Category Archives: UNESCO

Max erhält UNESCO-Anerkennungsurkunde

Nun ist es endlich soweit: Nachdem das Max bereits in den Sommerferien die Nachricht von der Anerkennung als UNESCO-Projektschule erreicht hatte, folgte jetzt die offizielle Urkunde. Während eines feierlichen Festaktes im Neuen Theater überreichte Klaus Schilling, Bundeskoordinator der UNESCO-Projektschulen, den Klassensprecherinnen und – sprechern des 5. Jahrganges stellvertretend für die Schulgemeinschaft die Urkunde aus Paris.

Climate Action Project: Abschluss der ersten Projektphase

Die Schulen des Climate Action Projects – kurz CAP – des UNESCO-Schulnetzwerkes trafen sich vom Donnerstag, dem 14.11.2019 bis zum Samstag, dem 16.11.2019 in der Autostadt in Wolfsburg zum Abschluss der Projektphase I zum sechsten und vorerst letzten Mal.

30 Jahre Weltkinderrechtskonvention: Max-Schüler nahmen an „Straßenkind für einen Tag“ teil

Schuhe putzen, Straßenmusik oder Verkäufe aus dem Bauchladen- viele Kinder müssen mit diesen oder ähnlichen Tätigkeiten ihren Lebensunterhalt verdienen. Weltweit wird die Zahl der Kinder, die ihren Lebensmittelpunkt auf der Straße haben, auf ca. 100 Millionen geschätzt. Anlässlich des Weltkinderrechtstages am 20. November, der 2019 zum 30. Jahrestag der Verabschiedung der Weltkinderrechtskonvention stattfand, machten Schülerinnen und Schüler des Max-Windmüller-Gymnasiums auf diese Situation aufmerksam:

Menschlich handeln in unmenschlichen Zeiten

Unermüdlich reist Gunter Demnig von Ort zu Ort, um vor den ehemaligen Wohnstätten der Opfer der Nationalsozialisten Gedenksteine zu setzen. 75.000 Stolpersteine werden bis zum Ende des Jahres verlegt sein und an Menschen erinnern, denen in der Zeit der Nazi-Diktatur Unrecht widerfahren ist, die vertrieben, verfolgt oder ermordet wurden.

„Zeigen wir gemeinsam Haltung und Rückgrat“

Die Ermordung Walter Lübckes, das Attentat von Halle und eine große Zahl von Angriffen auf Jüdinnen und Juden: Die Vielzahl der Ereignisse veranlasste die Rednerinnen und Redner zum diesjährigen Gedenken an die Reichspogromnacht zu eindringlichen Warnungen.

Max-Schülerinnen und -Schüler putzten Stolpersteine

Nach dieser Nacht konnte niemand mehr die Augen vor der Wirklichkeit verschließen: Überall in Deutschland brannten vom 9. auf den 10. November 1938 die Synagogen. Es wurden Geschäfte zerstört und geplündert, Wohnungen verwüstet, Friedhöfe geschändet und etwa 800 Menschen getötet. Die Reichspogromnacht markierte einen deutlichen Übergang von immer stärkeren Repressalien hin zu offener Verfolgung und Ermordung von Jüdinnen und Juden.

„Bist Du wirklich Afghane?“

„Alidad – bist Du wirklich Afghane? Du scheinst mir kein richtiger Afghane zu sein…“ – selbst zwei Jahre nach seiner Ankunft in Südtirol und der Veröffentlichung seiner Geschichte als Buch muss der Jugendliche um die Anerkennung als Asylbewerber bangen: Immer neue Zweifel am Alter, der Herkunft oder dem Namen sorgen dafür, dass die Unsicherheit bleibt und unklar ist, ob er wirklich bleiben darf.

Szenische Lesung in der Neuen Kirche: Seestern in Südtirol

Angebunden auf der Achse eines LKWs reist ein 14-Jähriger von Venedig bis Südtirol, bis er schließlich aufgegriffen wird – eine unglaubliche Geschichte, doch ist sie auch wahr? Drei Zeugen erzählen von Alidads Weg von Afghanistan bis nach Italien, vom Bürgerkriegsland bis zum Kinderdorf. Dabei stehen sie mit ihrem Wohlwollen und ihrer Solidarität ebenso wie mit ihren kritischen Fragen, ihren Ängsten und ihrer Ablehnung für die Bandbreite der Reaktionen unserer Gesellschaft.

DemokratICH – Demokratiebildung in einer Welt der Umbrüche

Vom Dienstag, den 17.September bis Freitag, den 20. September fand die Fachtagung der UNESCO-Projektschulen 2019 in Kassel (Hessen) statt. Die Fachtagung stellte die Demokratieerziehung, die ein wesentlicher Bestandteil der UNESCO-Schulen darstellt, in den Vordergrund. Dabei war es das Ziel, wegweisende Impulse und konkrete Anstöße für die Demokratiebildung mit den Teilnehmern gemeinsam zu erarbeiten und für die Schulen des Netzwerkes und ihre Bildungslandschaften fruchtbar zu machen.

„Exodus 1947“-Überlebende und – Nachkommen besuchten Emden: 46 Israelis reisten auf den Spuren der Geschichte des legendären Schiffes

Ein außergewöhnlicher Besuch: Anfang September besuchten 46 Gäste aus Israel Norddeutschland, um nach Spuren der „Exodus 1947“ zu suchen. Das legendäre Schiff, das eigentlich den Namen President Warfield trug, ging in die Geschichte ein, denn im Jahre 1947 führten die Ereignisse um den einstigen Vergnügungsdampfer zu weltweitem Aufsehen: Das Schiff, das ursprünglich für 400 Passagiere gebaut worden war, war nach dem Zweiten Weltkrieg von einer jüdischen Untergrundorganisation gekauft worden, um Überlebende des Holocaust von Frankreich nach Palästina zu bringen.

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