Category Archives: Menschenrechte für alle verwirklichen

Gegen den Einsatz von Kindersoldaten- Max-Schüler setzten Zeichen beim Red Hand Day

Am 12. Februar 2002 wurde die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen (UN) um einen wichtigen Punkt erweitert: An diesem Tag trat ein im Jahr 2000 von 92 Staaten der Erde beschlossenes Zusatzprotokoll in Kraft, mit dem der Einsatz von Kindern als Soldaten geächtet wird. Erstmals wurde damit beschlossen, dass die Zwangsrekrutierung von Kindern und Jugendlichen illegal ist.

30 Jahre Weltkinderrechtskonvention: Max-Schüler nahmen an „Straßenkind für einen Tag“ teil

Schuhe putzen, Straßenmusik oder Verkäufe aus dem Bauchladen- viele Kinder müssen mit diesen oder ähnlichen Tätigkeiten ihren Lebensunterhalt verdienen. Weltweit wird die Zahl der Kinder, die ihren Lebensmittelpunkt auf der Straße haben, auf ca. 100 Millionen geschätzt. Anlässlich des Weltkinderrechtstages am 20. November, der 2019 zum 30. Jahrestag der Verabschiedung der Weltkinderrechtskonvention stattfand, machten Schülerinnen und Schüler des Max-Windmüller-Gymnasiums auf diese Situation aufmerksam:

„Bist Du wirklich Afghane?“

„Alidad – bist Du wirklich Afghane? Du scheinst mir kein richtiger Afghane zu sein…“ – selbst zwei Jahre nach seiner Ankunft in Südtirol und der Veröffentlichung seiner Geschichte als Buch muss der Jugendliche um die Anerkennung als Asylbewerber bangen: Immer neue Zweifel am Alter, der Herkunft oder dem Namen sorgen dafür, dass die Unsicherheit bleibt und unklar ist, ob er wirklich bleiben darf.

Red Hand Day – gegen den Einsatz von Kindersoldaten!

Krieg statt Schule: In Syrien, Afghanistan, im Jemen, in Kolumbien, Indien, Nigeria und in noch vielen weiteren Ländern werden Kinder um ihre Kindheit gebracht. Als Soldaten kämpfen sie in Kriegen, ohne überhaupt einschätzen zu können, wofür sie ihr Leben riskieren. Anstatt zur Schule gehen zu können, werden sie als billiges und leicht beeinflussbares Kanonenfutter geopfert und kämpfen an der Front, suchen Minen oder werden sexuell missbraucht.

Red Hand Day: Internationaler Tag gegen den Einsatz von Kindersoldaten

Der 12. Februar ist ein fester Termin im Kalender der internationalen Gedenktage: Seit 2002 wird an diesem Tag durch Kinderrechtsorganisationen wie terre des hommes gegen den Einsatz von Kindersoldaten protestiert – und das mit gutem Grund, denn immer noch werden Hunderttausende Minderjährige in Kriegen eingesetzt. Als Boten, Minensucher oder an der Waffe riskieren sie ihr Leben, anstatt zur Schule gehen zu können.

20,3 kg Stifte gesammelt

In den vergangenen zwei Monaten haben wir fleißig Stifte für den guten Zweck gesammelt: Die „Bye Bye Plastic Bags“ – Gruppe hatte dazu aufgerufen, für die Aktion „Stifte machen Mädchen stark“ alte Stifte in die bereitgestellten Sammelkartons zu geben. Und das Ergebnis der Aktion kann sich sehen lassen. Insgesamt 20,3 kg Stifte wurden abgegeben, was ungefähr 2000 Stiften entspricht.

Weltkinderrechtstag: Max-Schüler schlüpften in Rolle von Straßenkindern

Einkäufe tragen, Schuhe putzen, musizieren oder einfach um etwas Geld bitten: Der Alltag vieler Kinder ist alles andere als einfach, wie die Schülerinnen und Schüler der 7c erfahren haben. Mit Unterstützung der Schülervertretung, der Weltretter-AG und ihrer Lehrer Johannes Hessel und Rainer Ellmann-Bahr haben sie am Weltkinderrechtstag im Rahmen der Aktion „Straßenkind für einen Tag“ Geld zu sammeln versucht und feststellen müssen, dass ein solches Leben ein harter Kampf sein muss.

„Der Funke Hoffnung“ – Max-Schüler wirkten an Theateraufführung in Berlin mit

Als am 30. Januar 1933 endlich die Kinder- und Jugend-Alijah gegründet worden war, muss Recha Freier ein Stein vom Herzen gefallen sein: Lange hatte sie dafür gekämpft, jüdische Mädchen und Jungen nach Palästina zu bringen, um sie vor dem zunehmenden Antisemitismus in Sicherheit zu bringen. Immer wieder musste sie Widerstände und Zweifel überwinden, um schließlich die Organisation gründen zu können, mithilfe derer ausreisewillige Kinder und Jugendliche auf ein Leben in den jüdischen Kibbuzim vorbereitet wurden.

Max-Schüler putzten mit polnischen Gästen Stolpersteine

Besondere Unterstützung für die Max-Schülerinnen und -Schüler: Bei der diesmaligen Putzaktion der Stolpersteine wirkten auch sechs Schülerinnen und Schüler der Szkoła Podstawowa nr 2 im. św. Jana Pawła II in Ozorków mit. Anlässlich des 80. Jahrestages der Reichspogromnacht, bei der auch in Emden jüdische Geschäfte und Einrichtungen, darunter die prachtvolle Synagoge, zerstört wurden, polierten die Jungen und Mädchen 53 Stolpersteine. Diese erinnern an das Schicksal der Menschen, die einst an den heutigen Verlegeorten gelebt haben.

„Das Boot ist voll“: Theater sorgte für Nachdenklichkeit

„Ich bin kein Held!“ – fast schon empört weist Vito Fiorino diesen Titel zurück und das, obwohl er mit seinen Freunden 47 Menschen vor dem Ertrinken gerettet hat. Ganz unversehens geriet er 2013 in eine Katastrophe: Am Morgen des 3. Oktober wurde er an Bord seines Schiffes von Schreien geweckt und fand sich inmitten von Hilfesuchenden wieder, die vor der Küste der italienischen Insel Lampedusa gekentert waren.

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