„Klimaschutz – Aufgabe ohne Grenzen“: Max-Schüler nahmen an deutsch-französischem Projekt teil

33 Jugendliche aus Emden und der Normandie arbeiteten im Juni 2018 14 Tage lang mit viel Motivation und Spaß an der grenzüberschreitenden Fragestellung des transnationalen Küsten- und Klimaschutzes. Austauschfahrten in fremde Länder bieten nach wie vor Anlass für spannende Erzählungen. Neue Menschen kennenlernen, Fremdsprachen anwenden, die Welt aus einer anderen Perspektive betrachten – alleine schon deshalb wäre die Frankreichreise der 17 Schülerinnen aus Emden an das landwirtschaftliche Gymnasium „Le Robillard“ nach Lieury in der Normandie einen umfangreichen Bericht wert.
Die nun abgeschlossene internationale Projektarbeit mit dem Titel „Klimaschutz – Aufgabe ohne Grenzen“ ist aber gerade deshalb erwähnenswert, weil sie über den klassischen Austauschgedanken hinausgegangen ist und den entstandenen Austausch in ein thematisches Arbeitsfeld eingebettet hat: 14 Tage lang arbeiteten die Jugendlichen in deutsch-französischen Gruppen an der Fragestellung, inwiefern der anthropogene CO2-Ausstoß die Küstenregionen Ostfrieslands und der Normandie beeinflussen wird. Darüber hinaus erarbeiteten sie lösungsorientierte Maßnahmen, um den eigenen CO2-Verbrauch zu reduzieren. Im Kern zeigten die Jugendlichen dabei, dass beispielsweise ein bewusstes Konsumverhalten von saisonalen und lokalen Produkten dazu führen könne, den Anstieg der Meeresspiegel zu bremsen. Auch der Umgang mit regenerativen Energien wurde innerhalb der deutsch-französischen Projektgruppen thematisiert.

Auch abseits dieser thematischen Klammer wurde viel Interessantes entdeckt: In Frankreich standen neben der Projektarbeit Exkursionen unter anderem in den Louvre, zum Mont St. Michel und dem zentralen Erinnerungsort für die Befreiung der Normandie am 6. Juni 1944, dem Mémorial in Caen, auf dem Programm. In Emden waren eine Wattwanderung von Neßmersiel nach Baltrum sowie eine Besichtigung des Sielwerkes Knock und des Rundwarftendorfes Rysum Highlights. Das lustige Drachenbootfahren auf den Emder Kanälen sowie die obligatorische Emder Teezeremonie waren ebenfalls Höhepunkte des einwöchigen Programms in Emden.

Das in diesem Jahr von Boris Benner und Wilke Held geleitete Austauschprogramm mit dem landwirtschaftlichen Internat in Frankreich– welches in diesem Jahr auch durch die großzügige Ko-Finanzierung von zwei externen Partnern möglich gemacht wurde – soll auch in Zukunft weitergeführt werden. 33 um wichtige Erfahrungen reichere Jugendliche sind schließlich 33 wertvolle Argumente, auch in Zukunft Grenzen zu überwinden.

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