Category Archives: Menschenrechte für alle verwirklichen

„Das Boot ist voll“: Theater sorgte für Nachdenklichkeit

„Ich bin kein Held!“ – fast schon empört weist Vito Fiorino diesen Titel zurück und das, obwohl er mit seinen Freunden 47 Menschen vor dem Ertrinken gerettet hat. Ganz unversehens geriet er 2013 in eine Katastrophe: Am Morgen des 3. Oktober wurde er an Bord seines Schiffes von Schreien geweckt und fand sich inmitten von Hilfesuchenden wieder, die vor der Küste der italienischen Insel Lampedusa gekentert waren.

Weltretter des Max bei Vamos 2018 – Macht Kinderrechte!

Auch dieses Jahr ist das Max dem Aufruf von terre des hommes (tdh) gefolgt und am Freitag, den 28.09.2018 in das beschauliche Bad Hersfeld (Hessen) zum Vamos-Treffen 2018 der Weltretterteams gereist.

„Das Boot ist voll!“ – Max präsentiert neues Stück von Antonio Umberto Riccò

Zum ersten Mal seit Jahren fährt der Eisdielenbesitzer Vito Fiorino mit seinen Freunden wieder hinaus aufs Meer, um dort zu übernachten. Am kommenden Morgen wollen sie zu Sonnenaufgang vor der italienischen Insel Lampedusa fischen. Doch dazu kommt es nicht, denn die Männer werden durch Hilferufe geweckt: Als sie an Bord eilen, finden sie sich inmitten unzähliger Ertrinkender wieder.

Projektpartner terre des hommes mit spannendem Vortrag von Referenten aus Nepal und Indien

Auch dieses Jahr konnten die Schülerinnen und Schüler der beiden Erdkunde-Leistungskurse des Max an einem spannenden Vortrag von Referenten aus Nepal und Indien teilnehmen. Hierbei wurden die Themen Zwangsarbeit und Ausbeutung sowie Diskriminierung und sexuelle Gewalt eindrücklich von den Referenten vorgestellt.

Neues Video online: Esther Bejarano im Interview

Trotz ihrer 93 Jahre steht Esther Bejarano noch fast täglich auf der Bühne: Die Überlebende der Konzentrationslager Auschwitz und Ravensbrück erzählt dabei aus ihrem Leben und tritt mit der HipHop-Band Microphone Mafia auf. Im Rahmen ihres Besuches in Emden hat sie ein Interview gegeben, das im YouTube-Channel des Max-Windmüller-Gymnasiums ab sofort zu sehen ist:

Red Hand Day – gegen den Einsatz von Kindersoldaten!

Krieg statt Schule: Über eine Viertelmillion Kinder kämpfen in verschiedensten Gegenden der Welt in bewaffneten Konflikten. Ohne einschätzen zu können, wofür sie ihr Leben riskieren oder weshalb sie überhaupt kämpfen, werden diese Kindersoldaten als billiges und leicht beeinflussbares Kanonenfutter geopfert.

„Ich singe weiter, bis es keine Nazis mehr gibt!“

Ein beeindruckender Abend: Zwei Stunden stand Esther Bejarano am Mittwoch auf der Bühne der Neuen Kirche, um aus ihrem Leben zu berichten und gegen Rassismus und Antisemitismus zu singen. Bei ihrem ersten Besuch in Emden las sie zunächst aus ihren Erinnerungen und schilderte dabei, wie sie dem Tod in Auschwitz entrinnen konnte:

Flohmarkt für den guten Zweck

Mit einer ganz besonderen Spendenaktion haben die Erdkundekurse des 11. Jahrgangs, die Weltretter-AG sowie Mitglieder der Schülervertretung des Max-Windmüller-Gymnasiums die indische Zilla Parishad Primary School unterstützt. Die Schülerinnen und Schüler sammelten in der Verwandtschaft, im Freundeskreis und auch im Lehrerkollegium des Max fleißig Sachspenden, die dann auf dem Flohmarkt in der Nordseehalle verkauft werden sollten.

Straßenkinder für einen Tag

Schuhe putzen, Autoscheiben reinigen oder Straßenmusik- viele Kinder müssen mit diesen oder ähnlichen Tätigkeiten ihren Lebensunterhalt verdienen. Weltweit wird die Zahl der Kinder, die ihren Lebensmittelpunkt auf der Straße haben, auf ca. 100 Millionen geschätzt. Anlässlich des Weltkinderrechtstages am 20. November machten Schülerinnen und Schüler des Max-Windmüller-Gymnasiums auf diese Situation aufmerksam:

Weltretter-Team unterstützt VW-Spendenlauf

Ein großer Erfolg: Knapp 11.000 € sind beim VW-Spendenlauf Mitte Oktober zusammengekommen, der zugunsten der Kinderrechtsorganisation terre des hommes durchgeführt wurde. Unter dem Motto „Wie weit würdest du gehen?” machten sich dabei etwa 600 Läufer auf die 5,3 km-Strecke, die durch das VW-Werk Emden führte. Mit dabei war auch eine Delegation des Max-Windmüller-Gymnasiums: Das Weltretter-Team informierte die zahlreichen Besucher über die Arbeit von terre des hommes.

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