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Deutsch-polnisches Gedenken zum 80. Jahrestag der Reichspogromnacht

80 Jahre ist es her, dass die Synagoge in Brand gesetzt und damit genauso zerstört wurde wie viele jüdische Geschäfte. Auch in Emden wüteten Nationalsozialisten durch die Stadt und beteiligten sich damit an den überall in Deutschland stattfindenden Pogromen. Jüdische Bürger, die noch nicht geflohen waren, wurden in der Neutorschule zusammengetrieben und gequält – brutale Gewalttaten, die einen weiteren Schritt in Richtung des Holocaustes darstellten.

Gemeinsam mit ihren polnischen Austauschpartnern gedachten am Freitag Schülerinnen und Schüler des Max dem 80. Jahrestag der Reichspogromnacht: An der Stele, die an den ehemaligen Standort der Synagoge erinnert, berichteten sie davon, wie das Leben einiger Emder Juden hätte weitergehen können, wären sie nicht Opfer des Nationalsozialismus geworden. Im Rahmen des gemeinsamen Austausches mit der BBS II hatten sie mit ihren Lehrern Tobias Knebel und Martin Stenke fiktive Lebensläufe erarbeitet, die sie am Freitag vorstellten.

Außerdem wurde im Anschluss daran eine Gedenktafel in der Volkshochschule enthüllt, um an die Ereignisse des 9. November zu erinnern: Dort stand bis zum Krieg die Neutorschule.

„Der Funke Hoffnung“ – Max-Schüler wirkten an Theateraufführung in Berlin mit

Als am 30. Januar 1933 endlich die Kinder- und Jugend-Alijah gegründet worden war, muss Recha Freier ein Stein vom Herzen gefallen sein: Lange hatte sie dafür gekämpft, jüdische Mädchen und Jungen nach Palästina zu bringen, um sie vor dem zunehmenden Antisemitismus in Sicherheit zu bringen. Immer wieder musste sie Widerstände und Zweifel überwinden, um schließlich die Organisation gründen zu können, mithilfe derer ausreisewillige Kinder und Jugendliche auf ein Leben in den jüdischen Kibbuzim vorbereitet wurden. Die gebürtige Norderin arbeitete unermüdlich und so gelang es ihr, dass bis 1941 Tausende durch ihr Wirken den Holocaust überleben konnten.

Lea Rosh, Initiatorin des Holocaust-Mahnmales in Berlin, mit den Max-Schülerinnen- und -Schülern.

Ein bemerkenswertes Leben, das Christine Schmidt von der Ländlichen Akademie Krummhörn bereits im vergangenen Jahr auf die Bühne gebracht hat: Unter anderem in Norden, Emden, Aurich und Leer war das Stück zu sehen und bereits damals gab es Überlegungen, damit auch in Berlin aufzutreten, der späteren Wirkungsstätte Recha Freiers. Nun hat es endlich geklappt: Auf Initiative des Bundestagsabgeordneten Johann Saathoff und der niedersächsischen Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten, Birgit Honé, spielte das LAK-Ensemble am 5.11.2018 in der Bundeshauptstadt vor vollbesetzten Rängen in der Niedersächsischen Landesvertretung. Mit dabei waren auch die Elfklässler Anna Tholen, Jennifer Nguyen, Mareike Seewald, Rouven Miege und Simon Schirdewan: Bereits 2017 standen sie, damals noch als Neuntklässler, mit auf der Bühne. Nach diversen neuen Proben-Terminen waren auch sie am Montagmorgen mit einem Tross von LAK-Mitgliedern in Begleitung ihres Lehrers Kai Gembler nach Berlin gereist, um dort am Abend vor besonderen Gästen aufzutreten: Neben Lea Rosh, der Initiatorin des Holocaust-Mahnmals, saß auch mit Susan Caine eine Enkelin Recha Freiers im Publikum. Beide Frauen nahmen sich im Anschluss an die Aufführung die Zeit, um mit den Max-Schülerinnen und -Schülern zu sprechen.

Susan Caine (Mitte), die Enkelin Recha Freiers, war zur Aufführung in Berlin aus Jerusalem angereist.

Abgerundet wurde die Kurzreise nach Berlin mit einem Besuch beim Zentralrat der Juden. Dort wurde die Gruppe von Shila Erlbaum, die beim Zentralrat für Kultus und Bildung zuständig ist, im Ignatz-Bubis-Saal des Gebäudes empfangen. Erlbaum gab zunächst Einblicke in die Aufgaben des Zentralrates und beantwortete anschließend die vielen Fragen der Max-Schülerinnen und -Schüler zur Geschichte der Juden in Deutschland nach dem Holocaust.

Shila Erlbaum begrüßte die Gruppe im Ignatz-Bubis-Saal des Zentralrates der Juden in Deutschland.

Auch die aktuelle Situation spielte eine Rolle: Unter dem Eindruck des Anschlages auf eine Synagoge in Pittsburgh schilderte Erlbaum, dass auch in Deutschland der Antisemitismus in den letzten Jahren deutlich zugenommen habe. Umso wichtiger seien Projekte wie „Der Funke Hoffnung“.

Am Nachmittag ging es dann nach einem nur gut siebenundzwanzigstündigen Aufenthalt in Berlin wieder zurück nach Emden – eine intensive Reise mit vielen Eindrücken!

Der Funke Hoffnung Kurier 10.9.2018

Max-Schüler putzten mit polnischen Gästen Stolpersteine

Besondere Unterstützung für die Max-Schülerinnen und -Schüler: Bei der diesmaligen Putzaktion der Stolpersteine wirkten auch sechs Schülerinnen und Schüler der Szkoła Podstawowa nr 2 im. św. Jana Pawła II in Ozorków mit. Anlässlich des 80. Jahrestages der Reichspogromnacht, bei der auch in Emden jüdische Geschäfte und Einrichtungen, darunter die prachtvolle Synagoge, zerstört wurden, polierten die Jungen und Mädchen 53 Stolpersteine. Diese erinnern an das Schicksal der Menschen, die einst an den heutigen Verlegeorten gelebt haben.

Zweimal im Jahr putzt das Max Stolpersteine: Neben dem 9. November werden die Steine auch am 21.April gereinigt, dem Geburtstag Max Windmüllers.

Max- und BBS II-Schüler wirken an Gedenkveranstaltung zum 9. November 2018 mit

2018 jährt sich zum 80. Mal die Reichspogromnacht: Wie überall in Deutschland wurden am 9. November 1938 auch in Emden jüdische Geschäfte und die prächtige Synagoge zerstört. Jüdische Emderinnen und Emder wurden an diesem Tag zur Neutorschule getrieben und dort stundenlang drangsaliert und gequält.

An diese Ereignisse erinnern Schülerinnen und Schüler des Max-Windmüller-Gymnasiums und der BBS II am 9. November gemeinsam mit ihren polnischen Austauschpartnern, die gerade Emden besuchen.

Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr an der Gedenkstätte am Ort der ehemaligen Synagoge. Im Anschluss daran wird eine Gedenktafel in der Volkshochschule enthüllt, die an der Stelle der ehemaligen Neutorschule steht.

Zudem wird ein Zeitzeugenfilm aus der Reihe „Wir lebten in Emden“ gezeigt.

Die Veranstaltung ist kostenlos.

Abrudern der 6c: Zum Abschluss gab es Neuwasser!

Nach einem nicht endenden Sommer hat inzwischen doch der Herbst Einzug gehalten – höchste Zeit also, die Rudersaison 2018 zu beenden. Zum letzten Mal ging es deshalb auch für die Klasse 6c auf das Wasser. Allerdings ruderten die Schülerinnen und Schüler zum Abschluss nicht auf dem Stadtgraben und fuhren stattdessen auf den Ratsdelft. Bei dieser Ausfahrt zeigten die Jungen und Mädchen, was sie in den vergangenen Sportstunden gelernt haben: Trotz des Windes ging es zügig über das Rote Siel, den Falderndelft und Schreyers Hoek herum in den Delft, wo die jungen Ruderinnen und Ruderer den Ausblick auf das Rathaus, das Feuerschiff und den Seenotrettungskreuzer genossen.

Nach der Winterpause geht es im nächsten Jahr weiter mit dem Schulrudern: Dann steht für die 6a Rudern auf dem Stundenplan.

Fußball-AG: Mannschaften (neu)

Schulmannschaft 2018-19 WK II Mädchen (2003/04)

Schulmannschaft 2018-19 WK III Mädchen (2005/06)

Schulmannschaft 2018-19 WK IV Mädchen (2007/08)

 

 

 

 

 

Schulmannschaft 2018-19 WK II Jungen (2003/04)

Schulmannschaft 2018-19 WK III Jungen (2005/06)

Schulmannschaft 2018-19 WK IV Jungen (2007/08)

Parallelperspektive

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, Motive räumlich darzustellen. Eine dieser Möglichkeiten ist die Parallelperspektive. Sie erlaubt eine einfache und übersichtliche Darstellung eines dreidimensionalen Raumes auf einer Bildfläche.

Als praktische Übung sollten die Schüler des 7. Jahrgangs ihren (Spitz-)Namen in der Parallelperspektive darstellen und charakterisierende Motive hinzufügen.

 

Herzlich willkommen!

115 neue Fünftklässler haben am vergangenen Donnerstag ihre Schullaufbahn am Max-Windmüller-Gymnasium begonnen: Mit einer Feier mit Musik und Sketchen in der Nordseehalle wurden die neuen Schülerinnen und Schüler begrüßt und auf die kommenden Jahre eingestimmt, bevor es in Begleitung der Klassenlehrer in die neuen Klassenzimmer ging. Dort gab es in den ersten beiden Tagen eine Menge Informationen über die neue Schule, damit der Start am Gymnasium auch glückt. Seit Montag findet regulärer Unterricht für die jungen Gymnasiasten statt, die sich bereits jetzt auf ihren ersten Ausflug freuen: Ende August geht es mit der ganzen Schule nach Borkum!

Wichtiger Hinweis: Konzert und Besuch werden wegen Krankheit verlegt!

Leider muss das für den 22.11.2017 geplante Konzert der Microphone Mafia ebenso verlegt werden wie der Besuch Esther Bejaranos am Max: Angesichts einer ernsthaften Erkrankung in der Familie eines Bandmitgliedes kann der Auftritt nicht wie geplant stattfinden. Ein neuer Termin wird derzeit gesucht und rechtzeitig bekannt gegeben. Voraussichtlich findet das Konzert im Februar 2018 statt.

Max-Mädchen schlugen sich wacker beim JtfO-Hockey-Bezirksentscheid

Am 18.05.2017 fand der Bezirksentscheid JtfO im Hockey in Oldenburg statt. Unsere Schule nahm mit einem Mädchenteam in der WK III erfolgreich teil. Dabei wollte das Team den Erfolg des letzten Jahres wiederholen, als man sich durch eine starke Turnierleistung für den Landesentscheid in Braunschweig qualifiziert hatte. Die Motivation und Laune waren hervorragend, als man am frühen Morgen den Zug nach Oldenburg betrat. Leider hatte die Bahn Verspätung, sodass das Team ohne wirkliche Erwärmung und Vorbereitung in das erste Spiel starten musste.

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