Schülerinnen und Schüler präsentieren ihre Kunstwerke im UNESCO-Welterbe-Wattenmeer-Besucherzentrum in Wilhelmshaven

Am 23. Juni wurde im UNESCO-Welterbe Wattenmeer Besucherzentrum Wilhelmshaven die Ausstellung „Zwischen Schönheit und Bedrohung – Die Unterwasserwelt visualisiert in Fotografien und Plastikmüllskulpturen“ eröffnet. Die Schülerinnen und Schüler des Kunst-Kurses 11 stellen dort ihre Werke zum Thema „Bedrohung der Meere“ aus.

Anlässlich des von Dr. Alexander Stollenz am Max-Windmüller-Gymnasiums gehaltenen Vortrags zum Thema „Mikroplastik“ haben sie sich intensiv mit den Risiken von Plastikmüll im Meer auseinandergesetzt. Im Kunstunterricht wurde das Thema aufgegriffen und die Schülerinnen und Schüler haben sich ästhetisch mit der Verschmutzung des Meeres und deren globalen Auswirkungen auseinandergesetzt, indem sie aus Plastikmüll, den sie über einen größeren Zeitraum gesammelt haben, Motive der Unterwasserwelt gestalteten. Thematisch reicht die Bandbreite von Quallen über Fische bis hin zu Wellen, die eindrucksvoll mit Plastikmüll gestaltet wurden. Mit den Werken soll eindringlich die Verschmutzung des Meeres durch Plastikmüll angeprangert werden, verbunden mit einem Appell zum Handeln.

Die Werke werden im Zusammenspiel mit Unterwasserfotografien von Dr. Stollenz präsentiert. In diesen zeigt er die sensiblen und oftmals bizarr anmutenden Geschöpfe der Unterwasserwelt in ihrer natürlichen Umgebung. Viele Arten sind durch die Verseuchung der Meere mit Plastikmüll und allgemein durch Umweltverschmutzung und Überfischung vom Aussterben bedroht. Durch diese Visualisierung wird den Besuchern verdeutlicht, wie schützenswert das filigrane Ökosystem der Nordsee ist.

Die Kunstlehrerin Dr. Nina Hinrichs vom Max-Windmüller-Gymnasium Emden und Dr. Alexander Stollenz vom NABU Borkum präsentierten den Besuchern zur Ausstellungseröffnung die künstlerische Symbiose von Skulpturen aus Plastikmüll und Fotografien der bedrohten Unterwasserwelt. Die Ausstellung ist noch bis zum 31. August zu sehen.

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