{"id":15777,"date":"2023-07-02T11:52:40","date_gmt":"2023-07-02T09:52:40","guid":{"rendered":"https:\/\/max-emden.de\/wordpress\/?p=15777"},"modified":"2023-07-02T19:32:05","modified_gmt":"2023-07-02T17:32:05","slug":"aehnlich-und-doch-anders-die-normandie-trifft-auf-ostfriesland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/max-emden.de\/wordpress\/aehnlich-und-doch-anders-die-normandie-trifft-auf-ostfriesland\/","title":{"rendered":"\u00c4hnlich und doch anders \u2013 die Normandie trifft auf Ostfriesland"},"content":{"rendered":"<p style=\"font-weight: 400;\">Die ostfriesische Landschaft mit ihren weiten Feldern und vielen Bauernh\u00f6fen \u00e4hnelt auf den ersten Blick der Normandie. Doch bei n\u00e4herer Betrachtung werden Unterschiede sehr deutlich:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ostfriesische H\u00e4user sind vorwiegend aus rotem Backstein gebaut; ostfriesische K\u00fche sind vorwiegend schwarz-wei\u00df\u2026 Das bemerkte mein Austauschpartner bereits am ersten Tag bei der Fahrt vom Bahnhof zu unserem Haus.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ein besonderes Erlebnis der Austauschwoche stellte am zweiten Tag der Austauschwoche die Fahrt des gesamten \u201eMax\u201c zur Insel Borkum bei strahlendem Sonnenschein dar. Eine solche Hitze hatten die auch eher an raues Klima gew\u00f6hnten Normandie-Sch\u00fcler nicht erwartet. Die Borkumer Kleinbahn sowie die \u201eMilchbuden\u201c, die eine lange Tradition haben und urspr\u00fcnglich von Bauern betrieben wurden, die f\u00fcr die Strandbesucher Milchreis und Borkumer Dickmilch anboten, machten nachhaltigen Eindruck auf unsere Austauschpartner. Einen Au\u00dfenplatz auf der F\u00e4hre zu haben, bedeutet immer sich den Wind ordentlich um die Nase wehen zu lassen. Die intensive Sonnenstrahlung wird gar nicht wahrgenommen. Abends kehrten dann alle sehr m\u00fcde und mit einem Sonnenbrand auf der Nase zur\u00fcck.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der Besuch eines traditionellen landwirtschaftlichen Betriebs in den Uphuser Meeden sowie ein auf Nachhaltigkeit ausgerichtetes gemeinsames Kochen mit regionalen Produkten in der Gro\u00dfk\u00fcche der Volkshochschule in Emden standen an den folgenden Tagen auf dem Programm. In der N\u00e4he des Bauernhofes liegt das Uphuser Meer, ein Binnengew\u00e4sser, das einen kleinen Naturstrand hat. Das Wetter lud zum Baden ein und somit traten alle an diesem Tag erst sp\u00e4t die Heimkehr an.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wasser und Wassersport spielt f\u00fcr das Max-Windm\u00fcller Gymnasium eine gro\u00dfe Rolle, denn schlie\u00dflich handelt es sich um ein Rudergymnasium. Somit fand an einem Nachmittag auch eine ausgiebige Drachenboottour \u00fcber die Emder Kan\u00e4le statt. Spannend war das \u201eSchleusen\u201c in der in ganz Europa einzigartigen Kesselschleuse am Ems-Jade-Kanal, die durch eine spezielle Technik die H\u00f6henunterschiede zwischen zwei Kan\u00e4len ausgleicht und Booten so den \u00dcbergang erm\u00f6glicht.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Nat\u00fcrlich durfte eine Werksf\u00fchrung im Emder Volkswagenwerk auf dem Austauschprogramm nicht fehlen, da es sich um den gr\u00f6\u00dften Arbeitgeber in der Region handelt und hier bald die neuen Modelle der Elektrofahrzeuge von VW, wie der ID3, gebaut werden.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die franz\u00f6sischen Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler besuchten zudem die Johanna-M\u00fchle, einen Galerieholl\u00e4nder. Diese M\u00fchle wurde bereit 1804 auf dem Emder Wall erbaut. Bei der Besichtigung wurde demonstriert, wie Korn durch zwei Mahlg\u00e4nge und einem Peldestein gemahlen wird.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das Wochenende wurde in den Gastfamilien verbracht, die beispielsweise Touren nach Pilsum zum rot-gelb gestreiften kleinen Leuchtturm oder Greetsiel zu den Fischerbooten und den Zwillingsm\u00fchlen anboten. Die spezielle Teezeremonie mit Kluntje und Sahne, die wohl bei jeder Familie mehr oder weniger h\u00e4ufig abgehalten wurde, faszinierte alle Franzosen. Das \u201eHightlight\u201c stellten die W\u00f6lkchen dar, die sich in der Teetasse durch den Schuss Sahne bilden. Die ostfriesische Teekultur ist als immaterielles Kulturerbe in Deutschland anerkannt. Nat\u00fcrlich fehlte im Koffer dann als \u201eMitbringsel\u201c f\u00fcr zu Hause die Packung Ostfriesentee bei keinem Austauschsch\u00fcler.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der gemeinsame Abend mit allen Teilnehmern, den Gastfamilien und den Lehrerinnen und Lehrern zeigte die entspannte und fr\u00f6hliche Atmosph\u00e4re, die diesen Austausch insgesamt begleitete und sicherlich zu vielen dauerhaften Freundschaften f\u00fchren wird.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">Bericht: Jannis K\u00f6nig<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die ostfriesische Landschaft mit ihren weiten Feldern und vielen Bauernh\u00f6fen \u00e4hnelt auf den ersten Blick der Normandie. 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