{"id":1759,"date":"2016-01-16T17:49:49","date_gmt":"2016-01-16T17:49:49","guid":{"rendered":"http:\/\/max-emden.de\/wordpress\/?page_id=1759"},"modified":"2020-12-07T18:13:24","modified_gmt":"2020-12-07T17:13:24","slug":"emilie-hopp-gedaechtnisstiftung","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/max-emden.de\/wordpress\/emilie-hopp-gedaechtnisstiftung\/","title":{"rendered":"Emilie-Hopp-Ged\u00e4chtnisstiftung"},"content":{"rendered":"<h3 class=\"sidebarHeader\"><a href=\"https:\/\/max-emden.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/hopp-ehs.gif\" rel=\"attachment wp-att-1760\"><img decoding=\"async\" class=\"wp-image-1760 size-full aligncenter\" src=\"https:\/\/max-emden.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/hopp-ehs.gif\" alt=\"EmilieHoppStiftungLogo\" width=\"499\" height=\"99\" \/><\/a><\/h3>\n<h3 class=\"sidebarHeader\"><\/h3>\n<h3 class=\"sidebarHeader\" style=\"text-align: justify;\">Die Stifterin: Frau Dr. Dora Grete Hopp<\/h3>\n<figure id=\"attachment_1761\" aria-describedby=\"caption-attachment-1761\" style=\"width: 167px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/max-emden.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/hopp.jpg\" rel=\"attachment wp-att-1761\"><img decoding=\"async\" class=\"wp-image-1761 size-full\" src=\"https:\/\/max-emden.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/hopp.jpg\" alt=\"hopp\" width=\"167\" height=\"240\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1761\" class=\"wp-caption-text\">Die Stifterin, Frau Dr. Dora Grete Hopp 1964<\/figcaption><\/figure>\n<p class=\"smalltext\" style=\"text-align: justify;\">Die Oberstudienr\u00e4tin Dr. Dora Grete Hopp wurde 1911 in Kattowitz (Oberschlesien) geboren. Ihr Vater war der Ingenieur Franz-Arthur Hopp, er kam aus Schleswig-Holstein, ihre Mutter Emilie aus Hessen. Dr. Dora Grete Hopp entpuppte sich schon sehr fr\u00fch als au\u00dfergew\u00f6hnlich intelligentes Kind. 1929 legte sie im Alter von 19 Jahren das Abitur ab. Lehrerin wollte sie werden, ein Studium ergreifen, das ihr die Welt der Sprachen und Geschichte er\u00f6ffnete, einen Beruf aus\u00fcben, der sie unabh\u00e4ngig machte. So wollte es auch ihre Mutter Emilie. Sie war eine arbeitsame und strebsame Frau, die es bereits Anfang des Jahrhunderts aus eigener Kraft schaffte, sich als Buchhalterin ein selbstst\u00e4ndiges Leben zu erwirtschaften. Tapfer, g\u00fctig, selbstlos sei sie gewesen, so schrieb die sp\u00e4tere Stifterin aus Emden es in Verehrung f\u00fcr ihre Mutter nieder. Emilie Hopp starb 1940 im Alter von 67 Jahren in Haspe, wo sie zeitweise gelebt hatte.<\/p>\n<p class=\"smalltextbold\" style=\"text-align: justify;\">Nach dem Studium und der Lehrerausbildung kam Dr. Dora Grete Hopp 1952 zur damaligen Oberschule f\u00fcr\u00a0M\u00e4dchen nach Emden. Strenge Ma\u00dfst\u00e4be und unbedingte Wahrheitsliebe kennzeichneten ihre p\u00e4dagogische Arbeit.<\/p>\n<p class=\"smalltextbold\" style=\"text-align: justify;\">Dr. Dora Grete Hopp war auch eine Frau, die sich nicht scheute, auf dem Markt um jeden Groschen zu feilschen, die B\u00fccher im Gesch\u00e4ft eher auszuleihen versuchte, als sie zu kaufen, die sich kaum eine Anschaffung f\u00fcr ihre Wohnung g\u00f6nnte und sich bescheiden kleidete. Da war aber auch die Dr. Dora Grete Hopp, die den begabten und mittellosen Studenten sechs Jahre lang 1.000,00 DM aufs Konto \u00fcberwies. \u00dcber betr\u00e4chtliche Mittel verf\u00fcgte sie schon damals, diese stammten aus verschiedenen Ersparnissen und den Verk\u00e4ufen von Grundst\u00fccken.<br \/>\nTrotz ihres Reichtums blieb Dr. Dora Grete Hopp bis zu ihrem Tod eine unscheinbare Erscheinung, die abgeschieden in ihrer kleinen Wohnung lebte, umgeben von wenigen Erinnerungsst\u00fccken, zwischen B\u00fcchern und Zeitschriften, aus denen sie ihren Wissensdurst bis in die letzten Tage stillte. Bis zum Ende ihres Lebens blieb ihr die tiefe Liebe zur Mutter. Dr. Dora Grete Hopp starb am 29. Juli 1987 in Emden und fand ihre Ruhest\u00e4tte neben ihrer Mutter auf dem Friedhof der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde in Hagen\/Haspe.<br \/>\nSeit dem Jahre 1966 wurde Frau Dr. Dora Grete Hopp durch den Steuerberater Hermann Thomssen aus Emden in wirtschaftlichen und steuerlichen Angelegenheiten beraten. Am 20.06.1986 wurde nach vielen \u00dcberlegungen die testamentarische Verf\u00fcgung und die freie Entscheidung \u00fcber die Errichtung der Emilie-Hopp-Ged\u00e4chtnisstiftung zum Gedenken an ihre Mutter getroffen. Testamentarisch berief Frau Dr. Dora Grete Hopp den Steuerberater Hermann Thomssen und dessen Sohn Dr. Lutz Maria Thomssen sowie den Bankprokuristen Manfred Eckerle auf Lebenszeit in den Vorstand der Stiftung, dem auch der jeweilige Schulleiter des Gymnasiums am Treckfahrtstief und sein Stellvertreter w\u00e4hrend ihrer Amtszeit angeh\u00f6ren sollten.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1762\" aria-describedby=\"caption-attachment-1762\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/max-emden.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/hopp1960.jpg\" rel=\"attachment wp-att-1762\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1762 size-medium\" src=\"https:\/\/max-emden.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/hopp1960-300x244.jpg\" alt=\"hopp1960\" width=\"300\" height=\"244\" srcset=\"https:\/\/max-emden.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/hopp1960-300x244.jpg 300w, https:\/\/max-emden.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/hopp1960.jpg 550w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1762\" class=\"wp-caption-text\">Sommer 1960 &#8211; mit ihrer Klasse in Bad Zwischenahn<\/figcaption><\/figure>\n<p class=\"smalltextbold\" style=\"text-align: justify;\">Die Testamentser\u00f6ffnung erfolgte am 08.10.1987 beim Amtsgericht Emden. Am 14.06.1988 erteilte die Bezirksregierung Weser-Ems die Genehmigung zur Errichtung der Stiftung. Im September 1988 erfolgten die ersten Entscheidungen \u00fcber die Vergabe von Mitteln, danach erfolgt jeweils im M\u00e4rz satzungsgem\u00e4\u00df eine entsprechende Vergabe von Stiftungsmitteln. Mittelbarer und ausschlie\u00dflicher Zweck der selbstlos t\u00e4tigen Stiftung ist es, mit den Ertr\u00e4gnissen des Stiftungsverm\u00f6gens Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler des Gymnasiums am Treckfahrtstief in Emden zu f\u00f6rdern. Am 01.12.1994 hat der Vorstand der Emilie-Hopp-Ged\u00e4chnisstiftung eine erste \u00c4nderung der Satzung dahingehend getroffen, dass dem Schultr\u00e4ger Zusch\u00fcsse zum Erwerb von Ger\u00e4ten und Ausstattung f\u00fcr das Gymnasium am Treckfahrtstief gew\u00e4hrt werden k\u00f6nnen.<br \/>\nInsgesamt wurden in der Zeit von 1988 &#8211; 1997 rund 500.000\u00a0DM an F\u00f6rdermitteln durch die Stiftung gew\u00e4hrt.<\/p>\n<p class=\"smalltextbold\" style=\"text-align: justify;\"><em><span class=\"promo\">Quelle: &#8222;<\/span><span class=\"smalltextbold\">Hier muss das Lernen zur Freude werden \u2026 Von der st\u00e4dtischen h\u00f6heren T\u00f6chterschule zum GaT Emden &#8211; 1872 bis 1997&#8243;<br \/>\n<\/span>Festschrift zum 125-j\u00e4hrigen Bestehen des Gymnasiums am Treckfahrtstief am 15.10.1997<\/em><br \/>\n<em>(Hsg. von Wolfgang Henkelmann, Helmut Kohle und Regina Peters)<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p class=\"smalltextbold\" style=\"text-align: justify;\">Die Stifterin \u2013 Frau Dr. Dora Grete Hopp \u2013 hat testamentarisch verf\u00fcgt, dass es Zweck der Stiftung sein soll, vordringlich die Einzelf\u00f6rderung von Sch\u00fclern des GaT Emden (heute: Max-Windm\u00fcller-Gymnasium) zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p class=\"smalltextbold\" style=\"text-align: justify;\">Seit Ende der 80er Jahre wurden Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler \u2013 wie testamentarisch festgelegt \u2013 finanziell unterst\u00fctzt. Insgesamt betrug die F\u00f6rdersumme bisher rund \u20ac\u00a0390.000,00.<br \/>\nEs wurden davon auch einige Projekte an der Schule gef\u00f6rdert (z.B. Anschaffung einer Computeranlage f\u00fcr Sch\u00fcler, Neugestaltung der Bibliothek, Bau der Beachvolleyball-Anlage, Medienausstattung der Schule etc.). Somit hat sich die Emilie-Hopp-Stiftung als \u00e4u\u00dferst segensreich f\u00fcr das Gymnasium am Treckfahrtstief Emden ausgewirkt und der Vorstand ist der Stifterin \u2013 Frau Dr. Dora Grete Hopp \u2013 zu gro\u00dfem Dank verpflichtet.<br \/>\nDer Grundgedanke, auch finanziell schlechter gestellten begabten Sch\u00fclern einen h\u00f6heren Schulabschluss zu erm\u00f6glichen , wird deshalb im Sinne der Stifterin konsequent durchgesetzt. Vor allem gilt dies f\u00fcr die unverschuldet in Not geratene Sch\u00fcler.<br \/>\nEbenso entspricht die Einzelf\u00f6rderung f\u00fcr Klassen- \/ Studienfahrten unserem schuleigenen Prinzip, dass allen Sch\u00fclern die Teilnahme an solchen Fahrten erm\u00f6glicht wird; d.h. finanzielle Gr\u00fcnde sollten kein Grund f\u00fcr eine Nichtteilnahme sein.<br \/>\nNebenbei sei bemerkt, dass die Stadt Emden ebenfalls von den F\u00f6rdermitteln profitiert, wenn Bereiche der Ausstattung der Schule von der Stiftung finanziert werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Vorstand der Stiftung besteht aus:<\/p>\n<p>Herr Manfred Eckerle, Prokurist i.R.,<\/p>\n<p>Herr Hans-J\u00fcrgen Hinrichs, Prokurist,<\/p>\n<p>dem Schulleiter des Max-Windm\u00fcller-Gymnasiums: Herr Frank Tapper, OStD,<\/p>\n<p>der st\u00e4ndigen Vertreterin des Schulleiters: Frau Dr. Ruesch genannt Klaas, StD\u2018.<\/p>\n<hr \/>\n<h3 class=\"sidebarHeader\">Antr\u00e4ge auf F\u00f6rderung<\/h3>\n<p class=\"smalltextbold\">Nur die Erziehungsberechtigten von Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern des Max-Windm\u00fcller-Gymnasiums k\u00f6nnen finanzielle Unterst\u00fctzung durch die EHS beantragen.<br \/>\nEs gen\u00fcgt ein formloser Antrag mit einer Begr\u00fcndung, warum eine F\u00f6rderung durch die EHS beantragt wird.<br \/>\nAu\u00dferdem sind aktuelle Verdienstbescheinigungen beizuf\u00fcgen.<br \/>\nDer Antrag kann einmal im Schuljahr bis sp\u00e4testens Februar \u00fcber das Sekretariat des Max-Windm\u00fcller-Gymnasiums\u00a0bei der Emilie-Hopp-Stiftung eingereicht werden.<\/p>\n<p class=\"smalltextbold\">Die F\u00f6rdermittel werden satzungsgem\u00e4\u00df im M\u00e4rz eines jeden Jahres vergeben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Stifterin: Frau Dr. Dora Grete Hopp Die Oberstudienr\u00e4tin Dr. Dora Grete Hopp wurde 1911 in Kattowitz (Oberschlesien) geboren. 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