Category Archives: Erdkunde

Vorbildliches Engagement – Max erneut als Humanitäre Schule ausgezeichnet

Am 10. Juni 2016 hat das Jugendrotkreuz (JRK) des DRK-Landesverbandes Niedersachsen in Hannover u.a. das Max-Windmüller-Gymnasium als „Humanitäre Schule“ ausgezeichnet.

35 Schülerinnen und Schüler der Erdkundekurse des 11. Jahrgangs hatten im Zuge der Kampagne im Januar an dem Planspiel „h.e.l.p.“ engagiert und interessiert teilgenommen und dabei viel über soziale Verantwortung sowie das Humanitäre Völkerrecht gelernt. Sie versetzten sich dabei in die Lage fiktiver Parteien in Afrika und debattierten unter Vermittlung der Vereinten Nationen, um eine Verhandlungslösung für eine typische Konfliktsituation zu finden.

Neuntklässler besuchten Auswandererhaus in Bremerhaven

„Einwanderungsland USA“- so lautete ein Thema im Erdkundeunterricht der neunten Klassen. Dass damit nicht nur die heutigen mexikanischen und lateinamerikanischen Einwanderer gemeint sind, wurde den Schülerinnen und Schülern im Auswandererhaus in Bremerhaven sehr plastisch vor Augen geführt.

„Schon mal für sieben Cent die Stunde gearbeitet?“

25 Jahre – das ist das durchschnittliche Sterbealter der Minenarbeiter im indischen Bundesstaat Katarnaka. Schon kleine Kinder werden dort eingesetzt, um im Tagebau Eisenerz zu fördern: Sie verbringen mit ihren Familien ihr Leben auf Minenclaims und atmen dort permanent den giftigen Staub des Erzabbaus ein. Hinzu kommen Mangelernährung, die mörderische Hitze und die andauernde Schwerstarbeit, die dafür sorgen, dass nur wenige wenig älter werden.

Humanitäre Schule: Max führt Planspiel durch

Malea und Lufar stehen einander unversöhnlich gegenüber: Während die Rebellenorganisation „Freies Lufar“ für eine Abspaltung von Malea kämpft, gehen von der Regierung finanzierte Milizen immer brutaler gegen die Aufständischen vor. Mittlerweile sind schätzungsweise eine Million Tote zu beklagen. Knapp 500.000 Menschen haben Lufar inzwischen verlassen, um im benachbarten Nongi Zuflucht zu finden. Dort hat das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) Zeltlager für Menschen aufgebaut, die vor den katastrophalen Bedingungen in ihrer Heimat geflohen sind. Inzwischen sind die dortigen Bedingungen kaum noch zu ertragen, doch ein Ende des Konfliktes ist nicht abzusehen, denn von Lufar hängt Maleas Reichtum ab. Das dortige Erdöl wird an den asiatischen Staat Bonin verkauft…

„Humanitäre Schule“: Neuer Titel für das Max-Windmüller-Gymnasium

Nun ist endlich auch das Schild zur Auszeichnung da: Seit Beginn des neuen Schuljahres ist das Max-Windmüller-Gymnasium berechtigt den Titel „Humanitäre Schule“ zu tragen. Nach erfolgreicher Zertifizierung wurde dieses Prädikat dem Gymnasium nun vom Jugendrotkreuz (JRK) im DRK-Landesverband Niedersachsen verliehen.

Emder Vorträge: Wann wird Emden untergehen?

So einen Redner erlebt man selten: Prof. Dr. Hartmut Graßl war am vergangenen Dienstag erster Redner in der neuen Reihe „Emder Vorträge“ der Hochschule Emden/ Leer. In der Johannes à Lasco-Bibliothek referierte der Doyen der deutschen Klimaforschung über das Thema „Wie erneuerbare Energien wirtschaftliche und politische Gewichte in Deutschland verschieben“ und veranschaulichte dabei eindrucksvoll mögliche Folgen des Klimawandels.

„Festung Europa“ – Besuch einer Schülerakademie in Loccum

Judith Willms, Feentje Busse und Stina Wrede aus dem zwölften Jahrgang besuchten Anfang September die evangelische Akademie Loccum, um an der dreitägigen Tagung zum Thema „Festung Europa – wie human ist die europäische Flüchtlings- und Asylpolitik?“ teilzunehmen.

Den Bericht zu dieser interessanten Veranstaltung finden Sie hier.

 

Hilfe für Menschen in Wohnungsnot

Im letzten Schuljahr verkauften SchülerInnen des H1-Erdkundeleistungskurses von Herrn Ellmann an mehreren Tagen Kuchen und Waffeln in der Schule, um Geld für Obdachlose und Menschen in Wohnungsnot in Emden zu sammeln.
Dem Kurs war es wichtig, nicht nur für Menschen in anderen Ländern etwas zu tun – wie z.B. bei der zeitgleichen Unterstützung des „Oase des Lebens e.V.“, welcher in der Rumänienhilfe aktiv ist – sondern auch Menschen vor Ort zu helfen.

Emden und der Klimawandel

„Was erwartet uns angesichts des Klimawandels? Wird Emden untergehen? Werden die Ostfriesen eines Tages als Klimaflüchtlinge eine neue Heimat suchen müssen? Oder wird aus Emden in 80 Jahren eine schwimmende Stadt?“ – Diese und weitere Fragen werden am Dienstag, dem 29. September im Rahmen der Emder Vorträge durch den Klimaforscher Dr. Hartmut Graßl besprochen werden.

In der anschließenden Diskussion werden u.a. Schülerinnen des Max-Windmüller-Gymnasiums Fragen und Gedanken zum Klimawandel formulieren, die vor allem die junge Generation betreffen und interessieren.

 

Bericht der OZ     … Programm     … Flyer

Humanitäres Entwicklungs- und Lernprojekt

Das Szenario wirkt leider nur allzu vertraut: In der Provinz Lufar in Malea, einem der größten Länder Afrikas, kommt es seit einiger Zeit regelmäßig zu Unruhen: Während die Rebellenorganisation „Freies Lufar“ für mehr Unabhängigkeit kämpft, gehen Maleas Milizen mit brutaler Gewalt vor und schlagen immer wieder Aufstände nieder, sodass die Zahl der Todesopfer mittlerweile auf 400.000 geschätzt wird.

Malea und Lufar sind fiktive Regionen des Planspiels „h.e.l.p.“, doch erleben viele Menschen in vielen Ländern dieser Welt ähnliche Konflikte als bittere Realität.

Wie kann man in einer solchen Situation eingreifen und eine Lösung finden, um weitere Opfer und damit eine humanitäre Katastrophe zu verhindern? Im Rahmen der Kampagne „Humanitäre Schule“ des Jugendrotkreuzes (JRK) im DRK-Landesverband Niedersachsen nahmen 35 GaT-Schülerinnen und Schüler des Leistungs- und Prüfungskurses Erdkunde an dem dreitägigen Planspiel „h.e.l.p.“ teil, wobei die Abkürzung für „Humanitäres Entwicklungs- und Lernprojekt“ steht. Dabei versetzten sie sich in verschiedene Rollen am Konflikt beteiligter Parteien, aus deren Sicht an einer Verhandlungslösung gearbeitet wurde.