Skifahrt 2019

Am Freitag, den 11.01., brechen wir, eine Gruppe mit elf Schülern aus dem 12. Jahrgang, Herrn Hillers und Herrn Tillmann, am Nachmittag ins Ahrntal auf. Mit einem Doppeldeckerbus holen wir noch zwei weitere Gruppen in Leer und Oldenburg ab und kommen trotz der Schneekatastrophe schon um 8 Uhr morgens am Samstag in der Pension Oberleiter an, wo wir direkt mit einem leckeren Frühstück empfangen werden. Nachdem sich alle ausgiebig ausgeruht und zu Mittag gegessen haben, geht es dann schon los: Ein langer Spaziergang zum Skiverleih steht an, von dem aus wir einen Bus zum Klausberg nehmen, auf dem wir in der nächsten Woche viel Zeit verbringen würden.

Dort angekommen entdecken Herr Hillers und Herr Tillmann schnell, dass sie in der kommenden Woche nicht mehr viel zu tun haben würden. Denn die vermeintlichen Anfänger fahren trotz nicht vorhandener Skierfahrung viel besser als erwartet. Auf dem Klausi-Hügel fahren alle begeistert ihre Kurven und nach einem Gruppenfoto vor Klausi, dem Drachen, geht es mit dem Bus zurück in die Pension.

Am nächsten Tag geht es dann so richtig los. Nach dem Frühstück bekommen alle ihren Skipass und zusammen geht es wieder mit dem Bus zum Klausberg, wo die Skier im Skidepot auf uns warten. Während Timm und Niklas mit Herrn Tillmann die Fortgeschrittenengruppe bilden, übt Herr Hillers mit den neun Anderen. Mittags gibt es das erste Mal Mittagessen in der Kristallalm. Nachdem man dort in der langen Schlange angestanden hat, heißt es immer aufpassen, dass man nicht auf dem rutschigen Boden ausrutscht und sich dabei sein Essen ins Gesicht wirft. Während man dort isst, darf man täglich mindestens drei solcher Szenen beobachten.

Nach weiteren Übungen mit der ganzen Gruppe geht es dann am Ende des Tages noch in den Hexenkessel zur Nachbesprechung und dann wieder mit dem Bus nach Hause. Als alle erholt, geduscht und vom Abendessen satt sind, kommen alle zur ersten Videoanalyse in den eiskalten Keller. Danach beginnt das Mörderspiel, was wir über die gesamte Skifahrt spielen würden. Jeder zieht einen Namen von jemanden aus der Gruppe und diese Person muss er dann „ermorden“, indem er ihr irgendeinen Gegenstand gibt. So muss man immer aufpassen, wenn man im Laufe der Woche mit jemandem alleine ist, denn dann kann es schnell „Tote“ geben. Ganz typisch ist Herr Hillers dabei als erster gestorben. Auch beim Werwolfspiel war er stets das erste Opfer…

Im Verlauf der Woche laufen unsere Tage dann immer ähnlich ab: Um neun Uhr los, Mittagessen in der Kristallalm und nachmittags manchmal in den Hexenkessel oder einfach zurück in die Pension, wo abends dann noch gespielt wird. Am Mittwochvormittag allerdings stürzt Jule unglücklicherweise auf ihr Knie, sodass sie mit dem Rettungsscouter abgeholt werden muss und für den Rest der Woche nicht mehr Ski fahren kann. Während wir alle weiterfahren können, muss sie in der Kristallalm ihr Knie kühlen und haufenweise Apfelstrudel essen.

Am Mittwochabend steht dann ein besonderer Programmpunkt an. Alle zusammen fahren wir abends mit dem Bus in den Hexenkessel, um in Eefkes Geburtstag reinzufeiern, die am nächsten Tag 18 Jahre alt wird. Am folgenden Tag ist dann der Tagesablauf typisch, aber am Nachmittag werden dann schon erfolgreich die ersten schwarzen Pisten von einigen Anfängern überwunden. Nach den Erfolgen des Tages spielen wir am Abend mal wieder eine Runde Werwolf.

Am letzten und eindeutig kältesten Tag kommt dann die Prüfung: Herr Hillers und Herr Tillmann schauen sich an, wie wir Bergstemme, Hockey-Stopps oder Kurzschwünge fahren oder wie wir carven.

Zur Belohnung fahren wir dann nach dem Mittagessen ein Riesenslalom-Rennen gegeneinander, bei denen Franziska und Timm die ersten Plätze belegen. Nach einer zweiten Überprüfung darf dann zum Abschluss noch einmal in Grüppchen frei gefahren werden.

Während der letzten Talabfahrt gibt es dann noch einen kleinen Zwischenstopp zum Aufwärmen bei heißer Schokolade und dann müssen wir leider vom Klausberg Abschied nehmen, unsere Skier abgeben und unsere Koffer packen. Am Samstagmorgen geht es dann um 8 Uhr mit dem Bus los und nach einer sehr langen Busfahrt kommen wir dann um 3 Uhr nachts am Sonntag heil in Emden an.

 

Bericht: Eefke Menzel

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