Schalom-Chaver-Preis: Max-Schülerinnen wurden geehrt

„Zweite Generation. Was ich meinem Vater nie erzählt habe– Die Auseinandersetzung mit dem Holocaust am Beispiel von Michel Kichkas Graphic Novel“ und „Nach dem Holocaust – Rückkehr nach Emden“ – das sind die Titel der Facharbeiten, mit denen sich Janina Neeland und Eefke Menzel um den Schalom-Chaver-Preis beworben haben. Alljährlich wird diese mit Geld- und Sachpreisen ausgestattete Auszeichnung von der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Ostfriesland e. V. (GfcjZ) und der Deutsch – Israelischen – Gesellschaft (DIG) für Facharbeiten vergeben, die sich um Themen wie Jüdisches Leben in Ostfriesland, das deutsch-israelische Verhältnis, die deutsch-jüdische Geschichte, das christlich-jüdische Zusammenleben, Antisemitismus, das Judentum oder den Staat Israel drehen.

Im Kulturspeicher in Leer fand jetzt im feierlichen Rahmen die Verleihung der Preise statt: Neben den Redebeiträgen von Wolfgang Kellner, GfcjZ-Vorsitzender und ehemaliger Leeraner Bürgermeister,  Wolfgang Freitag, Vorsitzender der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Ostfriesland, und Sascha Laaken, stellvertrender Landrat, die in ihren Beiträgen immer wieder die Wichtigkeit der aktiven Auseinandersetzung mit der Vergangenheit für die Gegenwart und Zukunft betonten, wurde der musikalische Teil der Veranstaltung von JOCO gestaltet, bevor die Preise verliehen wurden. Zwar hat es nicht ganz für das Siegerpodest gereicht, doch wurde die Arbeiten von Eefke und Janina, die krankheitsbedingt nicht teilnehmen konnte, mit einem Anerkennungspreis bedacht, den Eefke stellvertretend für beide aus den Händen der Historikerin Alie Noorlag entgegennahm.

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