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Max-Schüler besuchten neuen Austauschpartner in der Normandie

Nach dem Besuch der Schüler des Lycée Le Robillard in Emden im März ging es nun zum Gegenbesuch in die Normandie. In Begleitung ihrer Lehrerinnen Ann-Katrin Lange und Anna Lena Beilken reisten die Max-Schüler in der vergangenen Woche zum Internatsgymnasium in der Nähe der Atlantikküste, um einen Einblick in das Leben ihrer Austauschpartner zu gewinnen.

Über eine ereignisreiche Fahrt berichten Jessika Schulga und Mareike Seewald aus der 9a:

Die Austauschfahrt in die Normandie (Frankreich) begann am 5.05.17 um 8:00 Uhr an der Nordseehalle. Voller Vorfreude haben wir die 12stündige Busfahrt mit Musik und kurzen Pausen erfolgreich überstanden. Als wir am Abend dort ankamen, wurden wir von unseren Austauschschülern und deren Eltern herzlich mit selbst hergestelltem Apfelsaft und Cidre empfangen. Das Wochenende, einschließlich Montag, ein Feiertag zum Gedenken an das Ende des Zweiten Weltkrieges, verbrachten wir in unseren jeweiligen Gastfamilien. Wir unternahmen unterschiedliche Aktivitäten, z.B. gemeinsames Bowlen, Besuch eines Freizeitparks oder Erkunden der Küste.

Der Großteil von uns erreichte das Internat bereits am Montagabend, wo wir unsere Zimmer aussuchen und uns einrichten konnten. Die restlichen Mitschüler kamen am folgenden Morgen an, nachdem die Anderen schon gefrühstückt hatten. Am frühen Vormittag fuhren wir mit unserem eigenen Bus zu einem naheliegenden Bauernhof. Nachdem uns dort innerhalb einer Stunde die wichtigsten Informationen mitgeteilt wurden, fuhren wir zum Château de Falaise. Auch hier wurden uns bei einer Führung viele Fakten über die Burg aus der Zeit William des Eroberers erzählt. Am späten Abend hatten wir noch die Möglichkeiten, mit den hauseigenen Pferden durch den Wald zu reiten.

Am nächsten Tag besuchten wir den bekannten Mont Saint Michel, welcher von uns Atlantis genannt wurde. Diesen durften wir in Kleingruppen auf eigene Faust erkunden und dabei blieb natürlich auch Zeit, um Souvenirs oder ähnliches zu kaufen. Der Mont Saint Michel erschien uns wie eine kleine, selbsterbaute Stadt. Nach dem Aufenthalt wanderten wir 6km durch das Watt, wobei wir weiterhin einen bezaubernden Blick auf den Mont Saint Michel hatten. Die Führung dauerten 2½ Stunden. In dieser Zeit stellten wir unseren eigenen Treibsand her, lernten Vogelarten kennen und durchquerten kleinere Flüsse. Viele beklagten im Nachhinein ihren Sonnenbrand.

Am Donnerstag besichtigten wir die Küste und erlebten ein 360° Kino, welches über die Landung der Alliierten im Zweiten Weltkrieg berichtete. Am Nachmittag erarbeiteten wir gemeinsam in gemischten Gruppen Referate zu unterschiedlichen Themen bezüglich Emden und der Normandie. Unsere Austauschschüler veranstalteten am Abend eine Abschiedsparty mit Crêpes, wozu alle Schüler herzlich eingeladen wurden.

Am letzten Tag mussten wir bereits um 7:30 Uhr am Bus stehen, um unsere Reise anzutreten, wobei die Jungs am Morgen verschlafen hatten. Dennoch erreichten wir am späten Vormittag Paris reibungslos. Dort nahmen wir an einer Bootsfahrt teil, wobei uns die berühmten Sehenswürdigkeiten gezeigt wurden. Nach der Tour fuhren wir mit der Metro zur Kathedrale Notre Dame, um dort in kleinen Gruppen loszumarschieren. Wir hatten die Möglichkeit, einen abgegrenzten Teil von Paris auf eigene Faust zu erkunden und ausgiebig shoppen zu gehen. Am Abend trafen wir uns erneut an der Notre Dame, um von dort aus gemeinsam zum Eiffelturm zu fahren. Nach zahlreichen Bildern vor dem Eiffelturm machten wir uns auf den Weg zu einem abschließenden Abendessen. Trotz der starken Stimmungsschwankungen des Wetters hatten wir alle viel Spaß und genossen die Zeit in Paris.

 

Neuer Austausch mit französischem Internat- Max erhielt erstmals Besuch aus der Normandie

Lycée Le Robillard – das ist der Name der neuen Partnerschule des Max-Windmüller-Gymnasiums. Trotz der langen Tradition von Austauschfahrten in viele Teile Frankreichs ist die in Lieury-L’Oudon in der Normandie gelegene Schule auch für das Max etwas Besonderes: Erstmals findet der Austausch mit einem Internat statt!