, denn immer noch werden Hunderttausende Minderjährige in Kriegen eingesetzt. Als Boten, Minensucher oder an der Waffe riskieren sie ihr Leben, anstatt zur Schule gehen zu können.

Zwischen Unterricht und Realität

Am 06.02.2019 nahmen wir, einige Schülerinnen und Schüler aus dem 8. Jahrgang, im Rahmen des Politikunterrichts an einer freiwilligen Exkursion zum Emder Rat teil. Ziel dieses Ausfluges war es, die bereits im Unterricht besprochenen Theorie zur Emder Politik anschaulich und in der Praxis mitzuerleben. Die erste Ratssitzung des Jahres bot dafür einen guten Anlass: Schon als wir den Ratssaal betraten, wurden wir freundlich vom Ratsvorsitzenden Gerold Verlee (CDU) empfangen.

Skifahrt 2019

Am Freitag, den 11.01., brechen wir, eine Gruppe mit elf Schülern aus dem 12. Jahrgang, Herrn Hillers und Herrn Tillmann, am Nachmittag ins Ahrntal auf. Mit einem Doppeldeckerbus holen wir noch zwei weitere Gruppen in Leer und Oldenburg ab und kommen trotz der Schneekatastrophe schon um 8 Uhr morgens am Samstag in der Pension Oberleiter an, wo wir direkt mit einem leckeren Frühstück empfangen werden.

Weiterentwicklung des Patenkonzepts am MAX

Junge Menschen zu fordern, sie zu unterstützen, den Lebensraum Schule zu gestalten. Mit anderen Schülern ins Gespräch zu kommen und sich in der Schule wohlzufühlen. – Das sind Aufgaben, die Lehrerinnen und Lehrer an modernen Schulen nicht alleine wahrnehmen müssen.

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