Erfolgreiche Premiere: Vierfach-Austausch des Max und der BBS II mit Łódz und Ozorków

Vom 08. – 13.01 2018 nahmen zehn Schülerinnen und Schüler des MAX zusammen mit der Gruppe der BBS II an unserer gelungenen Austauschpremiere mit der Szkoła Podstawowa nr 2 im. św. Jana Pawła II w Ozorkowie (Grundschule Johannes Paul II. in Ozorków) und dem Polytechnischen Liceum in Łódz teil.

Die MAX-Schülerinnen waren bei ihren Austauschpartnerinnen in Ozorków untergebracht, die beiden männlichen Nachzügler zusammen mit Andreas Makus und Martin Stenke im Hotel. Alle sind von der sprichwörtlich bekannten polnischen Gastfreundschaft immer noch sehr angetan. Die Gruppe wurde von den Deutschlehrerinnen Agnieszka Wrześkiewicz und Monika Wolska herzlichst betreut.

Neben der Pflege und Vertiefung privater Kontakte stand der Besuch des Unterrichts dort, das Kennenlernen touristischer Ziele in Łódz und Warschau und nicht zuletzt die geschichtliche Arbeit im Mittelpunkt der Reise: Von gemeinsamem Sportunterricht (Wiener Walzer!) über Bowling bis hin zu Besichtigungen des neuen großartigen Jüdischen Museums in Warschau und des Warschauer Schlosses hatten wir ein ausgewogenes und wirklich ausgefülltes Programm. Einen Schwerpunkt stellte die  Auseinandersetzung und Erforschung des Schicksals der nach Łódz deportierten Emder Juden aus dem Altersheim Tholenswehr dar, auf die im dortigen Ghetto ein trauriges Schicksal wartete. Unser Stadtarchivar, Rolf Uphoff, hatte eine Fotostrecke historischer Aufnahmen mit Erklärungen vorbereitet, die von gemischten polnisch-deutschen Schülergruppen abgegangen und auch abfotografiert worden sind – dabei haben die Schülerinnen und Schüler die Topographie des ehemaligen Ghettos in Lodz erkundet. Außerdem wohnte die MAX-Gruppe zusammen mit den Schülerinnen und Schülern der BBS unter Leitung von Gero Conring und Folkert Heikens der feierlichen Eröffnung der Ausstellung in polnischer Sprache im Liceum Łódz, der Zespół Szkół Politechniki Łódzkiej, zum Schicksal der ostfriesischen Juden „Reise ohne Wiederkehr – Wege in das Grauen“ unter großer Anteilnahme bei. Die sechzehn Poll-Ups werden in der Folge noch an fünf verschiedenen Stellen in Łódz und Ozorków gezeigt werden.

Insgesamt war die Reise ein voller Erfolg und beide Seiten hoffen, dass noch dieses Kalenderjahr ein erneuter Besuch einer Gruppe aus Polen stattfinden kann.

 

 

 

 

 

 

 

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