{"id":11392,"date":"2021-02-01T10:10:37","date_gmt":"2021-02-01T09:10:37","guid":{"rendered":"http:\/\/max-emden.de\/wordpress\/?p=11392"},"modified":"2021-02-09T15:47:10","modified_gmt":"2021-02-09T14:47:10","slug":"lange-nacht-der-zweitzeuginnen-am-27-januar-2021","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/max-emden.de\/wordpress\/lange-nacht-der-zweitzeuginnen-am-27-januar-2021\/","title":{"rendered":"Lange Nacht der Zweitzeug*innen am 27. Januar 2021"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">W\u00fcrde man eine Schweigeminute f\u00fcr jedes Opfer des Holocaust halten, w\u00e4re es 11 Jahre lang still.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dieser Satz ging am 27. Januar durch die Medien und bewegt viele Menschen. So auch den Verein ZWEITZEUGEN e. V., der sich in diesem Jahr ganz besonders die Frage stellte, wie man auf andere Art den Opfern des Holocaust gedenken und an ihre Geschichten erinnern kann. Au\u00dferdem musste ein Weg gefunden werden, dies in solch einer au\u00dfergew\u00f6hnlichen Zeit digital umsetzen zu k\u00f6nnen. Und sie fanden eine Antwort, die &#8222;Lange Nacht der Zweitzeug*innen&#8220;, an der wir als Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler des Max am Abend des 27. Januars 2021 teilnehmen durften.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Zoom-Veranstaltung wurde gemeinsam von den Zweitzeug*innen und &#8222;Awo l(i)ebt Demokratie&#8220; organisiert und von etwa 400 Menschen aus ganz Deutschland und sogar aus der ganzen Welt besucht. Zu Anfang stellten die zwei Moderatorinnen aus beiden Organisationen ihre Vereine und Projekte vor, sprachen \u00fcber den Gedenktag generell und erl\u00e4uterten ihre Idee, die \u201cLange Nacht\u201d als Experiment f\u00fcr eine Form des Gedenkens zu veranstalten. Auch sie waren sichtlich von der gro\u00dfen Zahl an Teilnehmer*innen \u00fcberw\u00e4ltigt und ber\u00fchrt, gingen jedoch sehr souver\u00e4n damit um.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu Anfang des weiteren Programmes pr\u00e4sentierten zwei Zweitzeuginnen die Geschichte von Frieda Kliger in einer beeindruckenden Mischung aus sehr pers\u00f6nlichen Erz\u00e4hlungen und erg\u00e4nzenden Hintergrundinformationen, wie wir es von den Zweitzeug*innen kennen. Im Folgenden wurden in drei Break-out-R\u00e4umen mit jeweils beeindruckenden um die 100 Teilnehmenden drei weitere \u00dcberlebensgeschichten erz\u00e4hlt und im gro\u00dfen Rahmen mit einer psychologischen Keynote bez\u00fcglich der Traumatisierung der \u00dcberlebenden des Holocaust erg\u00e4nzt. Durch die gesamte Veranstaltung zog sich ein bereichernder Austausch mit willkommenen Zuschauerfragen und am Schluss erhielten die Veranstalter*innen ausschlie\u00dflich positives Feedback zu der interessanten, ber\u00fchrenden und insgesamt sehr gelungen Gedenkveranstaltung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Abend f\u00fchrte uns erneut das gro\u00dfe Potenzial des Konzeptes der Zweitzeug*innen vor Augen und wir freuen uns sehr auf die weitere Zusammenarbeit mit ihnen im Rahmen unseres Projekts \u201cKeep The Memory Alive\u201d. Der Verein findet mit seiner Arbeit einen gro\u00dfartigen Weg, das Ziel, welches auch wir mit unserem Projekt verfolgen, zu erreichen: Die Erinnerung wachhalten \u2013 Keeping the memory alive. Unser geplantes Treffen im Februar muss zwar leider verschoben werden, aber das h\u00e4lt unsere Zusammenarbeit nicht auf und wir freuen uns auf gemeinsame Projekte in der Zukunft!<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Bericht: Mia Bredebusch (10c)<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>W\u00fcrde man eine Schweigeminute f\u00fcr jedes Opfer des Holocaust halten, w\u00e4re es 11 Jahre lang still. Dieser Satz ging am 27. 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