30 Jahre Weltkinderrechtskonvention: Max-Schüler nahmen an „Straßenkind für einen Tag“ teil

Schuhe putzen, Straßenmusik oder Verkäufe aus dem Bauchladen- viele Kinder müssen mit diesen oder ähnlichen Tätigkeiten ihren Lebensunterhalt verdienen. Weltweit wird die Zahl der Kinder, die ihren Lebensmittelpunkt auf der Straße haben, auf ca. 100 Millionen geschätzt. Anlässlich des Weltkinderrechtstages am 20. November, der 2019 zum 30. Jahrestag der Verabschiedung der Weltkinderrechtskonvention stattfand, machten Schülerinnen und Schüler des Max-Windmüller-Gymnasiums auf diese Situation aufmerksam: Am Mittwoch schlüpften die Jungen und Mädchen der Klasse 8b in die Rolle von Straßenkindern und versuchten auf diese Weise einen Vormittag lang Spenden für Hilfsprojekte zu sammeln. In der Innenstadt boten sie verschiedene Dienste an oder verkauften Kleinigkeiten wie Taschentücher, Einkaufschips oder Luftballons. Unterstützt wurden die Achtklässler dabei von älteren Schülerinnen und Schülern der Schülervertretung und der Weltretter-AG.
Bereits zum sechsten Mal hat das Max die terre des hommes-Aktion „Straßenkind für einen Tag“ in diesem Jahr unterstützt. Mit diesem Aktionstag macht die Kinderrechtsorganisation bundesweit auf Kinder aufmerksam, denen für uns selbstverständliche Grundrechte versagt bleiben. Dazu gehören das Recht auf körperliche Unversehrtheit, auf Freiheit oder auch auf Schulbildung: Etwa fünf Euro kostet der Schulbesuch für ein Kind pro Monat in vielen Ländern Asiens, Südamerikas oder Afrikas.

Insgesamt kamen 580€ zusammen, die nun in Simbabwe Kindern helfen werden.

 

 

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