Category Archives: UNESCO

Max-Schülerinnen und -Schüler putzten Stolpersteine

Nach dieser Nacht konnte niemand mehr die Augen vor der Wirklichkeit verschließen: Überall in Deutschland brannten vom 9. auf den 10. November 1938 die Synagogen. Es wurden Geschäfte zerstört und geplündert, Wohnungen verwüstet, Friedhöfe geschändet und etwa 800 Menschen getötet. Die Reichspogromnacht markierte einen deutlichen Übergang von immer stärkeren Repressalien hin zu offener Verfolgung und Ermordung von Jüdinnen und Juden.

„Bist Du wirklich Afghane?“

„Alidad – bist Du wirklich Afghane? Du scheinst mir kein richtiger Afghane zu sein…“ – selbst zwei Jahre nach seiner Ankunft in Südtirol und der Veröffentlichung seiner Geschichte als Buch muss der Jugendliche um die Anerkennung als Asylbewerber bangen: Immer neue Zweifel am Alter, der Herkunft oder dem Namen sorgen dafür, dass die Unsicherheit bleibt und unklar ist, ob er wirklich bleiben darf.

Szenische Lesung in der Neuen Kirche: Seestern in Südtirol

Angebunden auf der Achse eines LKWs reist ein 14-Jähriger von Venedig bis Südtirol, bis er schließlich aufgegriffen wird – eine unglaubliche Geschichte, doch ist sie auch wahr? Drei Zeugen erzählen von Alidads Weg von Afghanistan bis nach Italien, vom Bürgerkriegsland bis zum Kinderdorf. Dabei stehen sie mit ihrem Wohlwollen und ihrer Solidarität ebenso wie mit ihren kritischen Fragen, ihren Ängsten und ihrer Ablehnung für die Bandbreite der Reaktionen unserer Gesellschaft.

DemokratICH – Demokratiebildung in einer Welt der Umbrüche

Vom Dienstag, den 17.September bis Freitag, den 20. September fand die Fachtagung der UNESCO-Projektschulen 2019 in Kassel (Hessen) statt. Die Fachtagung stellte die Demokratieerziehung, die ein wesentlicher Bestandteil der UNESCO-Schulen darstellt, in den Vordergrund. Dabei war es das Ziel, wegweisende Impulse und konkrete Anstöße für die Demokratiebildung mit den Teilnehmern gemeinsam zu erarbeiten und für die Schulen des Netzwerkes und ihre Bildungslandschaften fruchtbar zu machen.

„Exodus 1947“-Überlebende und – Nachkommen besuchten Emden: 46 Israelis reisten auf den Spuren der Geschichte des legendären Schiffes

Ein außergewöhnlicher Besuch: Anfang September besuchten 46 Gäste aus Israel Norddeutschland, um nach Spuren der „Exodus 1947“ zu suchen. Das legendäre Schiff, das eigentlich den Namen President Warfield trug, ging in die Geschichte ein, denn im Jahre 1947 führten die Ereignisse um den einstigen Vergnügungsdampfer zu weltweitem Aufsehen: Das Schiff, das ursprünglich für 400 Passagiere gebaut worden war, war nach dem Zweiten Weltkrieg von einer jüdischen Untergrundorganisation gekauft worden, um Überlebende des Holocaust von Frankreich nach Palästina zu bringen.

Max-Schüler erhielten Besuch aus den USA

Nach einer etwas längeren Pause endlich wieder Besuch aus den USA: Zum ersten Mal seit 2014 waren wieder 14 Schülerinnen und Schüler der Irondequoit High School in Rochester im Staate New York zu Gast am Max. Nachdem sie bereits Berlin und Weimar erkundet hatten, reisten die Amerikaner nach Ostfriesland, um ihre Austauschpartner in Emden zu treffen.

Neuer Titel: Max-Windmüller-Gymnasium ist anerkannte UNESCO-Projektschule

Die Nachricht erreichte das Gymnasium mitten in den Ferien: Das Max-Windmüller-Gymnasium wurde in den Kreis der anerkannten UNESCO-Projektschulen aufgenommen. Getroffen wurde diese Entscheidung in Paris, dem Sitz der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur.

Schülerinnen und Schüler präsentieren ihre Kunstwerke im UNESCO-Welterbe-Wattenmeer-Besucherzentrum in Wilhelmshaven

Am 23. Juni wurde im UNESCO-Welterbe Wattenmeer Besucherzentrum Wilhelmshaven die Ausstellung „Zwischen Schönheit und Bedrohung – Die Unterwasserwelt visualisiert in Fotografien und Plastikmüllskulpturen“ eröffnet. Die Schülerinnen und Schüler des Kunst-Kurses 11 stellen dort ihre Werke zum Thema „Bedrohung der Meere“ aus.

#5vor12: Gemeinsam gegen den Klimawandel!

#5vor12: Anlässlich des Internationalen Weltumwelttages führten die Emder Schülerinnen und Schüler des Max-Windmüller-Gymnasium am 05. Juni eine große Aktion durch, um auf die Notwendigkeit der Umsetzung von Maßnahmen zum Klima- und Umweltschutzes hinzuweisen.

Max-Schüler besuchten mit Überlebendem das KZ-Mittelbau-Dora – Erstmals fand für Elftklässler eine UNESCO-Exkursion zu Fragen der Zukunft statt

Dämmriges Licht, feuchte Luft und Kälte, die langsam durch die Kleidung dringt – ein Besuch in den Überresten der Stollenanlage des Konzentrationslagers Mittelbau-Dora ist bedrückend und unangenehm.  Hier Schwerstarbeit unter unwürdigsten und unzureichendsten Bedingungen leisten zu müssen und dabei um das eigene Leben zu bangen, kann man sich kaum noch vorstellen, wirkt doch bereits die Atmosphäre lebensfeindlich.

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