Category Archives: Menschenrechte für alle verwirklichen

Max-Schüler sammeln Spenden für Maria Lourdes in Ecuador

Wochenlang hat Maria Lourdes aus dem Frauenhaus in Guayaquil in Ecuador Taschen und Beutel für den Emder Weihnachtsmarkt genäht. Erhältlich sind sie jeden Freitag bis Heiligabend von 15 – 19 Uhr auf der „Wappen von Borkum“, dem Weihnachtsschiff der AG Ems, das derzeit im Delft liegt. Dort sammeln Schülerinnen und Schüler der SV Spenden für Maria, die damit den Start in ein neues Leben beginnen möchte.

Proyecto bolsos im Frauenhaus von Guayaquil

Unsere ehemalige Schülersprecherin Stina Wrede aus dem Abiturjahrgang 2016 arbeitet im Moment im Frauenhaus von Guayaquil in Ecuador. Dort hat sie mit der Bewohnerin Maria Lourdes ein vom Max-Windmüller-Gymnasium unterstütztes Projekt ins Leben gerufen, mittels dessen sich die junge Mutter ein neues Leben aufbauen möchte, wie Stina schildert:

Max-Schüler machten auf Weltkinderrechtstag aufmerksam

Schuhe putzen, Autoscheiben reinigen oder Straßenmusik- viele Kinder müssen mit diesen oder ähnlichen Tätigkeiten ihren Lebensunterhalt verdienen. Weltweit wird die Zahl der Kinder, die ihren Lebensmittelpunkt auf der Straße haben, auf ca. 100 Millionen geschätzt. Anlässlich des Weltkinderrechtstages am kommenden Sonntag machten Schülerinnen und Schüler des Max-Windmüller-Gymnasiums auf diese Situation aufmerksam:

Kinderrechte und Ökologie – Vortrag von Tom Weerachat aus Thailand

Der Mekong ist die Lebensader Südostasiens. Er entspringt in China und fließt durch Myanmar, Thailand, Laos, Kambodscha und Vietnam. Er ist etwa 4900 km lang und hat ein Einzugsgebiet von über 800.000 Quadratkilometern. Dabei leben derzeit ca. 60 Millionen Menschen im Einzugsgebiet des Flusses – im Jahre 2030 werden es so viele Menschen sein, wie in Deutschland leben.

Kinderrechtsteam am Max sucht Mitglieder

Liebe Schülerinnen und Schüler,

ist es nicht sinnvoll, sich für seine Rechte einzusetzen? Für Deine Rechte als Kind, als Jugendlicher oder als junger Erwachsener dieser Welt?

Nur fragst Du Dich, wie das gehen soll?

Kinderrechte und Ökologie – Von der Anhörung beim UN-Kinderrechtsausschuss direkt ans Max

Der UN-Kinderrechtsausschuss diskutiert am 23. September 2016 einen ganzen Tag über den Zusammenhang zwischen den Kinderrechten und einer intakten Umwelt. Im Zentrum der Diskussionen stehen Jugendliche aus terre des hommes-Projekten in Indien, Kolumbien, Thailand und Sambia, die sich in ihren Ländern für die Kinderrechte und den Schutz ihrer natürlichen Umwelt engagieren und als Betroffene vor dem Ausschuss aussagen werden.

Vorbildliches Engagement – Max erneut als Humanitäre Schule ausgezeichnet

Am 10. Juni 2016 hat das Jugendrotkreuz (JRK) des DRK-Landesverbandes Niedersachsen in Hannover u.a. das Max-Windmüller-Gymnasium als „Humanitäre Schule“ ausgezeichnet.

35 Schülerinnen und Schüler der Erdkundekurse des 11. Jahrgangs hatten im Zuge der Kampagne im Januar an dem Planspiel „h.e.l.p.“ engagiert und interessiert teilgenommen und dabei viel über soziale Verantwortung sowie das Humanitäre Völkerrecht gelernt. Sie versetzten sich dabei in die Lage fiktiver Parteien in Afrika und debattierten unter Vermittlung der Vereinten Nationen, um eine Verhandlungslösung für eine typische Konfliktsituation zu finden.

Max-Windmüller-Gymnasium setzt Zeichen gegen Einsatz von Kindersoldaten

Syrien, Indien, Afghanistan, Kolumbien, Kongo und noch viele weitere Länder: Überall auf der Welt kämpfen Kinder als Soldaten. Schätzungen der Vereinten Nationen gehen von über 250.000 Kindern und Jugendlichen weltweit aus, die als Spione, Minensucher oder billiges Kanonenfutter eingesetzt werden. Oftmals werden sie entführt und durch Misshandlungen, Drogen oder Geld gefügig gemacht und riskieren ihr Leben.

„Schon mal für sieben Cent die Stunde gearbeitet?“

25 Jahre – das ist das durchschnittliche Sterbealter der Minenarbeiter im indischen Bundesstaat Katarnaka. Schon kleine Kinder werden dort eingesetzt, um im Tagebau Eisenerz zu fördern: Sie verbringen mit ihren Familien ihr Leben auf Minenclaims und atmen dort permanent den giftigen Staub des Erzabbaus ein. Hinzu kommen Mangelernährung, die mörderische Hitze und die andauernde Schwerstarbeit, die dafür sorgen, dass nur wenige wenig älter werden.

Straßenkind-Aktion war sehr erfolgreich!

1702 Euro – das ist das Ergebnis der diesmaligen Spendensammlung zugunsten der Kinderhilfsorganisation terre des hommes, die von Schülerinnen und Schülern des Max-Windmüller-Gymnasiums in Kooperation mit dem Emder Wochenmarkt durchgeführt worden ist. Anlässlich des Welttages der Kinderrechte am 20.November haben die Jungen und Mädchen der Klasse 7a zusammen mit der Max-Schülervertretung an der terre des hommes-Aktion „Sichtwechsel – Straßenkind für einen Tag“ teilgenommen: Gegen eine kleine Spende haben sie als Schuhputzer, Straßenmusiker oder Autoscheibenreiniger gearbeitet und so insgesamt knapp 800 Euro eingenommen.

Unterstützt wurden die Schülerinnen und Schüler von den Beschickern des Emder Wochenmarktes, die 1000 Baumwolltaschen zugunsten der Aktion gesponsert haben. Diese mit den Logos von terre des hommes, dem Wochenmarkt und dem Max bedruckten Taschen sorgten noch einmal zusatzlich für weitere 900 Euro Spenden, sodass insgesamt über 1700 Euro zusammengekommen sind.

Das Geld geht nun zugunsten des Kinder-Schutzzentrums von Tambayan, einer Partnerorganisation von terre des hommes auf den Philippinen.

Weitere Informationen über die erfolgreiche Max-Wochenmarkt-Aktion gibt es auf der Homepage von terre des hommes.