{"id":12301,"date":"2021-05-18T08:58:38","date_gmt":"2021-05-18T06:58:38","guid":{"rendered":"https:\/\/max-emden.de\/wordpress\/?p=12301"},"modified":"2021-06-10T18:01:13","modified_gmt":"2021-06-10T16:01:13","slug":"auf-dem-weg-zum-abitur-mareikes-berichte-aus-der-oz-zum-nachlesen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/max-emden.de\/wordpress\/auf-dem-weg-zum-abitur-mareikes-berichte-aus-der-oz-zum-nachlesen\/","title":{"rendered":"Auf dem Weg zum Abitur &#8211; Mareikes Berichte aus der OZ zum Nachlesen"},"content":{"rendered":"<p>Das Abitur ist immer etwas Besonderes und der Weg dorthin ganz sicher eine Zeit, die noch lange in Erinnerung bleibt. Das gilt auch f\u00fcr diesen Jahrgang &#8211; \u00fcbrigens der erste, der nach der Wiedereinf\u00fchrung von G9 nach dreizehn Schuljahren seinen Abschluss macht &#8211; und die Corona-Pandemie tr\u00e4gt nat\u00fcrlich dazu bei. Seit M\u00e4rz berichtet Mareike Seewald in der Ostfriesen-Zeitung und erz\u00e4hlt von ihrem Weg zum Abitur.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/max-emden.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Mareike_Seewald-bearb.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-12309\" src=\"https:\/\/max-emden.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Mareike_Seewald-bearb.jpg\" alt=\"\" width=\"868\" height=\"1080\" srcset=\"https:\/\/max-emden.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Mareike_Seewald-bearb.jpg 868w, https:\/\/max-emden.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Mareike_Seewald-bearb-241x300.jpg 241w, https:\/\/max-emden.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Mareike_Seewald-bearb-823x1024.jpg 823w, https:\/\/max-emden.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Mareike_Seewald-bearb-768x956.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 868px) 100vw, 868px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Hier gibt es die bisher erschienenen Teile zum Nachlesen.<\/p>\n<p><strong>Teil 1 vom 22.3.2021<\/strong><\/p>\n<p><em>Moin,<\/em><br \/>\n<em>mein Name ist Mareike Seewald, ich bin 18 Jahre alt, Sch\u00fclerin des Max-Windm\u00fcller-Gymnasiums in Emden und ich werde euch in den folgenden Wochen auf meinem Weg zum Abitur mitnehmen. Aber erst einmal etwas \u00fcber mich. Ich gehe in die 13. Klasse und bereite mich, wie schon erw\u00e4hnt, auf mein Abitur vor. Meine Leistungskurse sind Geschichte, Erdkunde und Deutsch und meine weiteren Pr\u00fcfungsf\u00e4cher sind Mathe und Religion, demnach liegt mein Schwerpunkt im gesellschaftlichen Bereich. Zus\u00e4tzlich bin ich aktives Mitglied in der Sch\u00fclervertretung und der Theater-AG, auch wenn wir durch Corona zurzeit leider keine Projekte durchf\u00fchren k\u00f6nnen.<\/em><br \/>\n<em>Hierbei kommen wir direkt zu der ersten Frage, die sich viele stellen, wie sieht der Alltag in Corona-Zeiten aus der Sicht einer Sch\u00fclerin aus? Da wir die Abschlussklasse sind, ist es uns erlaubt am Pr\u00e4senzunterricht teilzunehmen, Voraussetzungen hierf\u00fcr sind lediglich die bekannten Hygieneregeln, also Masken, Abstand und regelm\u00e4\u00dfiges L\u00fcften. Allgemein ver\u00e4ndert sich der Ablauf von Woche zu Woche sehr wenig, es sei denn es stehen Klausuren an, wie es in dieser Woche der Fall ist. Diese Woche ist die letzte der sogenannten \u201eKlausurenphase\u201c und besteht bei mir aus den Klausuren in Erdkunde und Geschichte, sowie einer m\u00fcndlichen Abfrage in Sport. Die Vorbereitungen hierf\u00fcr bestanden bei mir aus dem Anfertigen von Lernzetteln und das anschlie\u00dfende Lernen des Themas. Da dies alleine oft langweilig ist und schnell auch sehr viel werden kann, lerne ich auch gerne mit Freunden, wie ich es in dieser Woche schon f\u00fcr Sport getan habe. Um nicht vollkommen in Arbeit zu versinken, ist auch ein Ausgleich sehr wichtig, der zurzeit durch Corona zwar sehr eingeschr\u00e4nkt, aber dennoch nicht unm\u00f6glich ist. Bei mir pers\u00f6nlich entsteht der Ausgleich oft in Kombination mit dem Lernen dadurch, dass ich mit Freunden lerne. Wenn zum Beispiel eine wichtige Klausur ansteht treffen wir uns zu zweit, starten aber nicht direkt, sondern wir trinken erst Tee und reden \u00fcber das, was bei uns im Leben so passiert ist, was zugegebener Ma\u00dfen momentan nicht allzu abwechslungsreich ist. Aber auch unabh\u00e4ngig vom Lernen habe ich viel Kontakt zu meinen Freunden, auch wenn dies nicht in der Art und Weise m\u00f6glich ist, wie wir es sonst tun. Deshalb sind soziale Medien oder auch Telefonate ein gro\u00dfer Bestandteil in unserem derzeitigen Alltag. Weitere Einblicke in meine Pr\u00fcfungsvorbereitungen und meine Pl\u00e4ne nach dem Abi erhaltet ihr von mir w\u00f6chentlich hier in der OZ.<\/em><\/p>\n<p><strong>Teil 2 vom 29.3.2021<\/strong><\/p>\n<p><em>In meinem letzten Bericht habe ich euch davon erz\u00e4hlt, wie mein Alltag als Abiturientin zu Corona-Zeiten aussieht. Nun befinden wir uns in der letzten benoteten Schulwoche, die Klausurenphase ist vorbei und die ersten konkreten Abiturvorbereitungen fangen an. Bei mir besteht dies zun\u00e4chst weiterhin aus dem Anfertigen der Lernzetteln, aus relevanten Unterrichtsstoffen, und anschlie\u00dfend das Lernen derer. Aufgrund der Coronasituation sind einige Teile aus dem letzten Semester gestrichen worden, weshalb es den Lehrer*innen m\u00f6glich ist, ausgew\u00e4hlte Themen gezielt mit uns zu wiederholen, welche im Homeschooling eventuell zu kurz gekommen sind. Dies geschieht unter anderem damit, dass wir Aufgaben aus vergangenen Abituren bearbeiten, woran uns gezeigt wird, wie Abiturpr\u00fcfungen aufgebaut sind. W\u00e4hrenddessen stellt sich vielen auch schon die Frage \u201eAbitur und was dann?\u201c. Ich habe mir schon sehr fr\u00fch Gedanken dar\u00fcber gemacht, was ich machen m\u00f6chte, sobald ich meinen Abschluss in der Tasche habe. Meine Pl\u00e4ne haben sich schon vor der Qualifikationsphase oft ge\u00e4ndert und auch erweitert, da ich einige Studien- und Ausbildungsmessen besucht habe. Irgendwann habe ich den Entschluss gefasst, in die Richtung des Journalismus zu gehen, ich wusste aber nicht, welche M\u00f6glichkeiten mir daf\u00fcr offen stehen. Deshalb habe ich mehrfach mit unserer zust\u00e4ndigen Berufsberaterin gesprochen, um zum einen meine Entscheidung zu festigen und um zum anderen mich \u00fcber vorhandene Wege zu informieren. Im Fr\u00fchjahr letzten Jahres stand f\u00fcr mich also definitiv fest, ich m\u00f6chte Journalismus studieren! Mit Hilfe der Informationen aus der Berufsberatung habe ich angefangen im Internet nach geeigneten Unis und Fachhochschulen zu recherchieren und mir die rausgesucht, die f\u00fcr mich infrage kamen. Daraufhin habe ich an mehreren Informationsabenden und Onlinevorlesungen teilgenommen, um mir ein besseres Bild machen zu k\u00f6nnen. Die Bewerbungsfristen liegen im August, also habe ich noch etwas Zeit, dennoch gibt es mir ein wenig Sicherheit zu wissen, was die Zukunft f\u00fcr mich bereit halten kann.<\/em><\/p>\n<p><strong>Teil 3 vom 5.4.2021<\/strong><\/p>\n<p><em>Eine \u00c4ra ist zu Ende, 13 Jahre Schule sind vorbei und es stehen nur noch die Abiturpr\u00fcfungen an. Gl\u00fccklicherweise konnten wir den Abschied vorl\u00e4ufig mit unserer Mottowoche feiern. Die letzten drei Schultage vor den Osterferien und die damit verbundenen letzten Tage im Pr\u00e4senzunterricht verbrachten wir Abiturient*innen verkleidet. Die traditionelle Mottowoche findet normalerweise in der Schule statt und beinhaltet Spiele und S\u00fc\u00dfigkeiten f\u00fcr die j\u00fcngeren Jahrg\u00e4nge. Da wir jedoch Abstand zu den anderen Kohorten halten m\u00fcssen, sind wir auf den Parkplatz ausgewichen, um niemanden zu st\u00f6ren. Am Mittwoch starteten wir mit dem Motto \u201eZeitreise\u201c. Von den wilden 20ern, \u00fcber die bunten 70er und den sportlichen 80ern war alles dabei, sogar die Dinos aus der Kinderserie sind wieder auferstanden. Demnach folgten am Donnerstag die Kindheitshelden mit Biene Maja, Minnie Maus und vielen weiteren Charakteren aus Disney, Super Mario und Co. Zu guter letzt stand der Pyjama-Tag an. In gem\u00fctlichen Schlafsachen, bewaffnet mit Kissen, Kuscheltieren und Schlafmasken genossen wir den letzten gemeinsamen Tag als Jahrgang. Es wurde viele Bilder gemacht, gemeinsam als Gruppe oder nur mit Freunden, immer auf Abstand bedacht und zur Not mit Maske. Es wurden Erinnerungen in Freundschaftsb\u00fcchern festgehalten und die besten Momente der Schulzeit aufgeschrieben. Neben den ganzen Feierlichkeiten, wurde denen, die eine Einverst\u00e4ndniserkl\u00e4rung unterschreiben hatten, Selbsttests verteilt, welche vor der ersten Abiturpr\u00fcfung angewendet werden sollen. Zun\u00e4chst dachte keiner an den bevorstehenden Abschied, doch nach Unterhaltungen mit Lehrer*innen und dem Voranschreiten der Zeit, kamen dem ein oder anderen doch die Tr\u00e4nen. Nun realisierten wir erst richtig, dass die Schulzeit vorbei ist. Klassenkamerad*innen die zu Freund*innen wurden, mit denen man Erinnerungen geschaffen hatte und die Schulzeit meisterte oder auch gemeinsame Klassen- und Austauschfahrten, welche die Gemeinschaft st\u00e4rkten. Gegen Ende der drei Tage haben wir uns voneinander verabschiedet, uns gegenseitig Gl\u00fcck f\u00fcr die bevorstehenden Pr\u00fcfungen und denen, die wir nicht mehr in Pr\u00fcfungen sehen werden, alles Gute f\u00fcr die Zukunft gew\u00fcnscht. Jetzt steht f\u00fcr uns alle das Lernen und die Vorbereitung auf die Abiturpr\u00fcfungen an, welche nach den Osterferien starten.<\/em><\/p>\n<p><strong>Teil 4 vom 12.4.2021<\/strong><\/p>\n<p><em>Es ist soweit, nun ist Endspurt angesagt, in einer Woche startet die erste Abiturpr\u00fcfung. Ich habe alle meine Vorbereitungen getroffen und zu jedem Pr\u00fcfungsfach Lernzettel erstellt, in denen die vier Semester aus den letzten Schuljahren zusammengefasst sind. In den vergangenen Wochen habe ich mich nicht nur mit den verschiedenen F\u00e4chern auseinander gesetzt, sondern auch weiterhin mit meiner Studiensuche. Nach langer Recherche und einigen Abw\u00e4gungen, habe ich mich bei der Hochschule meiner Wahl in Stuttgart beworben. Ausschlaggebend war hierbei die N\u00e4he zu den<\/em><br \/>\n<em>Student*innen und das breite Angebot von Workshops und Schnuppervorlesungen, an denen ich oft teilgenommen habe. Dies erm\u00f6glichte mir einen besseren Einblick in den Studiengang zu bekommen und einige Dozent*innen kennenzulernen. Recht schnell habe ich einen Anruf bekommen und mir wurde mitgeteilt, dass ich angenommen wurde! Als ich dies geh\u00f6rt habe, fiel mir ein Stein vom Herzen, ich brauchte mir keine Sorgen mehr \u00fcber meine Zukunftspl\u00e4ne machen! Obwohl ich mein Abitur noch nicht ganz absolviert habe, konnte ich mich f\u00fcr das Wintersemester 2021 einschreiben und brauche mein Abiturzeugnis nur noch nachzureichen. Als es dann feststand, dass ich im Sommer umziehen werde, habe ich direkt mit der Wohnungssuche begonnen und war auch dort schon weitestgehend erfolgreich. Jetzt stehen f\u00fcr mich die abschlie\u00dfenden Pr\u00fcfungen endg\u00fcltig im Fokus. Diese Woche beginnt bei mir das intensive Lernen f\u00fcr die Klausur in Geschichte, welche ich im erh\u00f6hten Anforderungsniveau absolviere. Weil ich allerdings t\u00e4glich mehrere Stunden am Schreibtisch sitze, ben\u00f6tige ich einen sportlichen und mentalen Ausgleich. Bei gutem Wetter fahre ich entweder mit dem Fahrrad zu Freund*innen, meistens um zu lernen, oder ich gehe mit meiner Familie am Deich spazieren und genie\u00dfe die frische Luft. Um meinen Kopf mal frei zu bekommen und mich von dem ganzen Schulstress erholen zu k\u00f6nnen, h\u00f6re ich auch gerne mal Podcasts beim Zeichnen oder ich greife nach einem Buch und tauche in andere Welten ein. Letztendlich erhoffen wir uns alle, trotz der schwierigen Situation einen m\u00f6glichst reibungsfreien Abschluss und eine erfolgreiche Pr\u00fcfungszeit.<\/em><\/p>\n<p><strong>Teil 5 vom 19.4.2021<\/strong><\/p>\n<p><em>Die vergangene Woche war f\u00fcr mich sehr eint\u00f6nig. Ich habe mich nur mit dem Thema Geschichte besch\u00e4ftigt, da dies meine erste Pr\u00fcfung ist. Um den \u00dcberblick nicht zu verlieren, habe ich mir im Voraus einen Zeitplan erstellt, in dem ich festgelegt habe, wann genau ich f\u00fcr welches Fach lerne. Gl\u00fccklicherweise stehen meine Pr\u00fcfungstermine in einem guten Zeitabstand zueinander, was das Lernen sehr erleichtert. Neben den t\u00e4glichen Lernphasen stehe ich weiterhin in Kontakt zu meinen Freund*innen. Wir unterhalten uns \u00fcber Lernstrategien und beantworten uns gegenseitig Fragen, muntern uns aber auch auf und motivieren einander. Zudem standen uns die Lehrer*innen ein letztes Mal f\u00fcr finale Fragen, inhaltlich oder auch methodisch, zur Verf\u00fcgung. Zwischen Tipps und Tricks f\u00fcr das Abitur, haben auch diese uns motivierende Worte mit auf den Weg gegeben und uns allen viel Erfolg gew\u00fcnscht. Die n\u00e4chste Pr\u00fcfung steht f\u00fcr mich in Erdkunde an, gefolgt von Deutsch und Mathe. Zum Schluss halte ich meine m\u00fcndliche Pr\u00fcfung in Religion, aber erst Ende Mai. Bis dahin stehen noch viele lernintensive Wochen vor mir, welche recht wenig Abwechslung bereit halten, aber ich werde das Beste daraus machen, sowohl schulisch, als auch privat.<\/em><\/p>\n<p><strong>Teil 6 vom 26.4.2021<\/strong><\/p>\n<p><em>Die erste Pr\u00fcfung habe ich geschafft. Den Tag vorher und an dem morgen war ich so nerv\u00f6s wie noch nie. Ich bin fr\u00fchzeitig aufgestanden, damit ich mir noch Verpflegung vom B\u00e4cker holen konnte. Neben Br\u00f6tchen und Obst, hatte ich auch ausreichen Wasser mit, da ich schlie\u00dflich sechs Stunden geschrieben habe. Um 7:45 Uhr sind wir gemeinsam zu unserem Pr\u00fcfungsraum gelaufen, wo schon alles vorbereitet war. Erst haben wir alle Formalien durchgesprochen, bis wir dann um 8:00 Uhr anfangen durften. Wir hatten zwei Auswahlm\u00f6glichkeiten zwischen den Themen Amerikanische Revolution und V\u00f6lkerwanderung. Ich habe mich direkt f\u00fcr die Amerikanische Revolution entschieden und habe damit<\/em><br \/>\n<em>begonnen mir die Aufgaben zeitlich einzuteilen. Zus\u00e4tzlich zu den 15 Seiten Aufgabenb earbeitung, habe ich vier Schmierzettel angefertigt, um meine Antworten zu strukturieren und bei der Ausformulierung den roten Faden beizubehalten. Zum Schluss habe ich alles Korrektur gelesen, bevor ich meine Klausur um 12:55 Uhr abgegeben habe. Nachdem i ch die Schule verlassen hatte, war ich sehr erleichtert D ie erste H\u00fcrde hatte ich hinter mir J etzt fehlen nur noch drei schriftliche Pr\u00fcfungen. Den Rest des Tages habe ich nichts mehr gemacht und mich ausgeruht, bevor es in die n\u00e4chste Lernphase ging. Se it Dienstag steht bei mir Mathe auf dem Programm. Obwohl dies meine letzte Klausur ist, habe ich sehr fr\u00fch mit dem Lernen begonnen, da Mathe f\u00fcr mich, nach Geschichte, die meiste Lernzeit beansprucht. Nichts desto trotz muss ich mich parallel auf Erdkunde und Deutsch vorbereiten, da ich diese am Donnerstag und Freitag schreiben werde. Die erste Pr\u00fcfung hat gezeigt, dass das Abitur eigentlich wie jede andere Klausur ist, nur mit mehr Inhalt. Dies hat mir meine Nervosit\u00e4t f\u00fcr die kommenden Klausuren ein wenig genommen, dennoch bin ich froh, wenn ich alle Pr\u00fcfungen hinter mir habe.<\/em><\/p>\n<p><strong>Teil 7 vom 3.5.2021<\/strong><\/p>\n<p><em>In der vergangenen Woche habe ich die restlichen Pr\u00fcfungen in meinen Leistungskursen absolviert. Am Donnerstag sa\u00df ich in Erdkunde und hatte die Wahl zwischen der Landwirtschaft in \u00c4thiopien und dem sozio\u00f6konomischen Entwicklungsstand in Norwegen. Nach einiger \u00dcberlegung habe ich mich f\u00fcr den skandinavischen Raum entschieden und die Aufgaben des zweiten Vorschlags bearbeitet. In Deutsch, was ich am Freitag geschrieben habe, war die Auswahl um eine Klausur gr\u00f6\u00dfer. Neben einer Dramenanalyse oder der Analyse eines epischen Textes, gab es die M\u00f6glichkeit f\u00fcr eine Gedichtanalyse, welche ich auch genommen habe. Leider war mein Favorit, die materialgest\u00fctzte Argumentation, kein Bestandteil der Vorauswahl, dennoch glaube ich, dass ich die Aufgaben gut gemeistert habe. Als n\u00e4chstes steht f\u00fcr mich am Dienstag die vierst\u00fcndige Matheklausur an, was dann auch meine letzte schriftliche Pr\u00fcfung meines Abiturs ist. Danach habe ich erstmal eine vierw\u00f6chige Pause, bevor es in die m\u00fcndliche Pr\u00fcfung am 01.06 geht. Nat\u00fcrlich ist auch hierf\u00fcr ausreichend Vorbereitung gefordert, aber die erste Zeit werde ich auf jeden Fall die Ruhe der stressfreien Zeit genie\u00dfen. Anschlie\u00dfend hei\u00dft es warten, warten, warten bis man erf\u00e4hrt, ob beziehungsweise wie gut man das Abitur bestanden hat und ob eine Nachpr\u00fcfung notwendig ist. Es besteht zwar auch die M\u00f6glichkeit freiwillig in eine Nachpr\u00fcfung zu gehen, jedoch ist die Gefahr vorhanden, sich zu verschlechtern, weshalb die wenigsten dieses Angebot in Anspruch nehmen. Obwohl die letzten Wochen sehr anstrengend waren und ich erleichtert bin, wenn ich die Pr\u00fcfungen hinter mir habe, f\u00fchlt sich die Zeit sehr surreal an, da dies nun die letzten Male sind, wo ich in der Schule sein werde. Man kann es kaum glauben, dass es bald geschafft ist! Ich werde die Schulzeit zwar vermissen, aber ich bin auch froh nach dem Abitur, nach 13 Jahren Schule, einen neuen Lebensabschnitt anzufangen.<\/em><\/p>\n<p><strong>Teil 8 vom 10.5.2021<\/strong><\/p>\n<p><em>Endlich ist es geschafft! Am Dienstag habe ich meine letzte schriftliche Pr\u00fcfung in Mathe geschrieben! Ich war ein wenig nerv\u00f6s, da es in den letzten Jahren immer Schwierigkeiten im Mathe-Abitur gab, aber ich war auch zuversichtlich, schlie\u00dflich hatte ich mich in den Wochen zuvor gut vorbereitet. Die Klausur war so aufgebaut, dass in den ersten 60 Minuten der Pflichtteil ohne Hilfsmittel bearbeitet werden musste. Das hei\u00dft, dass alle f\u00fcnf Aufgaben h\u00e4ndisch, also ohne Taschenrechner oder Formelsammlung gerechnet wurden. Danach wurde der Teil abgegeben, wir haben unsere Hilfsmittel an unseren Platz geholt, die zuvor auf Spickzettel kontrolliert wurden und hatten f\u00fcnf Minuten Zeit durchzuatmen. Anschlie\u00dfend ging es direkt weiter mit dem Wahlteil. Hierbei mussten wir zwei Aufgaben aus dem Themenbereich Analytischer Geometrie bearbeiten und hatten dann die Wahl zwischen zwei Aufgaben aus der Analysis, da bei uns Stochastik komplett gestrichen wurde. Insgesamt hatten wir f\u00fcr den Wahlteil 255 Minuten Zeit, was im ersten Moment nach sehr viel klingt, bei der Menge an Teilaufgaben aber sehr schnell, sehr wenig wurde. F\u00fcr mich war Mathe die stressigste Pr\u00fcfung, weswegen ich froh bin, dass diese als letztes an der Reihe war. \u00c4hnlich erging es einer Freundin von mir, woraufhin wir auf das Ende unserer m\u00fcndlichen Pr\u00fcfung angesto\u00dfen haben. Bis jetzt habe ich nichts weiter f\u00fcr die Schule gemacht und habe mir die Zeit genommen ein wenig zu entspannen. Das hat sich nach der anstrengende Pr\u00fcfungsphase auch jede*r verdient.<\/em><\/p>\n<p><strong>Teil 9 vom 17.5.2021<\/strong><\/p>\n<p><em>In der vergangenen Woche habe ich nur sehr wenig an die Schule gedacht, schlie\u00dflich ist es noch eine Weile hin, bevor die m\u00fcndlichen Pr\u00fcfungen anfangen. Da es aber nicht m\u00f6glich ist sich in gro\u00dfen Gruppen mit Freunden zu treffen oder abends in ein Caf\u00e9 zu gehen, muss ich schauen wie ich mir stattdessen die Zeit vertreibe. Neben den altbekannten Sachen wie dem Lesen oder Zeit mit der Familie zu verbringen, habe ich meine Zeichenutensilien rausgekramt und meine Kreativit\u00e4t freien Lauf gelassen. Ich habe mich auch an neue Sachen getraut und digitales Zeichnen ausprobiert, was mir sehr Spa\u00df gemacht hat. Parallel habe ich mich auch mit der Wohnungssuche besch\u00e4ftigt. Zwar sollte die Wohnung nicht allzu teuer sein und die Entfernung zu der Uni nicht zu weit, jedoch ist beides in Stuttgart nicht gerade einfach zu kombinieren. Dennoch bin ich mir sicher, dass ich schon etwas passendes finden werde. Ob es letztendlich eine eigene Wohnung, eine WG oder doch ein Studentenwohnheim wird, lasse ich mir offen.<\/em><br \/>\n<em>Um uns von der Schulzeit verabschieden zu k\u00f6nnen steht ein Abigottesdienst und eventuell ein Abiball in Planung, vorausgesetzt die aktuelle Lage l\u00e4sst es zu. F\u00fcr den Gottesdienst bin ich gefragt worden, ob ich, mit einigen anderen Mitsch\u00fcler*innen, ein paar Worte sagen kann. Dies habe ich dankend angenommen und freue mich darauf an dem Abschied teilzuhaben. Ob wir einen Abiball durchf\u00fchren k\u00f6nnen steht noch in den Sternen, dennoch plant unser Abikomitee mit m\u00f6glichen Szenarien. Die gr\u00f6\u00dfte Schwierigkeit hierbei ist die Finanzierung, da es uns, durch die Schulschlie\u00dfung und fehlenden Events, nicht m\u00f6glich war Geld zu sammeln. Demnach sind wir auf Spenden und Sponsoren sowie auf die Zusammenarbeit mit u.a. der Gastronomie, f\u00fcr zum Beispiel Outdoor-Locations angewiesen. Jeder Sponsor kann zudem einen Werbeplatz in unserer Abizeitung bekommen. Sollte der Fall eintreten, dass der Abiball nicht stattfinden kann, wird das Geld an die Deutsche Krebshilfe gespendet. Da uns jeder Betrag weiterhelfen kann, bin ich bei Interesse unter <a href=\"mailto:mareike.seewald@max-emden.net\">mareike.seewald@max-emden.net<\/a> erreichbar. Was m\u00f6glich sein wird, werden wir erst im Sommer sehen, aber wir hoffen alle auf das Beste.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Abitur ist immer etwas Besonderes und der Weg dorthin ganz sicher eine Zeit, die noch lange in Erinnerung bleibt. 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