Max-Schülerinnen und -Schüler putzten Stolpersteine

Nach dieser Nacht konnte niemand mehr die Augen vor der Wirklichkeit verschließen: Überall in Deutschland brannten vom 9. auf den 10. November 1938 die Synagogen. Es wurden Geschäfte zerstört und geplündert, Wohnungen verwüstet, Friedhöfe geschändet und etwa 800 Menschen getötet. Die Reichspogromnacht markierte einen deutlichen Übergang von immer stärkeren Repressalien hin zu offener Verfolgung und Ermordung von Jüdinnen und Juden. Zur Erinnerung an diesen Tag werden überall in Emden Stolpersteine geputzt, die an ehemalige Bewohner Emdens erinnern. Über 300 dieser kleinen Gedenkorte gibt es inzwischen in der Seehafenstadt und es werden nach und nach immer mehr, denn in der kommenden Woche findet wieder eine Verlegung statt.

Dieses größte dezentrale Mahnmal der Welt wird von vielen Freiwilligen gepflegt – auch von der Schülervertretung des Max-Windmüller-Gymnasiums: Am Freitag putzten Mia Bredebusch, Felix Bernhard und Reiko Miege etwa 50 Stolpersteine, darunter natürlich auch jene der Familie Windmüller.

Weitere Informationen gibt es hier: https://www.emden.de/kultur/stolpersteine

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