Archiv der Kategorie: Stolpersteine

Neue Stolpersteine erinnern an Krankenmorde an Emder Kindern

Zwanzig neue Stolpersteine:  Zum dreizehnten Male verlegte Gunter Deming in der Innenstadt Pflastersteine, deren Messing-Oberflächen mit wenigen Zeilen an Schicksale von Menschen erinnern, die lange vergessen waren. Zu den Emdern, die in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, deportiert oder ermordet wurden, gehört neben den vielen jüdischen Opfern und politischen Gegnern der Nazis auch die Gruppe der Krankenmorde: Gerade einmal sieben und zwölf Jahre alt waren Walter Esau und Angela Janssen, als sie ermordet wurden. Neue Stolpersteine erinnern an Krankenmorde an Emder Kindern weiterlesen

75. Todestag Max Windmüllers: Schülerinnen und Schüler putzten Stolpersteine

Trotz der Corona-Pandemie haben einige Schülerinnen und Schüler des Max-Windmüller-Gymnasiums am Dienstag knapp 60 Stolpersteine geputzt: Anlässlich des 75.Todestages Max Windmüllers, der am 21.April 1945 kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges während eines Todesmarsches ermordet worden war, wurden an verschiedenen Stellen in der Emder Innenstadt die Messingoberflächen gereinigt, um auf die in den Boden eingelassenen Mahnmale und die Schicksale der Personen, für die sie verlegt wurden, aufmerksam zu machen. 75. Todestag Max Windmüllers: Schülerinnen und Schüler putzten Stolpersteine weiterlesen

Menschlich handeln in unmenschlichen Zeiten

Unermüdlich reist Gunter Demnig von Ort zu Ort, um vor den ehemaligen Wohnstätten der Opfer der Nationalsozialisten Gedenksteine zu setzen. 75.000 Stolpersteine werden bis zum Ende des Jahres verlegt sein und an Menschen erinnern, denen in der Zeit der Nazi-Diktatur Unrecht widerfahren ist, die vertrieben, verfolgt oder ermordet wurden. Menschlich handeln in unmenschlichen Zeiten weiterlesen

Max-Schülerinnen und -Schüler putzten Stolpersteine

Nach dieser Nacht konnte niemand mehr die Augen vor der Wirklichkeit verschließen: Überall in Deutschland brannten vom 9. auf den 10. November 1938 die Synagogen. Es wurden Geschäfte zerstört und geplündert, Wohnungen verwüstet, Friedhöfe geschändet und etwa 800 Menschen getötet. Die Reichspogromnacht markierte einen deutlichen Übergang von immer stärkeren Repressalien hin zu offener Verfolgung und Ermordung von Jüdinnen und Juden. Max-Schülerinnen und -Schüler putzten Stolpersteine weiterlesen

Max-Schüler putzten Stolpersteine

74 Jahre liegt der Zweite Weltkrieg, der am 8. Mai 1945 mit der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands endete, zurück. Die Liste der Opfer der Nazi-Herrschaft ist lang: Sechs Millionen ermordete Juden, Tausende von politischen Gegnern, Homosexuellen, Sinti und Roma oder Menschen mit Behinderungen, dazu zahllose Vertriebene oder Geflüchteten – Schicksale von Menschen, die allerorten in Deutschland und Europa zu finden sind und die in Vergessenheit zu geraten drohen. Max-Schüler putzten Stolpersteine weiterlesen

Max-Schüler putzten mit polnischen Gästen Stolpersteine

Besondere Unterstützung für die Max-Schülerinnen und -Schüler: Bei der diesmaligen Putzaktion der Stolpersteine wirkten auch sechs Schülerinnen und Schüler der Szkoła Podstawowa nr 2 im. św. Jana Pawła II in Ozorków mit. Anlässlich des 80. Jahrestages der Reichspogromnacht, bei der auch in Emden jüdische Geschäfte und Einrichtungen, darunter die prachtvolle Synagoge, zerstört wurden, polierten die Jungen und Mädchen 53 Stolpersteine. Diese erinnern an das Schicksal der Menschen, die einst an den heutigen Verlegeorten gelebt haben. Max-Schüler putzten mit polnischen Gästen Stolpersteine weiterlesen

Unerwartete Begegnung: Enkelin freute sich über Stolpersteinpflege

Überall in Emden erinnern die kleinen Messingtafeln vor den Häusern an ihre ehemaligen Bewohner: Die Stolpersteine, das größte dezentrale Mahnmal der Welt, sorgen dafür, dass die Opfer des Faschismus nicht vergessen werden – eine Ehrung, die ihnen zu Lebzeiten nicht gewährt wurde. Unerwartete Begegnung: Enkelin freute sich über Stolpersteinpflege weiterlesen

Max-Schüler wirkten an Stolperstein-Verlegung mit

Das größte dezentrale Mahnmal der Welt ist wieder ein Stück gewachsen: Seit Sonnabend erinnern 25 neue Stolpersteine an ehemalige Bürger in Emden, die im Dritten Reich verfolgt wurden, gelitten haben oder umgebracht wurden.

Zu den Opfern dieser Zeit gehörte auch die Familie Steinberg, die lange Jahre ein gleichnamiges Modehaus in direkter Nachbarschaft des Rathauses geführt hatte. Trotz der zunehmenden Repressalien, die bereits am 1. April 1933 mit dem sogenannten Judenboykott für jedermann sichtbar wurden, hielt sich das Textilgeschäft bis zum Mai 1938. Max-Schüler wirkten an Stolperstein-Verlegung mit weiterlesen

Stolpersteine wurden auf Hochglanz poliert

Am Vortag des 78. Jahrestages der Reichspogromnacht haben Derya Aldemir, Jasmin Jansohn, Silje Harders und Rouven Miege vierzig Stolpersteine poliert, darunter auch die Steine der Eltern und Geschwister Max Windmüllers. Mit dieser Putzaktion soll an die Schändung tausender Synagogen und Geschäfte erinnert werden, die vom 9. auf den 10. November 1938 vor 78 Jahren überall in Deutschland stattgefunden hat. Stolpersteine wurden auf Hochglanz poliert weiterlesen