Naturlyrik im Deutschunterricht der 9c – visuelle Umsetzung eines Gedichts

Im Zuge des Abschlusses der Einheit zum Thema Naturlyrik unternahm die Klasse 9c im Deutschunterricht erneut einen Wallspaziergang. Dieser war jedoch dieses Mal auf die visuelle Umgestaltung des Gedichts „Maifest“ von Johann Wolfgang von Goethe ausgerichtet. Die Schülerinnen und Schüler sollten sich nach einer Analysephase der kreativen Interpretation widmen, indem sie das Gedicht in ein Fotomotiv transferieren. Folgende Ergebnisse wurden dabei erarbeitet:

 

Gruppe 1:
Das Gedicht „Maifest“, 1771 geschrieben von Johann Wolfgang von Goethe, haben wir in einem Bild dargestellt. Das Bild soll die Stimmung wiedergeben, wie Goethe den Mai in seinem Gedicht interpretiert. Die Atmosphäre haben wir mit den verschiedenen Aspekten der Natur, wie der Sonne oder auch der Wiese dargelegt (Strophe 1+2). Außerdem haben die Personen im Vordergrund Maikränze auf, welche wir passend zur ersten und zweiten Strophen fanden. Wir wollten die frohen und glücklichen Menschen wiedergeben. Es sollte erfüllt und freudestrahlend wirken, durch die Liebe (Strophe 3+4). Im Vordergrund ist ein verliebtes Paar abgebildet, das sich anschaut und im Hintergrund fröhliche Menschen, die tanzen (Strophe 6+9). Es ist uns nicht sofort gelungen das Gedicht selbst darzustellen, wir hatten zwar genug Ideen, jedoch war es etwas schwer, diese alle umzusetzen, mit den passenden Aspekten aus dem Gedicht von Goethe. Jedoch haben wir dann eine passende Idee gehabt, in Bezug auf das Gedicht „Maifest“.


Gruppe 2: Wir haben ein Bild gewählt, in dem vor einer frühlingshaften Landschaft eine Hand einer anderen Hand einen einfachen Blumenstrauß schenkt. Das einfache steht für den möglichen Schichtenunterschied und die damit möglicherweise verbundene Hoffnungslosigkeit dieser Liebe. Die Blumen symbolisieren außerdem den aufkommenden Frühling und die damit aufkommenden Frühlingsgefühle wie zum Beispiel Liebe. Die im Hintergrund zu erkennende grüne Landschaft steht für die Schönheit und allgemein den aufkommenden Frühling. Die Wind scheint lebendig durch die Bäume zu rauschen. Der blaue Himmel steht für die Freiheit und die Hoffnung der Liebe. Leider konnten wir nicht auf alle Aspekte des Gedichtes eingehen, da wir begrenzt Möglichkeiten und Zeit haben und den Ort des Bildes nicht weiter genau bestimmen konnten. Insgesamt kann man trotz allem die Gefühle und die Atmosphäre, zumindest die positive von diesem, in unserem Bild nachvollziehen. Abschließend fehlt allerdings beispielsweise der Liebeskummer oder ähnliches, welcher in dem Gedicht beschrieben wird.


Gruppe 3:
Wir haben das Foto so gestaltet, da es unsere Meinung zum Gedicht widerspiegelt. Im folgenden Text erläutern wir diesen Zusammenhang. Die Trauerweide, der grüne Rasen und die weiteren Pflanzen spiegeln die frühlingshafte Natur wieder (Strophen 1,2,5). Die auf der Bank sitzenden Verliebten schauen gemeinsam verträumt in ihre Zukunft. Dort sehen sie ihr gemeinsames Haus mit einem schönen großen Garten und einem Boot, welches vor ihrem Grundstück auf dem sonnenbestrahltem Wasser ruht (Strophen 8,9).


Gruppe 4:
Die Blumen symbolisieren zwei Menschen in Form männlicher und weiblicher Person, die unsterblich ineinander verliebt sind. (Strophe 6, Vers 1-2: ,,O Madchen, O Mädchen/ Wie lieb‘ ich dich!“). Die Liebe geht bis zum Ende (Strophe 9, Vers 3: ,,Sei ewig glücklich“, das ewig soll so viel bedeuten bis zum Tod da dort die Ewigkeit aufhört). Die beiden Osterglocken sind so dicht nebeneinander, weil es die Liebe zwischen der männlichen und der weiblichen Person besser verdeutlichen soll und die beide schauen in den Horizont der sich vor ihnen befindet. Die beiden Menschen träumen vor sich hin auf der grünen Wiese (Strophe 5, Vers 2: ,,Das frische Feld-„), das Feld ist auch im Bild zu sehen, die Umgebung neben den Osterglocken. Strophe vier, Vers vier ,,So golden schön,“ liefert den Grund, warum auf dem Bild Osterglocken zu sehen sind. Die Natur spielt eine wichtige Rolle, nicht nur in dem Gedicht, sondern auch auf dem Bild. Die Sonne scheint hell auf die Wiese (Strophe 1, Vers 3 ,,Wie glänzt die Sonne!“). Insgesamt soll das Gedicht einem das Gefühl von Sommerfrische geben, wie zum Beispiel ,,Das frische Feld-“ in der fünften Strophe, Vers zwei oder Strophe fünf Vers zwei bis 4 ,,Gesang und Luft,/ Und Morgenblumen/ Den Himmelsduft,“.