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Ein ganz besonderes Gespräch mit dem Stolpersteinverleger Gunter Demnig

Zu der diesjährigen Stolpersteinverlegung in Emden, gab es am Vortag zusätzlich ein Interview von Schülerinnen mit dem Künstler Gunter Demnig, der zum 13. Male Stolpersteine in Emden verlegte.

Das Interview führten Anna-Lena Klein (Jg.10), Derya Aldemir, Louisa Franke (beide Jg.11) und Merit Klus (Jg.12), die auch am nächsten Tag an der Stolpersteinverlegung mitwirkten.

Derya Aldemir, Louisa Franke, Merit Klus und Anna-Lena Klein (v.l.) interviewten Gunter Demnig am Vorabend der diesmaligen Stolpersteinverlegung im Hotel.

Es war ein ganz besonderes Gespräch, da Gunter Demnig uns Schülerinnen von Stolpersteinverlegungen erzählt hat, die ihm besonders im Kopf geblieben sind und man währenddessen mitbekommen hat, wie viel ihm die Stolpersteinverlegungen wirklich bedeuten, da er beim erzählen emotional wurde. Dabei handelte es sich beispielsweise um Verlegungen, bei denen Angehörige anwesend waren und diese besonders dankbar für die Stolpersteine seien, da es in gewisser Weise auch Grabsteine sind.

Außerdem betonte Gunter Demnig im Interview besonders die schönen Erfahrungen und den Zuspruch, den er als Künstler von Angehörigen und anderen Bürgern erhält, da dieser Zuspruch seine negativen Erfahrungen, wie beispielsweise drei Morddrohungen, deutlich überdeckt. Besonders beeindruckend ist es, mit wie viel Herzblut er an den Stolpersteinverlegungen arbeitet. Im Interview zeigte er sich sehr dankbar gegenüber denen, die ihn in dem gesamten Projekt unterstützen.

Das Interview hat uns Schülerinnen zum Nachdenken angeregt, da man durch die Geschichten, die Herr Demnig erzählte, nah an die vergangenen Situationen herangebracht wurde und es einem persönlich noch einmal darin stärkt, warum die Vergangenheit nicht in Vergessenheit geraten sollte. Schließlich waren es ja alles Menschen, die damals ermordet wurden oder Leid erfahren mussten.

Merit Klus (Jg.12)

Handyfreies Wochenende für den guten Zweck

Im Frühjahr 2020 hat die ehemalige Klasse 11b ein „handyfreies Wochenende“ als Spendenaktion für die Organisation „Coalition against Child Labour“ (CACLAZ) aus Simbabwe durchgeführt.

Der Direktor dieser Organisation, Pascal Masocha, besuchte die Klasse im Englischunterricht und stellte dort seine Organisation und deren Ziele vor.  

CACLAZ ist eine simbabwische Organisation, die sich für Kinder einsetzt, die aufgrund der finanziellen und sozialen Situation der eigenen Familien arbeiten müssen. Die Organisation versucht, möglichst vielen Kindern Zugang zu Bildung zu verschaffen. Die Klasse hat großen Respekt vor Pascals Einsatz für die Jugend und ist der festen Überzeugung, dass seine Arbeit unsere (finanzielle) Hilfe verdient.

Daher hat sich jede*r Schüler*in auf die Suche nach Sponsoren für das handyfreie Wochenende gemacht. Ab einem Gesamtbetrag von 200 Euro wollten alle Schüler*innen und der Klassenlehrer von Freitag bis Montag auf den treuen, liebgewonnenen digitalen Wegbegleiter verzichten – uns es wurden am Ende sogar 450 Euro! (Wodurch das Wochenende natürlich ganz leicht zu überstehen war…).

Die geplante Spendenübergabe wurde allerdings durch Corona verhindert: eigentlich wollte Pascal Masocha in diesem Herbst wieder in Deutschland weilen, was aber aufgrund der aktuellen Lage leider nicht möglich ist. Das Geld ist aber mittlerweile auf dem Weg nach Simbabwe und wir sind uns sicher, dass gerade in der aktuellen Situation jeder Cent nützlich ist, um Kindern in Simbabwe zu helfen.

Wir bedanken uns bei den Schüler*innen für das Engagement, den Sponsoren für die Unterstützung und dem Goldschmiedeatelier „aurum.“ für die sichere Beherbergung unserer Handys!

Neue Stolpersteine erinnern an Krankenmorde an Emder Kindern

Zwanzig neue Stolpersteine:  Zum dreizehnten Male verlegte Gunter Deming in der Innenstadt Pflastersteine, deren Messing-Oberflächen mit wenigen Zeilen an Schicksale von Menschen erinnern, die lange vergessen waren. Zu den Emdern, die in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, deportiert oder ermordet wurden, gehört neben den vielen jüdischen Opfern und politischen Gegnern der Nazis auch die Gruppe der Krankenmorde: Gerade einmal sieben und zwölf Jahre alt waren Walter Esau und Angela Janssen, als sie ermordet wurden. Neue Stolpersteine erinnern an Krankenmorde an Emder Kindern weiterlesen

Endlich wieder aufs Wasser! – Sechstklässler erkunden Emdens Kanäle

Lange gab es angesichts der Corona-Pandemie keinen Sportunterricht, doch seit den Sommerferien ist diese Zeit endlich vorüber! Damit haben auch die Sechstklässler wieder die Chance, Emden von seiner schönsten Seite zu erkunden: Nach nur wenigen Stunden Unterricht im Boot rudern die Mädchen und Jungen schon so gut, dass sie den Wall wasserseitig umrunden können. Endlich wieder aufs Wasser! – Sechstklässler erkunden Emdens Kanäle weiterlesen

Lasse Clauß (Jg. 7) und Jakob Fritzen (Jg.6.) qualifizieren sich für die Deutsche Meisterschaft

Obwohl die Segel-Ag gerade ruht konnten Lasse und Jakob trotzdem aufs Wasser. Und sie haben sich sogar für die  Deutsch Meisterschaft der Teenys qualifiziert.

Jakob (Jhg 6) und Lasse (Jhg 7) haben sich in der Segel Ag, die in Kooperation mit dem WSU stattfindet, kennengelernt und zusammengefunden und sich entschieden, das Zweimannjüngsten-Boot (den Teeny) zu segeln. Lasse Clauß (Jg. 7) und Jakob Fritzen (Jg.6.) qualifizieren sich für die Deutsche Meisterschaft weiterlesen