Monthly Archives: März 2020

Pedaloholics: Max-Team bei „Jugend gründet“ unter den besten 32 Gruppen

Eigentlich wäre es für die „Pedaloholics“ kurz vor den Osterferien nach Berlin gegangen: Aus über 700 Projektideen war die Bewerbung des  Teams mit Nico König, Julia Biskub und Finn Harders unter die besten 32 Ideen gewählt worden. Damit hatten sich die drei Schüler des 11. und 12. Jahrganges für ein Pitch-Event in der Bundeshauptstadt qualifiziert: Zusammen mit sieben weiteren Teilnehmern hätte das Team dort seine Idee einer Jury vorstellen sollen, um sich damit eventuell für das Bundesfinale in Stuttgart zu qualifizieren…

Doch das Corona-Virus hat dafür gesorgt, dass diese besondere Reise leider nicht stattfinden konnte: Wie auch in Münster und Leipzig fiel das Pitch-Event in Berlin der besonderen Sicherheitslage zum Opfer, sodass von den vier geplanten Veranstaltungen lediglich eine einzige in München stattfinden konnte.

Trotzdem ist der Wettbewerb nicht vorüber: Stattdessen wird jetzt online gepitcht! Wie ihre Mitbewerber auch stellen Nico, Julia und Finn ihre Idee via Internet vor und hoffen, die Jury auf diese Weise überzeugen zu können. Die Macher von Jugend gründet sind auf jeden Fall entschlossen, den Wettbewerb auch unter diesen besonderen Bedingungen durchzuführen.

Finn und Nico bei Besorgungen auf dem Wochenmarkt.

Und es gibt auch gute Nachrichten: Während für viele andere Teams die Virus-Pause sicherlich eher hinderlich ist, trifft die Idee der Pedaloholics den Puls der Zeit! Mit seiner Idee eines nachhaltigen Einkaufsservices per Lastenrad ist das Team in Corona-Zeiten aktiv und liefert Einkäufe vom Wochenmarkt an Senioren aus, die angesichts der Gesundheitsgefahr lieber nicht das Haus verlassen wollen.

„Äpfel und große Tüten frisch gepressten Apfelsaft, Holzofenbrote, Gemüse vom Biobauern, das stand auf den Einkaufszetteln, die wir entweder über Whatsapp abfotografiert erhalten haben, oder die im Briefkasten lagen. Die Bezahlung erfolgt über einen Briefumschlag im Austausch gegen die Quittungen oder Notizen zum Einkaufspreis“, schildert Nico König die ersten Erfahrungen des eigentlich ungeplanten Praxistests. Solange die unfreiwilligen Ferien andauern, will das Team den Hilfsdienst auf jeden Fall fortführen. Unterstützt wird es dabei von der Hochschule Emden/Leer, die ihr Lastenrad zur Verfügung gestellt hat.

Warten schon auf die nächste Bestellung: Auträge werden per Brief, Whatsapp oder Telefon entgegengenommen.

Dabei gibt es auch unerwartete Wünsche: „Großes Interesse besteht auch an Blumen und Sträuchern, damit jetzt in dieser Zeit etwas Farbe ins Haus oder auf den Balkon kommt. „Das hebt die Stimmung“, meint eine ältere Dame. Wer weiß, wie zukünftig die Regelungen noch die Bewegungsfreiheit einschränken werden. Da macht man es sich in den eigenen vier Wänden schön.“

 

 

Anmeldung




Die Informationen zur Veröffentlichung von Fotos und Namen in Medienveröffentlichungen, zu IServ und dem erforderlichen Schwimmnachweis haben wir erhalten und werden die Einwilligungserklärung innerhalb der ersten Schulwoche nach den Sommerferien bei der Klassenlehrerin oder dem Klassenlehrer abgeben.

Arie Windmiller über Corona in Israel: „500.000 Arbeitslose in 20 Tagen“

Am 7. Februar feierte das Max-Windmüller-Gymnasium den 100. Geburtstag seines Namensgebers mit einer großen Jubiläumsveranstaltung, zu der die Schule über dreißig Referenten begrüßen durfte. Neben Gästen aus ganz Deutschland reisten auch Arie Windmiller, der Neffe Max Windmüllers, und seine Frau Shosh aus Israel zu diesem Ereignis an. Gerade einmal sechs Wochen sind seither vergangen und die Welt ist eine andere: Der internationale Flugverkehr ist auf ein Minimum heruntergefahren, die Grenzen diverser Staaten sind geschlossen und Menschen in aller Welt bleiben zu Hause, um die weitere Ausbreitung des Virus zu verlangsamen.

Auch Arie und Shosh Windmiller bleiben in ihrem Haus und warten ab, wie sie berichten:

„At of this moment we have 705 confirmed sick Corona virus (Codi-19) patients. 12 of the are in a severe condition and 4 out of the 12 are critical or fatal ages 91 and, 89, 67 and 45.

The government issued a state of emergency with some restrictions. We are at home since last Sunday with Toilet Paper stock for a week..  🙂
The IDF (Israel Defense Forces) have sent its ABC units to disinfecting designated areas, non combat units will help the families of the medical teams (nursing the children and other staff)
The three lone soldiers that we have adopted (one from Italy one from Madrid, Spain and one from Austin Texas USA) are ok .
We show here solidarity and help people who need medicine and/or supplies, to bring it to their door steps.
Since we are over 60 years old (Shosh and I) we should stay at home as much as possible, no visitors, a lot sense of humor always  helps and we do it a lot.
Unemployment rate is very high – 500.000 in 20 days.
Field hospitals are being built and ready (hopefully they will stay empty).
Bear in mind that Israel is a small country with ~8,000,000 inhabitants and everything is relative :-)).
No assemblies of more than 10 people 2 meters apart, Synagogues are closed for this Shabbat and no family gatherings for Friday night dinner (Shabbat evening Dinner).
Yesterday evening 18:00 local time all the porches, balconies and verandas where full with families applauding the medical teams for their it was all around the country, it shows the solidarity and it was very touching.  
Several laboratories and institutes are working on either a vaccine and/or a medicine for this pandemic
Nobel price winner Prof. Michael Levitt, brought up some optimistic Models for what is going to happen here.
Hope for better news
Hugs to all!“

Informationen zum Corona-Virus und zur Notbetreuung

Info: Gesetzliche Regelungen zur Reduzierung sozialer Kontakte

Informationen zur Notbetreuung

Info: Gesetzliche Regelungen zur Reduzierung sozialer Kontakte

 ACHTUNG – INFORMATION – CORONA VIRUS!!! 

Bitte halten Sie sich an die folgenden Regeln! 

Aufgrund der aktuellen Situation zum Schutz der Bevölkerung vor dem Corona Virus gelten vorübergehend in Deutschland und somit auch in Emden gesetzliche Regelungen, die von allen Mitmenschen dringend eingehalten werden müssen. 

Das Ziel ist, die sozialen Kontakte so zu reduzieren, damit sich das Virus nicht ausbreiten kann. 

  • Deshalb ist es wichtig, dass Sie sich auf die notwendigen Kontakte beschränken und so viel wie möglich zu Hause bleiben, nicht zu Besuch gehen und keinen Besuch empfangen. 
  • Mindestabstand im öffentlichen Raum von mindestens 1,50 Metern einhalten
  • Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine oder mit einer weiteren Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands erlaubt 
  • Der Weg zur Arbeit, Wahrnehmung von erforderlichen Terminen, individueller Sport und Bewegung an der frischen Luft bleiben, unter der Einhaltung der genannten Bedingungen, weiterhin möglich.
  • Feiern in Gruppen – auch im Privaten – sind nicht erlaubt, sowie auch Zusammenkünfte in Freizeit-und Sporteinrichtungen, Kirchen, Moscheen, Synagogen und anderen Institutionen.
  • Geschlossen sind: alle Einzelhandelsgeschäfte und kommunale Einrichtungen, sowie Kinderspielplätze, Schwimmbäder, Fitnessstudios, Spielhallen, Cafés u.a.
  • Restaurants und Imbisse sind für Gäste geschlossen, nur das Bringen und die Mitnahme von Speisen und Getränken ist gestattet.
  • Geöffnet sind: Supermärkte für Lebensmittel, Apotheken, Arztpraxen, Tankstellen, Banken und Sparkassen.

Beim Nichteinhalten der Regeln drohen Strafen seitens der Ordnungsbehörden. 

Wie einfach die Ausbreitung erfolgt und wie lebensgefährlich das Virus ist, haben Sie bereits sicherlich erfahren. Mehr Informationen gibt es auf der Homepage der Stadt Emden, auch in anderen Sprachen. www.emden.de 

  • Sollten Sie Symptome haben, die möglicherweise auf das Corona Virus hinweisen, dann nehmen Sie über das Onlineformular Kontakt mit dem Gesundheitsamt auf. Das Formular ist in verschiedenen Sprachen zu lesen. 
  • Auch Arztbesuche sollten Sie nur in akuten Fällen nach vorherigen telefonischen Kontakt in Anspruch nehmen.

Wenn Sie Sorgen diesbezüglich haben oder Hilfe benötigen, dann nutzen Sie das Sorgen-und Hilfetelefon der Stadt Emden. Tel. 04921 / 87 19 84 

Helfen Sie mit und halten Sie sich bitte an die Regeln und evtl. weitere Vorgaben die folgen.

 

Deutsch ACHTUNG – Information

Bosnisch-Serbisch-Kroatisch -ACHTUNG – Information -Coronavirus

Persisch -ACHTUNG – Information

Rumänisch – ACHTUNG – Information-

Polnisch -ACHTUNG – Information -Coronavirus

Serbisch-Kyrillisch -ACHTUNG – Information -Coronavirus

Arabisch -ACHTUNG – Information -Coronavirus

Corona weltweit: „We will realize the worth of a handshake.“

Kaum jemand hätte sich vorstellen können, dass sich das Leben innerhalb so kurzer Zeit vollständig ändern kann: Das Corona-Virus hat unzweifelhaft zu großen Veränderungen geführt – und zwar weltweit wie auch der Bericht von Fatih Birinci zeigt. Birinci ist Lehrer in Izmir, der lebhaften Metropole an der Küste der türkischen Ägäis. Seit 2016 kooperiert das Max mit einer dortigen Schule, der Konak Mimar Sinan Orta Okulu, im Rahmen von ERASMUS+-Projekten (zur Erinnerung hier ein Video: SIRS 2016-2019).

In seinem Bericht vom 21. März schildert Birinci die aktuelle Situation in Izmir:

„We knew that Turkey was going to get the new corona virus, Covid-19, eventually. And it happened on March 11. First death was on March 18th. Both the number of cases and deaths approximately double each other day.

People die from many different cases, including thousands of deaths from accidents, smoking, hearth failures, etc. Considering those huge numbers, these virus related number of deaths still don’t mean much. However, it’s much more threatening for the country. Because the future of this pandemi is unknown, and there is not a vaccine or certain treatment for that.

Authorities say that we shouldn’t get closer to other people for more than 1,5 meter. And by not handshaking at all. And self quarantining, if possible.

This confused us. We have a communal culture, a mixture of Mediterranean and Middle Eastern heritage. When we see people we know, we hug. Personal space is quite low, intimacy is rather high. We often touch to other person we are communicating with, many times including the ones we don’t know. We live in crowded families, often including grandparents. It’s very common for neighbors and friends to knock our door and come in, even without informing first.

Our schools were closed last week. Almost all of the communal events have been canceled. Many people have started to work from their homes.

So, this struck our life habits. Now we try to stay at our homes.  We’ve lacked the social support systems, which was at the core of our lives. Now we watch TV, get news on Internet and try to figure out how to behave.

We know that we shouldn’t get panicked. Actually our problem here is not panic at all. We see that some people from different countries fight over pasta, toilet paper, etc. We have never experienced those kinds of events here. Our problem is laxity. There are still many people strolling around, shockingly these are mostly elder people, who are more vulnerable.

I am a 46 years old school teacher, living with my wife, without children. These are very strange times for us.  This is the first time I’ve seen that mosques have been shut down, along with many other facilities. We have nothing to fight with this virus, but keep us clean and isolated. Yet managing this is a hard work.

Medical personnel is doing the hardest part of the work. They work for the longest possible hours; they work in crowd and among all kind of dangerous pathogens. To honor them, we go out to our balconies or open our windows and applaud and cheer for them at 21.00 every day. This activity is to respect them, and to feel that we are a part of our community.

We’ve also learned that the problems of the world, or even of any country is our concern as well. World is huge, nonetheless it’s quite interconnected by technological means. We shouldn’t and cannot separate ourselves from other cultures by any means. We are a global family, so we must act like a family.

Listening to authorities and doing our best to follow their advice  is our first and foremost duty for us, for our society and for the world. We want to go back to our work and our schools again and to be close to the ones we love. We want to go back to our usual daily lives. We know that we will get over this, and we try to do our responsibilities as much as possible.

When humanity’s collaboration and science prevails over this situation, we will go back to normal, and appreciate our lives more.

We will realize the importance of science and scientists’ efforts.  We will understand that the world is a large community, who experience the beauties of the earth together, and struggle and overcome its issues together.

And we will realize the worth of the handshake, both with friends and other earthlings.“

Herzlich willkommen am Max! – Anmeldezeiten 2020 für unsere neuen Fünftklässler und Beratungsangebot

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler!

Für das kommende Schuljahr 2020/21 haben wir folgende Anmeldezeiten:

Informationen zur Notbetreuung

Das Max-Windmüller-Gymnasium richtet für die Zeit vom 16.03.2020 bis zum 27.03.2020 eine Notbetreuung für die Kinder von Eltern aus den im Infobrief der Stadt Emden genannten Berufsgruppen ein, die ihre Kinder nicht selbst betreuen können. Das Angebot gilt nur für Schülerinnen und Schüler bis einschließlich des 8. Jahrgangs. Die Notbetreuung ist von 7.50 – 15.15 Uhr möglich. Inwiefern in der Mensa ein Mittagessen angeboten werden kann, hängt von der Anzahl der zu betreuenden Kinder ab und wird erst in der nächsten Woche entschieden.
Appell an die Eltern

Grundsätzlich gilt: Um ihr Kind und andere Kinder zu schützen, nutzen Sie dieses Angebot nur im äußersten Notfall!

Informationen auf Polnisch

Informationen auf Arabisch

Informationen auf Englisch

Informationen auf Rumänisch

Informationen auf Türkisch

Informationen auf Russisch

Weiterführende Informationen der Stadt Emden zum Coronavirus finden Sie hier.

Corona: Aktuelle Informationen zum Schulausfall

Der Schulleiter der Max-Windmüller-Gymnasiums informiert:

Sehr geehrte Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

der Unterricht an allen niedersächsischen Schulen findet bis zum 18.04.2020 nicht mehr statt, um die weitere Verbreitung des Corona-Virus zu verzögern.
Informationen zu einer Notbetreung finden Sie hier: Notbetreuung am Max.

Bitte beachten Sie weitere Bekanntmachungen in den Medien und auf der Schulhomepage http://www.max-emden.de.

Mit freundlichen Grüßen

Frank Tapper, Schulleiter

Weitere Informationen gibt es auf der Seite des niedersächsischen Kultusministeriums: Meldung des MK vom 13.3.2020

Neues UNESCO-Projekt: Max-Delegation nahm an Workshop in Osnabrück teil

Wie kann Schule nachhaltiger werden? Wie können Schüler, Lehrer und Schulträger zusammenarbeiten, um dieses Ziel zu erreichen? Welche konkreten Schritte können dazu unternommen werden? Diesen und vielen weiteren Fragen widmeten sich am Montag, den 13.3.2020 die Teilnehmer des neuen Bundesprojektes der UNESCO-Projektschulen, bei dem es um die Entwicklung eines nachhaltigen Schullebens geht. An der Gesamtschule Schinkel in Osnabrück tauschten sich Schüler, Lehrer und Experten aus, um Erfahrungen auszutauschen und neue Anregungen zu bekommen. Neben den Lehrern Kai Gembler und Andre Freesemann nahmen die Klimaratsmitgliedern Joelle Markus und Emre Aslan als Vertreter des Max an der Tagung teil (zusätzlich auf dem Foto: UNESCO-Bundeskoordinator Klaus Schiling und Florian Kübler von der Bundeskoordination). Mit neuen Ideen soll es jetzt in die nächste Projektphase gehen: Dann wird der Klimarat der Schule über die nächsten Schritte beraten, um das Max nachhaltiger zu machen!

 

 

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