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EU-Parlamentarier Tiemo Wölken im Video-Interview

Was macht ein EU-Abgeordneter? Was bedeutet Europa für Sie? Wie war der Besuch am Max? Für unseren YouTube-Channel hat Tiemo Wölken ein kurzes Interview zu seiner Aufgabe als Europa-Abgeordneter gegeben.

Herzlichen Dank an Tobias Bruns für dieses Video-Interview!

 

Europatag: EU-Abgeordneter Tiemo Wölken stand Zehntklässlern Rede und Antwort

Wann haben Sie sich das letzte Mal mit einem Lobbyisten getroffen und wer hat gezahlt? Erwarten Sie nach dem Brexit weitere Austritte aus der EU? Was halten Sie von US-Präsident Trump? – Diesen und vielen weiteren Fragen hat sich am Montag der EU-Abgeordnete Tiemo Wölken am Max-Windmüller-Gymnasium anlässlich des Europatages gestellt. Knapp 90 Minuten befragten die Zehntklässler des Gymnasiums den SPD-Politiker, der seit November 2016 als Nachrücker für Matthias Groote im EU-Parlament sitzt.
Trotz seiner jungen Jahre – Wölken zählt angesichts seines Alters von gerade einmal 31 Jahren zu den jüngsten Parlamentariern – wurde deutlich, dass er mit Leidenschaft bei der Sache ist. Nach dem erfolgreichem Abschluss seines Jura-Studiums hat der gebürtige Otterndorfer deshalb jetzt erst einmal seine berufliche Zukunft als Anwalt zurückgestellt, um in Straßburg und Brüssel zu arbeiten: „Ich habe da jetzt einfach Bock drauf!“
Am Beispiel des Geo-Blockings, der Beschränkung der Nutzung von Online-Angeboten auf bestimmte Staaten, erläuterte Wölken die Komplexität der Entscheidungsprozesse auf europäischer Ebene. Es gäbe eine Reihe von unterschiedlichen Interessengruppen, die einer europaweiten Freigabe von im Internet verfügbaren Diensten nicht ohne Weiteres zustimmen würden: „Hier gilt es zunächst, die verschiedenen Seiten zu hören, um zu einer guten Lösung zu kommen, die uns einem digitalen Binnenmarkt näher bringt.“
An vielen Stellen des Gespräches zeigte sich Wölken als Verfechter der europäischen Idee, wenngleich er immer wieder auch Kritik äußerte: So sorge die Agrarpolitik der EU dafür, dass billiges Hähnchen den afrikanischen Markt überschwemme, wodurch wiederum dortigen Produzenten die Lebensgrundlage entzogen werde. Auch belaste das Dublin-Abkommen die Mittelmeer-Staaten sehr ungleich, vor allem Italien und Griechenland seien stärker betroffen als andere Staaten. „Hier müssen Verträge wieder besser eingehalten werden“, sagte Wölken und forderte mehr Zuverlässigkeit und europäische Solidarität.
Trotz aller Kritik an vermeintlich überbordender Bürokratie, langwierigen Gesetzgebungsverfahren und uneinheitlichen Positionen erteilte Wölken populistischer Kritik an Europa eine klare Absage. Die große Bedeutung Europas als Friedensprojekt sei ihm gerade im Rahmen einer Reise nach Polen wieder klar geworden, da dort die Sorge um den Frieden deutlich größer als bei uns sei. Nicht nur deshalb warb er vor den Max-Schülern für politisches Engagement: „Wir leben in spannenden Zeiten, die wieder deutlich politischer werden.“

EU-Abgeordneter Tiemo Wölken mit Matthias Frank, Fachobmann Politik, und den Schülerinnen und Schülern des 10. Jahrganges

Der 9. Jahrgang erlebte Wirtschaft zum Anfassen

„Was kommt eigentlich nach dem Abitur?“ – „Lieber studieren oder doch eine Ausbildung?“ – „Und was kann ich wo lernen?“: Fragen dieser Art stellen sich viele Schülerinnen und Schüler erst am Ende ihrer Schullaufbahn. Dass jedoch eine frühzeitige Beschäftigung mit dem Leben nach der Schule sehr sinnvoll ist, erlebten in der vergangenen Woche die Neuntklässler des Max-Windmüller-Gymnasiums: Im Rahmen des Projektes Wirtschaft zum Anfassen erkundeten die Schülerinnen und Schüler verschiedenste Betriebe, um Einblicke in deren Tätigkeit zu gewinnen.

Traumstart beim Börsenspiel

Bei dem von den Sparkassen durchgeführten „Planspiel Börse“ hat eine Schülergruppe des Max-Windmüller-Gymnasiums einen Traumstart hingelegt. Laura Broja, Samira Al Saffar, Meliz Barut und Meltem Barut aus dem 11. Jahrgang investierten einen Großteil des fiktiven Startkapitals gleich zu Spielbeginn vor zwei Wochen in Lufthansa-Aktien und verkauften diese nur wenige Tage später wieder mit gutem Gewinn.

Politische Bildung am Max-Windmüller-Gymnasium

 

Politik

 

 

Methodisch und didaktisch basiert das Konzept der politischen Bildung am MAX auf zwei Säulen:

 1. Curriculare Anbindung

Sek.-I:

Jahrgang 8:

Politik vor Ort –Der Mensch in der Gemeinde

Konsumentscheidungen Jugendlicher – Der Jugendliche als Wirtschaftssubjekt- und Objekt

 

Jahrgang 9 und 10:

Das Unternehmen als wirtschaftliches und soziales Aktionszentrum

Politische Willensbildung

Der politische Entscheidungsprozess

Aufgaben des Staates in der Sozialen Marktwirtschaft

Sozialer und wirtschaftlicher Wandel

Europa – ein Erfolgsmodell?

 

Sek.-II:

  1. :Politische Strukturen und Prozesse in der Bundesrepublik Deutschland
  2. :Wirtschaftspolitik in der Sozialen Marktwirtschaft
  3. :Internationale Sicherheits- und Friedenspolitik
  4. :Internationale Wirtschaftsbeziehungen

 


 

2. Wirtschaftsprojekte/Berufliche Bildung

Begleitet, ergänzt und fortgeführt werden die Curricula durch eine Fülle von praxis- und berufsorientierten Wirtschaftsprojekten von Jahrgang 8 bis Jahrgang 12. Zu nennen sind hier:

 

  • Wirtschaft zum Anfassen
  • Betriebspraktikum
  • Berufsorientierung über das BIZ Emden
  • Bewerbungsseminar der AOK
  • Management Information Game (MIG)
  • Börsenspiel der Sparkassen
  • JUMP
  • Individuelle Berufsberatung
  • Zusammenarbeit mit der FHO

 

Organisiert wird derzeit eine Kooperation und Patenschaft zwischen dem VW-Werk und der Schule.

 

Fachkollegium (Stand September 2015):

Maike Trapp

Ralf Martin

Frank Tapper

Joachim Schmidt

Matthias Frank

Ernst Friedhelm Schilling (Fachobmann)

 

„Wirtschaft zum Anfassen“ – Erfolgsprojekt seit 15 Jahren

Wie arbeiten Firmen? Welche Anforderungen werden an die Mitarbeiter gestellt? Was kann man dort eigentlich lernen? – Diese und viele weitere Fragen werden den Schülerinnen und Schülern des Max-Windmüller-Gymnasiums im Rahmen des Projektes „Wirtschaft zum Anfassen“ beantwortet. Eine Woche besuchen dabei alle Neuntklässler der Schule in Kleingruppen jeweils vier Emder Betriebe, um einen Einblick in die Arbeitswelt zu erhalten.

Dieses besondere Projekt hat inzwischen eine gute und erfolgreiche Tradition: Seit nunmehr 15 Jahren findet „Wirtschaft zum Anfassen“ statt. „Diese Form der Kooperation zwischen Schule und Wirtschaft stellt eine Win-Win-Situation dar“, so Dirk Bleeker, Vertreter der Industrie- und Handelskammer für Ostfriesland und Papenburg. Anlässlich der Präsentation der Projektergebnisse, die am Montag im Max-Windmüller-Gymnsaium stattfand, hob er hervor, dass das Projekt neben der Möglichkeit zur beruflichen Orientierung für die Schüler auch den Betrieben die Möglichkeit böte, ihre potentiellen zukünftigen Mitarbeiter besser kennenzulernen.

Besuch der Ausbildungsmesse

Am 14.10. haben mehrere Oberstufenkurse des Max-Windmüller-Gymnasiums die in den Räumlichkeiten der BBS II durchgeführte Ausbildungsmesse besucht. Auf besonderes Interesse stießen dabei die Angebote zum Dualen Studium. Auf dem Titelbild der Emder Zeitung vom 15.10. sieht man, wie sich eine Abordnung von Max-Schülerinnen aus dem 12. Jahrgang durch das Informationsangebot schlängelt (von vorne: Svea Poppen, Alina Bolenz, Ida Wosnitza, Tabea Jann, Kristina Grensemann und Frauke Janßen).

16 Max-Teams starten beim Börsenspiel

45 Schüler der Jahrgangsstufen 10, 11 und 12 des Max-Windmüller-Gymnasiums nehmen in diesem Jahr in 16 Teams an dem von den Sparkassen veranstalteten Planspiel Börse teil.

Das Planspiel Börse ist ein rund zehnwöchiger Online-Wettbewerb, bei dem Schüler mit fiktivem Kapital an der Börse handeln und Strategien testen.

„Wirtschaft zum Anfassen“

Zum 15. Mal haben die Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrganges des Gymnasiums am Treckfahrtstief Einblicke in die Abläufe hiesiger Firmen und Institutionen gewonnen: Im Rahmen des Projektes „Wirtschaft zum Anfassen“ bereisten die Neuntklässler in kleinen Gruppen Emder Betriebe und gewannen dabei Erkenntnisse, die nicht nur für ihr späteres Berufsleben hilfreich sein dürften. „Wir freuen uns über das Engagement der hiesigen Betriebe und Institutionen“, sagte GaT-Schulleiter Frank Tapper am Montagabend zu Beginn der Präsentation der Ergebnisse in der Aula des GaT. Die Vorbereitung auf die berufliche Zukunft stelle einen wichtigen Baustein in der Arbeit des Gymnasiums dar. Deshalb freue er sich über die große Unterstützung von „Wirtschaft zum Anfassen“.