Max-Mädchen-Vierer qualifiziert sich für JtfO-Finale in Berlin!-Rudergymnasium konnte zwei Landessiege auf dem Maschsee erzielen

Sechs Rennen, fünf Siege- das ist die fast makellose Bilanz des Max-Windmüller-Gymnasiums beim diesjährigen Jugend-trainiert-für-Olympia-Landesentscheid in Hannover.
Nachdem es am Sonntag bei der Schülerregatta bereits zwei Siege für den Emder Ruderverein für die von Sverre Hemken gesteuerten Boote gegeben hatte, gingen der Mädchen-Vierer mit Wiebke Oltrop, Amelie Doden, Tomma Ubben und Okka Groeneveld und der Jungen-Vierer mit Mats Lang, Vincent und Wilbert Aumann und John Mey am Montag erneut an den Start, dieses Mal allerdings für das Max-Windmüller-Gymnasium.
Gleich zu Beginn des Regattatages gelang dem Jungen-Gig-Vierer erneut ein deutlicher Sieg im Gig-Vorlauf über 500 Meter, dem ebenso deutliche Siege der Mädchen und Jungen in den 1000 Meter-Vorläufen folgten, die in Rennbooten gefahren wurden. In allen Rennen konnten es sich die Max-Schüler erlauben, vor dem Ziel auf einen Endspurt zu verzichten und Druck herauszunehmen, denn mit den Siegen war die Qualifikation für die Finalläufe erreicht.

Auch hier setzte sich die Siegesserie fort: Zunächst starteten wieder die Jungen im Gig-Vierer über 500 Meter, wobei sie auch dieses Mal von Beginn an souverän führten und schließlich mit knapp drei Sekunden Vorsprung als Landessieger durchs Ziel gingen.

Wenig später gingen die Max-Mädchen erneut an den Start der 1000 Meter-Strecke und es wurde schnell deutlich, dass alle Teams bisher nur gepokert hatten: Von Beginn an waren die Boote der Humboldtschule Hannover, des Carolinums Osnabrück und des Greselius-Gymnasiums Bramsche fast gleichauf. Mittenmang waren zunächst auch die Emderinnen, doch gelang es den Mädchen nicht, die Führung zu übernehmen, sodass sich gegen Ende ein Sieg der Humboldt-Mädchen abzuzeichnen begann. Eine Drittel Bootslänge Vorsprung 150 Meter vor dem Ziel – das Rennen schien gelaufen. Doch dann setzte das Emder Team einen fulminanten Endspurt an: Schlagfrau Wiebke Oltrop mobilisierte letzte Kräfte und erhöhte noch einmal die Schlagzahl und Zentimeter um Zentimeter näherte sich der Bugball der Max-Mädchen der Bootsspitze der Hannoveranerinnen, die nach Kräften gegenzuhalten versuchten, jedoch Schlag für Schlag ihren Vorsprung einbüßten, sodass schließlich beim Erklingen der Zielhupe für Zuschauer und Kampfgericht nicht klar war, wer das Rennen gewonnen hatte. Erst nach fünfminütiger Auswertung der Zielbilder gab es die Erlösung – der Schlussspurt hatte zum knappen Sieg des Emder Bootes und damit für das Ticket nach Berlin gereicht!
Nicht dabei ist leider der Jungen-Vierer: Nach dem Vorlaufsieg wurde im Finale über 1000m recht früh deutlich, dass der zweite Vorlauf stärker besetzt war, sodass die Max-Jungen sich letztlich mit dem fünften Platz bescheiden mussten. Bei aller Enttäuschung gab es jedoch Trost für das Team: Im nächsten Jahr kann das Boot in gleicher Besatzung noch einmal starten und auf eine Qualifikation für Berlin hoffen.
Erstmals unter dem neuen Namen Max-Windmüller-Gymnasium nehmen Wiebke Oltrop, Amelie Doden, Tomma Ubben und Okka Groeneveld mit ihrem Steuermann Sverre Hemken nun am Bundesfinale in Berlin teil. Ein toller Erfolg für Johanna Hilker: Die junge Trainerin, die beim ERV ihren Bundesfreiwilligendienst absolviert, hatte beide Teams auf den Landesentscheid vorbereitet und freut sich jetzt ebenso auf das Bundesfinale in Berlin-Grünau. „Das ist ein ganz besonderes Erlebnis“, so Hilker, die bereits selbst als Finalistin bei Jugend trainiert für Olympia gerudert hat. Erstmals dabei ist hingegen Max-Lehrer Werner Gluns, der die Schülerinnen und Hilker im September begleiten wird. Auch er freut sich schon: „Auf der Olympia-Regattastrecke antreten zu dürfen, das ist ein Traum!“

Bericht der Emder Zeitung

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