Angekommen in der Karibik – Laryssa und Feemke berichten

Eine lange Reise, bevor endlich Martinique erreicht war.

Hallo, wir sind Laryssa und Feemke aus dem 10. und 11. Jahrgang. Wir machen momentan einen Austausch auf Martinique.
Unser Flieger ging am Samstag um 11:25 Uhr in Hamburg. Ich (Laryssa) bin schon am Donnerstag nach Hamburg gefahren, da wir nicht riskieren wollten, dass wir es nicht pünktlich schaffen aufgrund des Schneesturms. Die Autobahnen waren bis Hamburg auch relativ freigeräumt. Ab Hamburg allerdings waren die Straßen eine Katastrophe – alles voll Schnee und Eis. Feemke war an dem Tag leider verhindert und konnte nicht mitkommen, also ist sie mit ihrem Vater am nächsten Tag mit dem Zug nachgekommen. Leider hat sich das ziemlich lang gezogen: In Hude war der erste Halt, der etwa 1-2 Stunden gedauert hat und dann standen sie ewig in Bremen, bevor es weiter ging. Nachdem der Zug allerdings in Bremen losgefahren war, ging es dem Umständen entsprechend schnell. Sie sind morgens gegen 7:30 Uhr losgefahren und etwa 21 Uhr in Hamburg im Hotel angekommen…

In der Nähe des Äquators…

In Paris mussten wir dann umsteigen und noch etwa 8 weitere Stunden fliegen. Angekommen am Flughafen auf Martinique mussten wir noch eine Stunde auf unser Gepäck warten. Als wir das dann endlich hatten, konnten wir rausgehen, wo unsere Gastfamilien auf uns gewartet haben und obwohl es schon 20 Uhr war, hatten wir trotzdem noch 25 Grad. Auf dem Parkplatz haben Feemke und ich uns dann getrennt und es ging weiter nach Hause zu den jeweiligen Gastfamilien. Am Abend ist dann nicht mehr viel passiert, wir haben gegessen und sind schlafen gegangen.

… ist Sightseeing in Shorts auch im Januar kein Problem.

Am ersten Tag hier sind wir zu der Brennerei des berühmtesten Rums von Martinique gefahren und haben uns angeschaut, wie die Plantagen des Zuckerrohrs aussehen und die Schritte der Verarbeitung bis zum für den Verzehr geeigneten Rum. Danach sind wir in ein Museum über den Ausbruch des Vulkans Montagne Pelée gegangen. Als wir auch dort fertig waren, sind wir noch zum Strand gegangen, haben dort Volleyball gespielt, gegrillt und sind ganz viel geschwommen. Abends kam dann noch ein Freund, von unseren Austauschschülern Ivy und Pâris, der ebenfalls eine Austauschschülerin zuhause hat. Zusammen haben wir uns noch den Sonnenuntergang angesehen und sind anschließend nach Hause gegangen.

Fast so schön wie ein ostfriesischer Winter – einer der unzähligen Strände von Martinique.

Gestern hatten wir unseren ersten Schultag und der Unterschied ist sehr stark zu merken. Zum einen ist der Schultag sehr lang und es gibt ganz andere Fächer, als an unserer Schule. Hier werden sehr viele Fächer vereint, wie z.B. Erdkunde und Geschichte oder Physik und Chemie. Auch, wenn der Schultag sehr lang ist (07:00 Uhr – 17:00 Uhr), ist er sehr gut auszuhalten, da die Klassenräume sehr gut gekühlt sind und es viele Pausen gibt.

Feemke und Laryssa verbringen noch knapp drei Wochen in der Karibik.

Wir freuen uns auf die weiteren Tage und alle Erlebnisse, die uns noch erwarten!

Laryssa Dünhölter (Jg.10) und Feemke Hensmann (Jg.11)