Max-Schüler machten auf Weltkinderrechtstag aufmerksam

Schuhe putzen, Autoscheiben reinigen oder Straßenmusik- viele Kinder müssen mit diesen oder ähnlichen Tätigkeiten ihren Lebensunterhalt verdienen. Weltweit wird die Zahl der Kinder, die ihren Lebensmittelpunkt auf der Straße haben, auf ca. 100 Millionen geschätzt. Anlässlich des Weltkinderrechtstages am kommenden Sonntag machten Schülerinnen und Schüler des Max-Windmüller-Gymnasiums auf diese Situation aufmerksam: Am Freitag schlüpften die Jungen und Mädchen der Klasse 7a in die Rolle von Straßenkindern und versuchten auf diese Weise einen Vormittag lang Spenden für Hilfsprojekte zu sammeln.
In der Innenstadt boten sie verschiedene Dienste an oder verkauften Kleinigkeiten wie Taschentücher, Einkaufschips oder Luftballons. Unterstützt wurden die Siebtklässler dabei von älteren Schülerinnen und Schülern der Schülervertretung und dem terre des hommes-Kinderrechtsteam des Gymnasiums unter der Leitung von Rainer Ellmann-Bahr und Johannes Hessel, das erstmals unter seinem neuen Namen Weltretter-AG angetreten ist.

Bereits zum dritten Mal hat das Max die terre des hommes-Aktion „Straßenkind für einen Tag“ in diesem Jahr unterstützt. Mit diesem Aktionstag macht die Kinderrechtsorganisation bundesweit auf Kinder aufmerksam, denen für uns selbstverständliche Grundrechte versagt bleiben. Dazu gehören das Recht auf körperliche Unversehrtheit, auf Freiheit oder auch auf Schulbildung: Etwa fünf Euro kostet der Schulbesuch für ein Kind pro Monat in vielen Ländern Asiens, Südamerikas oder Afrikas.

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