Wattwürmer, Krabben und ganz viel Schlick – Guter Auftakt für neues Wattenmeer-Projekt des Max und des Nationalparkhauses in Greetsiel

Wo man hinsieht, nichts als Schlick. Auf den ersten Blick wirkt das Wattenmeer recht eintönig, doch das ist mitnichten so: „Die Produktivität des Watts gehört bezüglich der Biomasse zu den Rekordhaltern und erreicht mit die höchsten Werte auf der Welt“, wie Insa Steffens erläutert. Im Rahmen eines neuen Kooperationsprojektes zwischen dem Max-Windmüller-Gymnasium und dem Nationalparkhaus in Greetsiel erklärte Steffens mit ihrer Kollegin Maria Diekmann und weiteren Mitarbeitern den Fünftklässlern des Gymnasium das Wattenmeer
vor Ort.
In Upleward erkundeten die Jungen und Mädchen die einzigartige Naturlandschaft, die nicht umsonst mit dem Titel als UNESCO-Weltnaturerbe ausgezeichnet wurde und stellten fest, dass dort das Leben tobt – allerdings erst auf den zweiten Blick.

„Wir möchten mit diesem Projekt unsere Schülerinnen und Schüler für diesen Schatz vor unserer Haustür stärker sensibilisieren“, führt Kai Gembler, Biologie-Fachobmann am Max, aus. Deshalb beschäftigten sich die alle fünften Klassen des Gymnasiums bei diesem Kooperationsprojekt der Fächer Biologie und Erdkunde zwei Tage intensiv mit dem Thema: Neben einer Wattwanderung gehörte eine Erkundung der Salzwiesen vor Upleward ebenso dazu wie eine Rallye im Nationalparkhaus in Greetsiel. Dort lernten die Kinder auch einiges über die Nutzung des Nationalparkes und erfuhren, wie Krabben gefischt und verarbeitet werden.

Im zweiten Teil des Projektes beschäftigten sich die Fünftklässler mit dem Gelernten und vertieften diese Informationen noch weiter. Dabei fertigten sie mit ihren Biologie- und Erdkundelehrern Hilke Becker, Elke Beeneken, Bettina Colmsee, Anna Diestel, Katrin Schmitt-Laarmann, Rainer Ellmann-Bahr, Tobias Knebel und Mahdi Vaziri-Nasrin eine Ausstellung an, die momentan in der Pausenhalle der Schule zu sehen ist.

„Wir freuen uns, dass der Auftakt für dieses Projekt so gut gelungen ist“, so Erdkunde-Fachobmann Rainer Ellmann-Bahr. Auch im nächsten Jahr sollen die Wattenmeer-Projekttage, deren Durchführung von der Irma-Waalkes-Stiftung unterstützt wurde, wieder stattfinden.

 

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