Internationale tdh-Jugenddelegation aus Nepal, Simbabwe und Indien zu Besuch am Max

Dilip, Siatra und Puran – das sind die Namen einer besonderen Delegation, die am Freitag das Max besucht. Im Rahmen des Erdkunde-Leistungskurses werden die Gäste mit Max-Schülerinnen und – schülern einen Workshop zu den neuen Nachhaltigkeitszielen (Sustainable Development Goals, kurz: SDGs) der Vereinten Nationen durchführen.

Ermöglicht wird dieser Besuch durch terre des hommes: Die Kinderrechtsorganisation wird ebenfalls mit drei Vertretern in Emden sein, darunter auch Anna Büschemann, die die Gäste vorstellt:

„Die drei Jugendlichen aus terre des hommes Projekten in Nepal, Indien und Zimbabwe, sind alle in lokalen und regionalen Jugendnetzwerken aktiv und von den Kindern und Jugendlichen zu ihren Vertretungen gewählt worden, um während des Jugendaustausches in Deutschland über die Aktivitäten der Kinder und Jugendlichen zu den SDGs zu berichten. Finanziert wird das Projekte über „Engagement Global“.

So kommen zwei der drei Jugendlichen z.B. aus tdh – Jugendprojekten, die sich stark auf Social Media und Vernetzung fokussieren. Dilip Kumar aus Nepal, der allein zwei Tage Fußweg sowie eine dreitägige Busfahrt benötigte, um aus seiner entlegenen Bergregion nach Kathmandu ( und dann weiter nach Delhi/ Frankfurt/ OS) reisen zu können, ist sehr stark in einem ECO Youth Club engagiert und arbeitet zudem noch als lokaler Journalist bei einem kommunalen Radiosender. Sie berichten über Umweltthemen, Fragen zu „Desaster Risk Reduction/ Katastrophenvorsorge und erreichen über eine Million Menschen. Fernsehen gibt es in den abgelegenen Gemeinden nicht wegen des fehlenden Satellitenempfangs, aber mit dem Radio erreichen sie auch die abgelegensten Dörfer.

Die 18jährige Siatra aus Zimbabwe arbeitet in einem Youth Media Project, das Kinder und Jugendliche dahingehend schult und ausbildet, dass sie Probleme in ihren Gemeinden erkennen, Artikel darüber schreiben, diese über die sozialen Medien verbreiten und versuchen, diese Themen, die den Kindern und Jugendlichen so wichtig sind und ihr Leben tagtäglich negativ beeinflussen, in den Tageszeitungen zu platzieren und Politker auf diese Missstände aufmerksam zu machen.

Sie sind alle sehr gut vernetzt und machen tolle Projekte.“

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