Klimaratsmitglieder nahmen an CAP-Tagung teil

Zweimal im Jahr treffen sich die Climate Action Project-Schulen, um sich in der Autostadt weiter fortzubilden, auszutauschen und weitere Schritte zu planen. Seit 2017 nimmt das Max an diesem Projekt der UNESCO-Projektschulen teil, in dem deutschlandweit 25 Schulen vernetzt sind. Als Vertreter des Max-Windmüller-Gymnasiums reisten dieses Mal die Klimaratsmitglieder Mia Bredebusch und Tamme Ehrlich aus dem 8. Jahrgang mit ihren Lehrern Jochen Scheuermann und Kai Gembler nach Wolfsburg.

Hier ist Mias Bericht:

Vom 18.03.2019 bis zum 20.03.2019 nahmen wir mit zwei Schülerinnen und Schülern und zwei Lehrern als Vertreter unserer Schule am ersten Climate Action Project-Workshop der UNESCO-Projektschulen im Jahr 2019 teil. Nachdem wir gegen Mittag in Wolfsburg angekommen waren, hörten wir zuerst einige interessante Vorträge, unter anderem zu der vergangenen Weltklimakonferenz in Katowice, der Jugendbewegung Fridays for Future und einem neuen UNESCO-Schulprojekt. Darauf folgte eine Zukunftswerkstatt mit einer anschließenden Präsentation der Ergebnisse, die sehr viele innovative Zukunftsideen hervorbrachte.

Am nächsten Tag ging es mit einer Open Space-Phase kreativ weiter und nach einer kurzen Einführung zur Stadt Wolfsburg und ihrer Stadtentwicklung folgten drei parallele Workshops zu den Themen „Zukunftsfähige Stadt“, „Moralische Maschinen“ und „Essen der Zukunft“. Weiter ging es mit einem von Greenpeace organisiertem Programm, das einen aufklärenden Vortrag zu Social Media und die Finalisierung deutschlandweiter, von Greenpeace unterstützten Kampagnen beinhaltete. Abgeschlossen wurde der Tag mit einem diskussionsreichen Abendprogramm. Die zuvor in dem Workshop „Zukunftsfähige Stadt“ vorbereiteten und ausgewählten besten Projektvorschläge wurden einer Jury bestehend aus dem Wolfsburger Oberbürgermeister Klaus Mohrs, Claudia Dierkes-Hartwig vom Niedersächsischen Kultusministerium, einem Vertreter der Autostadt Wolfsburg und zwei Schülerinnen und Schülern der Unesco-Projektschulen vorgestellt. Die Projektvorschläge wurden von der Jury ausführlich kommentiert und gewürdigt.

Nach diesem langen und anstrengenden Tag begann der dritte und letzte Tag wieder mit einer entspannten Open Space-Phase, bei der fleißig Ideen zu Ende geführt, diskutiert und Erfahrungen ausgetauscht wurden. Während ein Teil der Schüler danach an spannenden Führungen durch die Autostadt teilnahmen, diskutierten die anderen Teilnehmer noch einmal die geplanten Kampagnen aus. Die Tagung endete mit dem Zusammenkommen aller Teilnehmer, der kurzen Präsentation der Ergebnisse und der Klärung des weiteren Verbleibs und des Datums des nächsten Workshops. Insgesamt war die Tagung sehr interessant und aufschlussreich und wir nahmen viele neue Ideen und Erfahrungen für unsere Schule mit! Zudem erfuhren wir noch einmal, wie wichtig und hilfreich die Vernetzung mit den anderen UNESCO-Projektschulen ist.

Tammes Bericht:

Am Montag ging es los: Herr Gembler, Mia und ich stiegen in den Zug nach Wolfsburg. Als wir dort ankamen, waren die meisten schon da. Wir registrierten uns und die erste Veranstaltung der Tagung begann. Dort wurden viele interessante Themen angesprochen wie zum Beispiel die Klimatagung in Kattowitz oder verschiedene andere Projekte, die die UNESCO in Zukunft plant. Danach hatten wir eine kurze Phase der Zukunftswerkstatt. Dort haben wir überlegt wie unsere eigene Zukunft aussehen könnte und wie man in Zukunft leben wird.

An Tag zwei fuhren wir wieder früh in die Autostadt und wurden zu unseren Workshops zusammengerufen. Auch hier erarbeiteten wir Ideen wie die Stadt Wolfsburg in 10 oder in 20 Jahren aussehen könnte. Anschließend kamen ein paar Leute von Greenpeace. Sie erklärten uns was sie genau bei Greenpeace machen und stellten uns einige Projekte vor wie zum Beispiel den Internetauftritt des CAP-Projektes. Danach gab es noch eine Gesprächsrunde mit wichtigen Leuten der Stadt und dem Oberbürgermeister von Wolfsburg. Am dritten Tag ging es wieder früh raus. Ein kleiner Teil unserer Gruppe fehlte, da dieser in der Autostadt bei einer Führung war. Der Rest von uns kombinierte verschiedene Ideen aus den vorherigen Tagen und beschloss verschiedene Aktivitäten, die die UNESCO-Projektschulen in Zukunft durchführen sollen. Nach einem gelungenen Abschluss fuhren alle wieder nach Hause zurück.

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