Max-Schüler putzten Stolpersteine

74 Jahre liegt der Zweite Weltkrieg, der am 8. Mai 1945 mit der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands endete, zurück. Die Liste der Opfer der Nazi-Herrschaft ist lang: Sechs Millionen ermordete Juden, Tausende von politischen Gegnern, Homosexuellen, Sinti und Roma oder Menschen mit Behinderungen, dazu zahllose Vertriebene oder Geflüchteten – Schicksale von Menschen, die allerorten in Deutschland und Europa zu finden sind und die in Vergessenheit zu geraten drohen. Einen Beitrag dagegen leisten die Stolpersteine, die der Kölner Künstler Gunter Demnig unermüdlich verlegt. Mittlerweile erinnern über 60.000 Stolpersteine an die Opfer des Nazi-Regimes, wobei allein in Emden etwa 650 Steine zu finden sind.

50 dieser Exemplare wurden jetzt gereinigt: Am 8. Mai haben Mia Bredebusch, Jennifer Nguyen, Anna Tholen, Reiko und Rouven Miege die Steine zur Erinnerung an die Opfer geputzt und damit wieder besser sichtbar gemacht. Zweimal im Jahr finden solche Putzaktionen statt, das nächste Mal am 9. November, dem Tag der Reichspogromnacht.

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