Monthly Archives: Oktober 2017

Max-Schüler erreichen 2.Platz beim Gallimarkt-Cup in Leer!

Ein weiterer Erfolg für die Max-Schüler: Nach dem Sieg bei EmdenRund trat das Drachenbootteam in den Herbstferien auch beim Gallimarkt-Cup in Leer an, um sich erstmals auf der 6000 Meter-Distanz auszuprobieren. Mit Erfolg: Am Ende erreichten die Gymnasiasten einen guten 2. Platz in einem starken Starterfeld.

Bei dem Langstreckenrennen, das das Leeraner Drachenbootteam der Hobbits traditionell vor der fünften Jahreszeit, dem Gallimarkt, im Hafen der Ledastadt ausrichtet, galt es, einen 2000 Meter-Rundkurs zu bewältigen, der insgesamt dreimal gefahren werden musste. Neun Teams in drei Startergruppen gingen bei regnerischem und stürmischem Wetter an den Start, um sich dieser Herausforderung zu stellen. Die Max-Schüler waren dabei zu ihrer eigenen Überraschung in den letzten und damit mutmaßlich stärksten Dreier-Block mit Eala Frya Fresena und den Fopac Dragons eingruppiert worden. Regattaleiter Ralf-Peter Hanken bewies mit dieser Renneinteilung jedoch ein gutes Näschen: Bereits bei den Zwischenzeiten wurde deutlich, dass die drei Teams die vorderen Plätze belegen würden.

Das Team der Max-Schüler kurz vor der Wende an der Altstadtbrücke.

10:31 Minuten lautete die bis dahin beste 2000m-Durchgangszeit, die von der Renngemeinschaft Eala Frya Fresena, bestehend aus Paddlern der Seeteufel, der Cassens-Werft und der Teepiraten , aufgestellt wurde, bevor die Fopac Dragons zum ersten Mal die 2000m-Marke überquerten. Das aus Barßel stammende Team ging als Favorit an den Start und zeigte schon mit der ersten Zwischenzeit, dass es dieser Rolle gerecht werden würde: Nur 10:03 Minuten benötigten die Vorjahressieger für die erste Teilstrecke. Knapp dahinter folgte dann das Team des Max-Windmüller-Gymnasiums: 10:10 Minuten, also nur sieben Sekunden mehr benötigten die Schüler, die zuletzt auf die Strecke gegangen waren und damit den Barßelern zunächst im Nacken saßen. Allerdings konnten sich die Langstreckenspezialisten am Ende doch noch etwas absetzen, sodass die Siegerzeit von 30:36 Minuten nicht mehr getoppt werden konnte. In 31:07 Minuten sicherten sich die Max-Schüler Platz zwei vor Eala Frya Fresena (31:40 Minuten).

Trotz der abnehmenden Temperaturen und der kürzer werdenden Tage ist die Saison noch nicht vorbei für die Gymnasiasten: Im Dezember will das Team beim Nikolaus-Cup in Hamburg antreten. Dann gilt es, eine 10 Kilometer-Strecke auf der Außen- und Binnenalster zu bewältigen.

Hans-Hermann Deutsch, 2. Vorsitzender des RCL, übergibt Teamcaptain Tamme Nauschütt den Pokal für den zweiten Platz.

 

 

 

 

Deutsche Meisterinnen: Eertmoed-Schwestern gewinnen SolarMobil-Bundesfinale!

Knapper Sieg für Alike (14) und Lisanne (11) Eertmoed: Vorsprünge von einer und mit zwei Zehntel-Sekunden reichten am Ende aus, um die Fahrzeuge der Konkurrenz aus Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen hinter sich zu lassen und so den ersten Platz beim Bundesfinale in Bremen zu erzielen. Mit dem Erreichen der Deutschen Meisterschaft hat sich die Arbeit der vergangenen Jahre ausgezahlt, denn die Schwestern sind beileibe keine Neulinge: Alike konnte sich bereits 2015 in Karlsruhe über die Deutsche Meisterschaft freuen. 2016 langte es dann gemeinsam mit Lisanne, die erstmals dabei war, in Wolfsburg für den Vize-Titel.

Kontinuierlich haben die Mädchen ihr sehr erfolgreiches Fahrzeug weiterentwickelt und akribisch mehrere Motoren getestet, um das Maximum auf der Rennstrecke herauszuholen. Nach dem erneuten Sieg bei der diesjährigen Solar-Rallye in Emden, durch den sich die beiden für das Bundesfinale qualifiziert hatten, zeigte sich auch in Bremen, dass Alike und Lisanne am Ende die richtigen Entscheidungen getroffen haben: Etwas mehr als sechs Sekunden benötigte „Black Widow“, eine auf Balsaholz basierende Konstruktion, für die 20 Meter lange Rennstrecke und war damit schneller als die anderen zwölf Solarmobile, die im Wettbewerb an den Start gegangen waren.

Die Max-Schülerinnen, die von Stefan Wild von der Hochschule Emden/Leer betreut werden, haben sich etwa ein halbes Jahr auf den Wettbewerb vorbereitet. Neben dem Titel gab es zusätzlich 200€ – Geld, das die beiden Konstrukteurinnen gut gebrauchen können: „Wir müssen ganz von vorne anfangen mit dem Autobauen, da wir ab dem nächsten Jahr in der Ultraleichtklasse B mitfahren“, erklärte Alike. Das Preisgeld solle deshalb für das neue Auto verwendet werden, mit dem die Schwestern im nächsten Sommer an den Start gehen wollen.

Alike und Lisanne Eertmoed (4. und 3. v.r.) bei der Siegerehrung in Bremen.