
In ihrem neuen Buch „Heimatland“ erzählt Güner Balci erstmals sehr persönlich über ihr Aufwachsen im Neuköllner Rollbergviertel. Als türkische Gastarbeiter kamen Güner Balcis Eltern nach Berlin, in eine Großsiedlung mit achteckigen Betonklötzen. Für sie war der Einzug in eine Wohnung mit eigenem Bad ein Meilenstein des Ankommens in der Fremde. Anfang der 1980er-Jahre verwandelte sich der Kiez, in dem ihre Tochter noch eine unbeschwerte Kindheit erlebte, in einen sozialen Brennpunkt. Die Söhne arabischer Großfamilien beherrschten das Geschehen. Ein reaktionärer Islam machte sich breit, der Mädchen und Frauen die Selbstbestimmung verweigerte. Güner Balci erzählt von Selbstbehauptung und Scheitern, von Freundschaft und Verlust in einem Viertel, das zu ihrer Lebensschule wurde. Eine leidenschaftliche Liebeserklärung an ihr Heimatland. Balci spricht Klartext über die Probleme einer Einwanderungsgesellschaft, zeigt aber auch Zähne gegen die Feinde der Demokratie – egal, von welcher Seite sie angreifen.
„Heimatland“ – Gespräch und Diskussion mit Güner Balci
🗓 Do, 12.02.2026
⏰ 18:30 – 20:45 Uhr
📍 vhs -Forum Emden
Die Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist erforderlich unter
📞 Telefon: 04921 9155-0
✉️ E-Mail: info@vhs-emden.de
🔢 Kurs-Nr.: 2615801
In Kooperation mit der Max-Windmüller-Gesellschaft Emden.






