
Besonderen Besuch erwartet das Festspielhaus am Wall: Am 16. Januar 2026 ist Albrecht Weinberg zu Gast, um gemeinsam mit Gerda Dänekas und dem Autoren Nicolas Büchse sein Buch „Damit die Erinnerung nicht verblasst wie die Nummer auf meinem Arm“ vorzustellen.
Albrecht Weinbergs Lebensgeschichte ist eine Geschichte, die kaum zu glauben ist: Nach drei Konzentrationslagern und Todesmärschen wurde Weinberg kurz vor Kriegsende in Bergen-Belsen befreit. Nach der Verfolgung und dem Überleben des Holocaust verließ er gemeinsam mit seiner Schwester Friedel Deutschland und lebte jahrzehntelang in den USA. Erst im hohen Alter kehrte er nach Ostfriesland zurück. Seitdem erzählt der inzwischen 100jährige Weinberg unermüdlich von seinem Leben – viele Male war er auch schon am Max zu Gast!

Im Jahr 2024 hat Weinberg seine Überlebensgeschichte gemeinsam mit dem Stern-Journalisten Nicolas Büchse veröffentlicht. Der Titel „Damit die Erinnerung nicht verblasst wie die Nummer auf meinem Arm“ verleiht der Hoffnung Ausdruck, dass Albrecht Weinbergs Geschichte auch in Zukunft nicht in Vergessenheit gerät.
Im Mittelpunkt des Abends im Festspielhaus stehen die Präsentation des Buches – und natürlich Gespräche mit Albrecht Weinberg, Gerda Dänekas und Nicolas Büchse. Dabei geht es um die Bedeutung des Erinnerns in einer Zeit, in der nur noch wenige Überlebende selbst berichten können.
Die Veranstaltung wird von der Stadt Emden in Zusammenarbeit mit der Max-Windmüller-Gesellschaft und dem Max-Windmüller-Gymnasium durchgeführt und beginnt um 19 Uhr (Einlass ab 18 Uhr). Der Eintritt ist kostenlos.





