
„Generation Zukunft – die Enkel des Holocaust“ – Unter diesem Titel wurde anlässlich des Internationalen Gedenktages für die Opfer des Holocaust am Vorabend des Gedenktages im VHS-Forum Emden der Film von Eike Besuden gezeigt. Der Dokumentarfilm thematisiert die dritte Generation der Familie Bamberger, einer einst großen Bremer Kaufmannsfamilie, deren Kaufhaus mit dem weithin sichtbaren Schriftzug Bamberger das Stadtbild prägte.
Der Film erzählt eine eindringliche Familiengeschichte und schlägt eine Brücke von der Vergangenheit in die Gegenwart – insbesondere mit Blick auf die aktuellen gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen in den USA, wo heute ein Großteil der Familie lebt.

Die Veranstaltung wurde von der Max-Windmüller-Gesellschaft in Kooperation mit dem Max-Windmüller-Gymnasium im VHS-Forum ausgerichtet. Zu Beginn sprachen die Schülerinnen Lale Trieschmann (Jg. 7), Lea Gerdhabing (Jg. 11) und Rieke Götemann (Jg.10) sowie Bürgermeister Gregor Strelow. Im Anschluss an die Filmvorführung ein Gespräch mit dem Regisseur Eike Besuden statt.

Am Internationalen Holocaust-Gedenktag bekamen die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 9, 11 und 12 die Gelegenheit, den Film zu sehen. Auch hier stand Eike Besuden für ein Gespräch nach dem Film zur Verfügung, um Fragen nach der Entstehung, der Situation der Familie in den USA oder der Relevanz für heute zu beantworten. Das Schlusswort gehörte Lea Gerdhabing, die eine Verbindung von der Vergangenheit in die Gegenwart schlug und vor dem Anschlag im australischen Sydney oder auch in Gießen auf die Verantwortung jedes einzelnen hinwies, sich gegen Antisemitismus zu engagieren.

„Generation Zukunft“ sorgte für einen besonderen und bewegenden Abend und viele gute Gespräche und intensive Diskussionen – herzlichen Dank für den Besuch. Die Veranstaltung erfolgte im Rahmen der Partnerschaft für Demokratie – auch hierfür ein herzlicher Dank für die Unterstützung.





