Category Archives: Menschenrechte für alle verwirklichen

Kinderrechtsteam am Max sucht Mitglieder

Liebe Schülerinnen und Schüler,

ist es nicht sinnvoll, sich für seine Rechte einzusetzen? Für Deine Rechte als Kind, als Jugendlicher oder als junger Erwachsener dieser Welt?

Nur fragst Du Dich, wie das gehen soll?

Kinderrechte und Ökologie – Von der Anhörung beim UN-Kinderrechtsausschuss direkt ans Max

Der UN-Kinderrechtsausschuss diskutiert am 23. September 2016 einen ganzen Tag über den Zusammenhang zwischen den Kinderrechten und einer intakten Umwelt. Im Zentrum der Diskussionen stehen Jugendliche aus terre des hommes-Projekten in Indien, Kolumbien, Thailand und Sambia, die sich in ihren Ländern für die Kinderrechte und den Schutz ihrer natürlichen Umwelt engagieren und als Betroffene vor dem Ausschuss aussagen werden.

Vorbildliches Engagement – Max erneut als Humanitäre Schule ausgezeichnet

Am 10. Juni 2016 hat das Jugendrotkreuz (JRK) des DRK-Landesverbandes Niedersachsen in Hannover u.a. das Max-Windmüller-Gymnasium als „Humanitäre Schule“ ausgezeichnet.

35 Schülerinnen und Schüler der Erdkundekurse des 11. Jahrgangs hatten im Zuge der Kampagne im Januar an dem Planspiel „h.e.l.p.“ engagiert und interessiert teilgenommen und dabei viel über soziale Verantwortung sowie das Humanitäre Völkerrecht gelernt. Sie versetzten sich dabei in die Lage fiktiver Parteien in Afrika und debattierten unter Vermittlung der Vereinten Nationen, um eine Verhandlungslösung für eine typische Konfliktsituation zu finden.

Max-Windmüller-Gymnasium setzt Zeichen gegen Einsatz von Kindersoldaten

Syrien, Indien, Afghanistan, Kolumbien, Kongo und noch viele weitere Länder: Überall auf der Welt kämpfen Kinder als Soldaten. Schätzungen der Vereinten Nationen gehen von über 250.000 Kindern und Jugendlichen weltweit aus, die als Spione, Minensucher oder billiges Kanonenfutter eingesetzt werden. Oftmals werden sie entführt und durch Misshandlungen, Drogen oder Geld gefügig gemacht und riskieren ihr Leben.

„Schon mal für sieben Cent die Stunde gearbeitet?“

25 Jahre – das ist das durchschnittliche Sterbealter der Minenarbeiter im indischen Bundesstaat Katarnaka. Schon kleine Kinder werden dort eingesetzt, um im Tagebau Eisenerz zu fördern: Sie verbringen mit ihren Familien ihr Leben auf Minenclaims und atmen dort permanent den giftigen Staub des Erzabbaus ein. Hinzu kommen Mangelernährung, die mörderische Hitze und die andauernde Schwerstarbeit, die dafür sorgen, dass nur wenige wenig älter werden.

Straßenkind-Aktion war sehr erfolgreich!

1702 Euro – das ist das Ergebnis der diesmaligen Spendensammlung zugunsten der Kinderhilfsorganisation terre des hommes, die von Schülerinnen und Schülern des Max-Windmüller-Gymnasiums in Kooperation mit dem Emder Wochenmarkt durchgeführt worden ist. Anlässlich des Welttages der Kinderrechte am 20.November haben die Jungen und Mädchen der Klasse 7a zusammen mit der Max-Schülervertretung an der terre des hommes-Aktion „Sichtwechsel – Straßenkind für einen Tag“ teilgenommen: Gegen eine kleine Spende haben sie als Schuhputzer, Straßenmusiker oder Autoscheibenreiniger gearbeitet und so insgesamt knapp 800 Euro eingenommen.

Unterstützt wurden die Schülerinnen und Schüler von den Beschickern des Emder Wochenmarktes, die 1000 Baumwolltaschen zugunsten der Aktion gesponsert haben. Diese mit den Logos von terre des hommes, dem Wochenmarkt und dem Max bedruckten Taschen sorgten noch einmal zusatzlich für weitere 900 Euro Spenden, sodass insgesamt über 1700 Euro zusammengekommen sind.

Das Geld geht nun zugunsten des Kinder-Schutzzentrums von Tambayan, einer Partnerorganisation von terre des hommes auf den Philippinen.

Weitere Informationen über die erfolgreiche Max-Wochenmarkt-Aktion gibt es auf der Homepage von terre des hommes.

„Straßenkind für einen Tag“ – Max und Wochenmarkt führten gemeinsame Aktion zum Welttag der Kinderrechte durch

Kein Dach über dem Kopf, keine Schule, keine Perspektive – Schätzungen zufolge gehen über 100 Millionen Kinder weltweit nicht in die Schule, sondern leben auf der Straße! Anstatt in Geborgenheit aufzuwachsen bleibt vielen dieser Kinder nur ein täglicher Kampf ums Überleben, bei dem nicht wenige in der Prostitution enden und sich in Drogen flüchten.

„Das Max bekennt Farbe“

Jede Hand ein Statement – mit ihrer Aktion „Das Max bekennt Farbe“ haben die Mitglieder der Schülervertretung die Schülerinnen und Schüler ihrer Schule darum gebeten, ein Zeichen für Toleranz, Respekt und Fremdenfreundlichkeit zu setzen. Einen Vormittag wurden dazu über 500 Handabdrücke in den Farben des neuen Logos des Max-Windmüller-Gymnasiums gesammelt und auf lange Stoffbahnen gedruckt.

„Wir freuen uns, dass so viele Abdrücke zusammengekommen sind und finden es gut, dass wir, das Max, uns nun klar positioniert haben“, so Stina Wrede. Die Schülersprecherin hob hervor, dass Toleranz, Respekt und Fremdenfreundlichkeit noch lange nicht selbstverständlich seien, obwohl sie doch schlicht und ergreifend die Grundlage eines würdigen Umgangs, eines respektvollen Miteinanders, bildeten.

„Humanitäre Schule“: Neuer Titel für das Max-Windmüller-Gymnasium

Nun ist endlich auch das Schild zur Auszeichnung da: Seit Beginn des neuen Schuljahres ist das Max-Windmüller-Gymnasium berechtigt den Titel „Humanitäre Schule“ zu tragen. Nach erfolgreicher Zertifizierung wurde dieses Prädikat dem Gymnasium nun vom Jugendrotkreuz (JRK) im DRK-Landesverband Niedersachsen verliehen.

Bewegende Lesung in der Neuen Kirche war gut besucht

Was geschah am 3. Oktober 2013 vor Lampedusa? Diese Frage stand im Mittelpunkt der szenischen Lesung „Ein Morgen vor Lampedusa“, die der Deutsch-Leistungskurs am Freitag in der Neuen Kirche gehalten hat. Nach dem Projekttag zum Thema Flucht und Migration, der im April noch am alten Standort der Schule durchgeführt worden war, führte der Kurs zum zweiten Mal das Stück von Antonio Riccò auf, in dem die Geschehnisse um ein Unglück, bei dem über 350 Flüchtlinge wenige hundert Meter vor der rettenden Küste ertranken, thematisiert werden.