Max-Schüler treffen in Leeuwarden europäische Projektpartner

Einen besseren Ort für ein internationales Treffen hätte es 2018 kaum geben können: Fünf Max-Schülerinnen vertreten ihre Schule derzeit im niederländischen Leeuwarden. In der Europäischen Kulturhauptstadt 2018 findet das diesmalige Treffen der Teilnehmer des ERASMUS+-Projektes statt, das das Max gemeinsam mit insgesamt fünf Schulen durchführt: Neben der Montessori High School aus der Gastgeberstadt sind Schulen aus dem türkischen Izmir, dem norwegischen Oslo und von der Karibikinsel Martinique dabei.

Das gemeinsame Thema dieser internationalen Kooperation lautet Social Integration of Refugees through Sports (SIRS): In den vergangenen Monaten haben sich die Schüler der Partnerschulen auf verschiedene Weisen damit auseinandergesetzt und dabei Informationen über die aktuelle Situation in ihren Heimatorten zusammengetragen. So hat die Emder Gruppe Interviews mit Flüchtlingen geführt und sich bei der Stadt Emden über die momentane Situation informiert. Neben der theoretischen Arbeit ging es natürlich vor allem um das persönliche Kennenlernen durch Sport: Neben Tanznachmittagen mit Grundschülern luden die Max-Schülerinnen auch eine große Gruppe von jungen Männern zu einem Tischtennisturnier an die ihre Schule ein.

Frank Tapper, Schulleiter des Max-Windmüller-Gymnasiums, ist von dem Projekt überzeugt: „Gerade die Auseinandersetzung mit einem so wichtigen Thema im Rahmen eines internationalen Projektes zeigt den Teilnehmern deutlich, dass große Herausforderungen nur gemeinsam zu bewältigen sind.“ Tapper betonte, dass das Treffen aller Projektteilnehmer in den Niederlanden eine Reihe neuer Ideen und Impulse für die weitere Arbeit liefere. Mit seinen Kollegen Severin Tillmann, Detlef Hillers und Kai Gembler hatte er eine Gruppe von Neuntklässlerinnen bei der Arbeit am SIRS-Projekt unterstützt und auf das Meeting vorbereitet.

Das umfangreiche Programm in Leeuwarden sieht u.a. einen Aufenthalt auf der Nordseeinsel Terschelling und einen Besuch Amsterdams vor. Darüber hinaus werden die Schüler der fünf Projektschulen mit dem Flüchtlingswerk Leeuwarden zusammentreffen, um mit Flüchtlingen Sport zu treiben und zu kochen.

Tauschten sich im Rahmen ihres großen Meetings unter anderem auch auf der Insel Terschelling aus: Die ERASMUS+-Teilnehmer aus Martinique, Norwegen, den Niederlanden, der Türkei und Emden.

Seit 2016 läuft das SIRS-Projekt: „Wir freuen uns über die weitere produktive Arbeit mit unseren Partnern“, so Tapper, der sich bereits auf das nächste Treffen freut. Dieses wird 2019 in Norwegen stattfinden: Zum Abschluss des auf drei Jahre angelegten Projektes treffen sich die Schulen dann in Oslo.

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