{"id":12159,"date":"2021-04-15T14:56:24","date_gmt":"2021-04-15T12:56:24","guid":{"rendered":"https:\/\/max-emden.de\/wordpress\/?p=12159"},"modified":"2021-04-22T22:30:10","modified_gmt":"2021-04-22T20:30:10","slug":"12159-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/max-emden.de\/wordpress\/12159-2\/","title":{"rendered":"Climate Action Project geht in die zweite Runde &#8211; Bericht von der Tagung"},"content":{"rendered":"<p>Das Climate-Action-Project geht in die zweite Runde! Nachdem die erste Phase ausgelaufen ist, startet nun die zweite, wenn auch nicht mehr bundesweit. Zum Auftakt dieser Phase hat am 13. April eine der zwei j\u00e4hrlichen Tagungen stattgefunden, an der unter anderem drei Vertreter unseres Klimaparlaments teilgenommen haben.<\/p>\n<p>Nochmal zur Erinnerung: Das Climate-Action-Project, kurz auch CAP, hat als Initiative der UNESCO begonnen, um die Themen Nachhaltigkeit und Klima in die Schulen zu bringen. Es nahmen \u00fcber 250 Schulen aus 25 verschiedenen L\u00e4ndern daran teil, wobei 26 Schulen aus Deutschland auch das Max geh\u00f6rte. Durch Projekte in den Bereichen Bildung f\u00fcr nachhaltige Entwicklung und Demokratie werden die so genannten SDGs (Sustainable-Development-Goals) der UNESCO umgesetzt. Dazu z\u00e4hlt zum Beispiel unser Klimaparlament, das auch im Rahmen dieses Projektes entstanden ist.<\/p>\n<p>Unterst\u00fctzt wurde das CAP bislang vom Land Niedersachsen, sowie von der UNESCO und der Autostadt in Wolfsburg. Zuk\u00fcnftig wird das CAP vom nieders\u00e4chsischen Kultusministerium und mit acht CAP-Schulen aus Niedersachsen fortgef\u00fchrt sowie einigen Gastschulen aus Schleswig-Holstein und Hamburg. Eine Besonderheit am CAP ist die gemeinsame Teilnahme von Sch\u00fcler:innen und Lehrer:innen: So nahmen an dieser Tagung als Sch\u00fcler:innen Neele M\u00fcller (Jg.7), Laura Oldewurtel und S\u00f6nke Duits (beide Jg.10) mit den Lehrer:innen Vanessa Walz, Johannes Hessel und Kai Gembler teil. Nach einer kurzen Begr\u00fc\u00dfung von Heinz-J\u00fcrgen Rickert, einem der Projektleiter des CAP, und Claudia Dierkes- Hartwig, aus dem Kultusministerium Niedersachsen, wurden alle Teilnehmenden direkt mit Input versorgt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/max-emden.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/CAP-Logo.png\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-12161 aligncenter\" src=\"https:\/\/max-emden.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/CAP-Logo.png\" alt=\"\" width=\"561\" height=\"501\" srcset=\"https:\/\/max-emden.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/CAP-Logo.png 1176w, https:\/\/max-emden.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/CAP-Logo-300x268.png 300w, https:\/\/max-emden.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/CAP-Logo-1024x914.png 1024w, https:\/\/max-emden.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/CAP-Logo-768x686.png 768w\" sizes=\"(max-width: 561px) 100vw, 561px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Das erste Projekt, das von Martin Auer vorgestellt wurde, war \u201eYouth Lead the Change\u201c (YLC). YLC Germany ist ein Partizipationsprojekt, das Jugendlichen die M\u00f6glichkeit gibt, Ideen in ihrer Kommune oder Stadt umzusetzen und demokratische Werte zu erlernen. Das Interessante an diesem Projekt ist, dass eine kleine Idee v\u00f6llig ausreichend ist, um so ein Projekt zu starten. Diese kann man dann einreichen und von den so genannten \u201eChange Agents\u201c wird die Idee dann zu einem richtigen Konzept ausgearbeitet. YLC ebnet jungen Menschen somit den Weg, ihre Ideen zu verwirklich, ohne, dass sie sich durch das oftmals komplizierte Stadt- oder Kommunenmanagment durchk\u00e4mpfen m\u00fcssen. Ob ein solches Projekt dann umgesetzt wird, bestimmen die Jugendlichen vor Ort letztendlich selbst. Sie k\u00f6nnen online abstimmen. Wird ein Projekt verabschiedet, dann kann es in der Stadt\/der Kommune realisiert werden.<\/p>\n<p>Daraufhin folgte eine Gruppenarbeitsphase, in der man sich \u00fcber Projekte austauschte und auch neue Projektideen entwarf. Nachdem die Ergebnisse der einzelnen Gruppen vorgestellt wurden, durften die Teilnehmer Thomas Hohn von der Organisation Greenpeace zuh\u00f6ren. Hohn stellte verschiedene Einrichtungen vor, bei denen man sich Inspiration f\u00fcr zuk\u00fcnftige Projekte holen kann. Dazu geh\u00f6ren zum Beispiel ACE (Action for Climate Empowerment), BNE (Bildung f\u00fcr nachhaltige Entwicklung) und die UNESCO mit den SDGs. Ein wirklich interessantes Beispiel ist der so genannte \u201eFrei-Day\u201c, wo aus einem Projekt eine Struktur geschaffen wird. An diese Frei-Days soll Zeit f\u00fcr einen \u201eLernbereich Zukunft\u201c geschaffen werden, wo sich die Jugendlichen im Unterricht mit Zukunftsfragen besch\u00e4ftigen sollen. An ein paar Projektschulen wurde diese Struktur bereits aufgenommen und erfreut sich gro\u00dfer Zustimmung.<\/p>\n<p>In der zweiten Gruppenphase wurden dann weiter Projekte entwickelt, konkretisiert und weiter ausgearbeitet. Die Resultate waren vielf\u00e4ltig: Eine \u201eUmsonstb\u00f6rse\u201c zum Tauschen oder Verschenken alter Sachen, ein Wetterballonprojekt, bei dem Daten erhoben werden sollen, um Wetter und Klima erfahrbar zu machen und ein Projekt, das mehr Sch\u00fcler:innen dazu bringen soll, mit dem Fahrrad zur Schule zu fahren bzw. zu laufen, anstatt das Auto zu nehmen. Alle Projektideen fanden bei den Referenten, als auch bei den Teilnehmern gro\u00dfe Zustimmung!<\/p>\n<p>Zum Schluss stellte sich der Verein Community Klima e.V. vor. Maximilian M\u00e4rken, Pia Vierling und Theodor Hankammer, die Vorsitzenden des Vereins, erz\u00e4hlten, was sie bei Community Klima machen und wie sie darauf gekommen sind. Alle drei sind erst 18 Jahre alt, doch haben sie eine wirklich vielversprechende und inspirierende Webseite, auf der sie die verschiedensten Projekte vorstellen. Zudem bieten sie Workshops und Leitf\u00e4den f\u00fcr Projekte an, um Sch\u00fcler:innen Projektans\u00e4tze zu geben, die sie dann quasi nach Anleitung an ihrer Schule umsetzen k\u00f6nnen. Auch eine sehr interessante Organisation, die mit viel Engagement und Herzblut gef\u00fchrt wird und tolle Ans\u00e4tze und Ziele verfolgt!<\/p>\n<p>Wir hoffen, dass wir in der zweiten Phase des CAP einige Projekte umsetzen k\u00f6nnen. Eins ist auf jeden Fall klar: Ideen haben wir genug, das hat die heutige Tagung gezeigt :).<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Laura Oldewurtel<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Climate-Action-Project geht in die zweite Runde! Nachdem die erste Phase ausgelaufen ist, startet nun die zweite, wenn auch nicht mehr bundesweit. 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