Corona sorgt auch bei Partnerschülern in den USA für Homeschooling

Seit 2003 gibt es den USA-Austausch schon und gerade ein paar Monate ist es her, dass eine Gruppe von Max-Schülern zuletzt zu Gast in Rochester im Staate New York war (Zur Erinnerung: Bilder und Berichte vom Austausch 2019 gibt es hier). Doch inzwischen wirkt diese Zeit lang vergangen und Corona hat auch in dieser Region alles auf den Kopf gestellt wie Denee Greene berichtet. Auch die Deutschlehrerin an der Irondequoit High School muss sich zur Zeit auf die neuen Bedingungen einstellen:

„Wir haben Glück, mehr als 500 km von New York City entfernt zu sein. Aber trotzdem ist das Virus auch hier angekommen. Ich schreibe heute am 31.03.20 und es gibt aktuell 257 Fälle in Rochester, der Stadt, in der die Irondequoit High School liegt. Wir haben auch schon acht Menschen, die gestorben sind. Wir wissen nicht, wann die Schule wieder im Gebäude stattfinden kann. Der Staat hofft, dass wir am 15. April zurückkommen könnten, aber das klingt optimistisch. Andere Staaten (Virginia, Oklahoma, Vermont, Kansas, Arizona) haben das Schuljahr früher beendet, aber wir nicht. So ist es auch gut – man kann online lernen und wir wissen noch nicht was genau mit den Examina, die immer am Ende des Jahres sind, passieren wird. Die Lehrer kriegen Rückenschmerzen, weil wir so lange am Computer arbeiten müssen und die Schüler müssen alles selbst regeln. Es ist unmöglich, so zu lernen wie früher – aber weiter geht’s: Wir lernen neue Computerprogramme, neue Methoden, neue Talente, die wir haben. Hoffentlich lernen wir auch Mathe, Sprachen, Wissenschaft, usw. Manche Eltern arbeiten zu Hause und können den Schülern helfen, aber manche Schüler müssen alles alleine machen. Viele Schüler haben auch einen Job und arbeiten am Abend oder Wochenende.

Von hier spricht sie mit ihren Schülern: der Schreibtisch von Denee Greene.

In the first two weeks, I worked so very hard getting the lessons online and the new structure going. On Sunday I took the day off and it was helpful. Next week is supposed to be our Spring Break with no school but the governor of New York state decided yesterday that New York will not get a break. He says we need to keep teaching that week too. I plan to use the week for students to catch up but I won’t give new content. I need a break, even if I can’t leave the house. The good thing about working hard is that I have little time to feel alone or to hear the news. The news people are exhausting always looking for the worst case and criticizing everything that everyone does. The key is to avoid the news shows and get the facts alone as much as possible. It’s raining and cold, so I don’t feel like going outside, but at least it is not raining. There are many inspirational and beautiful things happening too – people helping others in this time of need. I have heard from many old friends – I think we are all stuck inside and thinking about those we love. This is a good thing.

May you also find goodness and stay healthy and safe!“

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