Monthly Archives: November 2018

 Das Max lädt ein! 

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler, 

das Max-Windmüller-Gymnasium lädt ein zu einem 

Informationsnachmittag am Donnerstag, dem 6.12.2018, von 16.30-18.30 Uhr. 

Diejenigen Schülerinnen und Schüler, die darüber hinaus Schnupperstunden an unserer Schule besuchen möchten, können dies am Samstag, dem 30. März 2019, von 10.30-12.30 Uhr tun. 

Für weitere Infos verweisen wir auf unseren Flyer sowie unsere Homepage. 

Bezüglich der Teilnahme an unserem Informationsnachmittag bitten wir um eine kurze Rückmeldung unter: email@max-emden.de 

Die Anmeldezeiten für den kommenden Jahrgang liegen uns noch nicht vor. Sobald diese feststehen, werden wir sie auf unserer Homepage veröffentlichen. Für die Anmeldung benötigen wir das ausgefüllte und unterschriebene Anmeldeformular (auch auf unserer Homepage), die Geburtsurkunde und das Zeugnis des 1. Halbjahres 2018/19. 

Wir freuen uns auf Ihren/Euren Besuch! 

 

Deutsch-polnisches Gedenken zum 80. Jahrestag der Reichspogromnacht

80 Jahre ist es her, dass die Synagoge in Brand gesetzt und damit genauso zerstört wurde wie viele jüdische Geschäfte. Auch in Emden wüteten Nationalsozialisten durch die Stadt und beteiligten sich damit an den überall in Deutschland stattfindenden Pogromen. Jüdische Bürger, die noch nicht geflohen waren, wurden in der Neutorschule zusammengetrieben und gequält – brutale Gewalttaten, die einen weiteren Schritt in Richtung des Holocaustes darstellten.

Gemeinsam mit ihren polnischen Austauschpartnern gedachten am Freitag Schülerinnen und Schüler des Max dem 80. Jahrestag der Reichspogromnacht: An der Stele, die an den ehemaligen Standort der Synagoge erinnert, berichteten sie davon, wie das Leben einiger Emder Juden hätte weitergehen können, wären sie nicht Opfer des Nationalsozialismus geworden. Im Rahmen des gemeinsamen Austausches mit der BBS II hatten sie mit ihren Lehrern Tobias Knebel und Martin Stenke fiktive Lebensläufe erarbeitet, die sie am Freitag vorstellten.

Außerdem wurde im Anschluss daran eine Gedenktafel in der Volkshochschule enthüllt, um an die Ereignisse des 9. November zu erinnern: Dort stand bis zum Krieg die Neutorschule.

„Der Funke Hoffnung“ – Max-Schüler wirkten an Theateraufführung in Berlin mit

Als am 30. Januar 1933 endlich die Kinder- und Jugend-Alijah gegründet worden war, muss Recha Freier ein Stein vom Herzen gefallen sein: Lange hatte sie dafür gekämpft, jüdische Mädchen und Jungen nach Palästina zu bringen, um sie vor dem zunehmenden Antisemitismus in Sicherheit zu bringen. Immer wieder musste sie Widerstände und Zweifel überwinden, um schließlich die Organisation gründen zu können, mithilfe derer ausreisewillige Kinder und Jugendliche auf ein Leben in den jüdischen Kibbuzim vorbereitet wurden. Die gebürtige Norderin arbeitete unermüdlich und so gelang es ihr, dass bis 1941 Tausende durch ihr Wirken den Holocaust überleben konnten.

Lea Rosh, Initiatorin des Holocaust-Mahnmales in Berlin, mit den Max-Schülerinnen- und -Schülern.

Ein bemerkenswertes Leben, das Christine Schmidt von der Ländlichen Akademie Krummhörn bereits im vergangenen Jahr auf die Bühne gebracht hat: Unter anderem in Norden, Emden, Aurich und Leer war das Stück zu sehen und bereits damals gab es Überlegungen, damit auch in Berlin aufzutreten, der späteren Wirkungsstätte Recha Freiers. Nun hat es endlich geklappt: Auf Initiative des Bundestagsabgeordneten Johann Saathoff und der niedersächsischen Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten, Birgit Honé, spielte das LAK-Ensemble am 5.11.2018 in der Bundeshauptstadt vor vollbesetzten Rängen in der Niedersächsischen Landesvertretung. Mit dabei waren auch die Elfklässler Anna Tholen, Jennifer Nguyen, Mareike Seewald, Rouven Miege und Simon Schirdewan: Bereits 2017 standen sie, damals noch als Neuntklässler, mit auf der Bühne. Nach diversen neuen Proben-Terminen waren auch sie am Montagmorgen mit einem Tross von LAK-Mitgliedern in Begleitung ihres Lehrers Kai Gembler nach Berlin gereist, um dort am Abend vor besonderen Gästen aufzutreten: Neben Lea Rosh, der Initiatorin des Holocaust-Mahnmals, saß auch mit Susan Caine eine Enkelin Recha Freiers im Publikum. Beide Frauen nahmen sich im Anschluss an die Aufführung die Zeit, um mit den Max-Schülerinnen und -Schülern zu sprechen.

Susan Caine (Mitte), die Enkelin Recha Freiers, war zur Aufführung in Berlin aus Jerusalem angereist.

Abgerundet wurde die Kurzreise nach Berlin mit einem Besuch beim Zentralrat der Juden. Dort wurde die Gruppe von Shila Erlbaum, die beim Zentralrat für Kultus und Bildung zuständig ist, im Ignatz-Bubis-Saal des Gebäudes empfangen. Erlbaum gab zunächst Einblicke in die Aufgaben des Zentralrates und beantwortete anschließend die vielen Fragen der Max-Schülerinnen und -Schüler zur Geschichte der Juden in Deutschland nach dem Holocaust.

Shila Erlbaum begrüßte die Gruppe im Ignatz-Bubis-Saal des Zentralrates der Juden in Deutschland.

Auch die aktuelle Situation spielte eine Rolle: Unter dem Eindruck des Anschlages auf eine Synagoge in Pittsburgh schilderte Erlbaum, dass auch in Deutschland der Antisemitismus in den letzten Jahren deutlich zugenommen habe. Umso wichtiger seien Projekte wie „Der Funke Hoffnung“.

Am Nachmittag ging es dann nach einem nur gut siebenundzwanzigstündigen Aufenthalt in Berlin wieder zurück nach Emden – eine intensive Reise mit vielen Eindrücken!

Der Funke Hoffnung Kurier 10.9.2018

Max-Schüler putzten mit polnischen Gästen Stolpersteine

Besondere Unterstützung für die Max-Schülerinnen und -Schüler: Bei der diesmaligen Putzaktion der Stolpersteine wirkten auch sechs Schülerinnen und Schüler der Szkoła Podstawowa nr 2 im. św. Jana Pawła II in Ozorków mit. Anlässlich des 80. Jahrestages der Reichspogromnacht, bei der auch in Emden jüdische Geschäfte und Einrichtungen, darunter die prachtvolle Synagoge, zerstört wurden, polierten die Jungen und Mädchen 53 Stolpersteine. Diese erinnern an das Schicksal der Menschen, die einst an den heutigen Verlegeorten gelebt haben.

Zweimal im Jahr putzt das Max Stolpersteine: Neben dem 9. November werden die Steine auch am 21.April gereinigt, dem Geburtstag Max Windmüllers.

Max- und BBS II-Schüler wirken an Gedenkveranstaltung zum 9. November 2018 mit

2018 jährt sich zum 80. Mal die Reichspogromnacht: Wie überall in Deutschland wurden am 9. November 1938 auch in Emden jüdische Geschäfte und die prächtige Synagoge zerstört. Jüdische Emderinnen und Emder wurden an diesem Tag zur Neutorschule getrieben und dort stundenlang drangsaliert und gequält.

An diese Ereignisse erinnern Schülerinnen und Schüler des Max-Windmüller-Gymnasiums und der BBS II am 9. November gemeinsam mit ihren polnischen Austauschpartnern, die gerade Emden besuchen.

Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr an der Gedenkstätte am Ort der ehemaligen Synagoge. Im Anschluss daran wird eine Gedenktafel in der Volkshochschule enthüllt, die an der Stelle der ehemaligen Neutorschule steht.

Zudem wird ein Zeitzeugenfilm aus der Reihe „Wir lebten in Emden“ gezeigt.

Die Veranstaltung ist kostenlos.

Weihnachten im Schuhkarton

Weihnachten steht vor der Tür und passend dazu möchten wir anderen Kindern auf dieser Welt eine Freude machen. „Weihnachten im Schuhkarton“ ist Teil der weltweit größten Geschenkaktion für Kinder in Not.
Bei dieser Aktion werden kleine Geschenke (unter anderem Weihnachtsgeschenke, Stifte, Blöcke etc. siehe unten) in einen Schuhkarton verpackt, gesammelt und am Ende gespendet.

Hier eine Hilfsliste, was genau in den Schuhkarton darf:

Kleidung (bitte nicht waschen): Basecap, Handschuhe, Hausschuhe, Hemd, Jacke, lange oder kurze Hose, Mantel, Mütze, Pullover, Rock, Schal, Schuhe, (Ski-) Unterwäsche, Socken, Sportsachen, Strumpfhose, Stirnband, T-Shirt etc. Selbstgenähtes/Selbstgestricktes ist erlaubt!

Hygieneartikel: Creme, Deoroller/Deospray, Duschgel & Shampoo (wenn es auslaufsicher verpackt ist), Haarbürste, Haarschmuck, Handcreme, Handtuch, Kamm, Lippenpflegestift, Waschlappen, Zahnbürste, Zahnpasta, Zahnputzbecher etc.

Spielzeug: Auto, Ball, Barbiepuppe, Baseball mit Handschuh, Bilderbuch ohne Text, Blockflöte, Dynamotaschenlampe, Flugzeug, Fußball mit Luftpumpe, Gummiball (Flummi), Gummitwist, Jo-Jo, kleines Softball-Set, Knete, Kreisel, Lego, Malbuch, Mundharmonika, Murmeln, Poesiealbum, Puppe und Puppenkleider, Puzzle, Springseil, Sticker / Stickeralbum, Kartenspiele (UNO, Quartett etc.), Tischtennisschläger und -bälle, Würfelspiel / Würfel etc.

Originalverpackte Süßigkeiten (mind. haltbar bis März des Folgejahres): Bonbons/ Kaugummi/Lutscher, Sahnebonbons, Schokolade ohne stückige Füllung (z. B. Nougat, Sahne, Milchcreme, Vollmilch), Schokolinsen, Schokokränze, Toffeebonbons, Traubenzuckerbonbons oder -lutscher, Überraschungsei, weiße Schokolade, Zartbitterschokolade

Schulmaterialien: Bastelmappe, Bastelschere (rund), Bilderbuch, Bunt-/Bleistifte mit Anspitzer und Radiergummi, Block, Briefpapier/ -umschläge, Federtasche, Füller mit Patronen, Geodreieck, Holzstifte, Kalender, Klebestift, Kreide, Kugelschreiber, Lineal, Malbücher, Malkasten, Pinsel, Schulhefte, Solartaschenrechner, Wachsmalkreide, Zirkel etc.

Persönliche Grüße und/oder ein Foto von Ihnen

Die Aktion findet vom 29.10 bis zum 13.11.2018 statt. Die Schuhkartons können jeweils in der zweiten Pause bei uns im SV-Raum (Raum 103, 1.Etage) abgegeben werden.

Wir hoffen auf große Teilnahme bei der Aktion.

 

Foto: Fotodokumentation der Begleitreise von Weihnachten im Schuhkarton: Verteilungen mit „Geschenke der Hoffnung“ in der Ukraine, 2018. David Vogt/GdH

Workshop zum kreativen Schreiben

Am 16.10.2018 wurde das Max besucht von Clare Wigfall, einer britischen Schriftstellerin aus Berlin, um Oberstufenschülerinnen und -schülern einen Einblick in die Abläufe des kreativen Schreibens zu geben. Mit vielen kleinen Tricks und gut platzierten Fragen leitete sie die Schüler an, ihre eigene kleine Welt zu kreieren und zu Papier zu bringen. Das Feedback verschiedener Beteiligter fiel sehr positiv aus und wir freuen uns auf weitere Workshops in diesem Rahmen.

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