
Eine besondere Ehrung für das Max-Windmüller-Gymnasium: Am Freitag wurde die Schule mit dem Schools for Earth-Label ausgezeichnet. In ihrer Laudatio betonte Nina Schoenian, Geschäftsführerin von Greenpeace Deutschland, das langjährige Engagement des Max: „Die Schule hat bereits 2017 am Climate Action Project teilgenommen und das Engagement stetig weiter ausgebaut: Hier entstanden das erste schulische Klimaparlament und der erste Klimarat an einer Schule in Deutschland, hier schlägt das Herz der Partizipation.“

Mit dieser Auszeichnung beginnt für das Max-Windmüller-Gymnasium gleichzeitig ein Zertifizierungsprozess, in dessen Rahmen das Max in den kommenden drei Jahren von Greenpeace e.V. und dem niedersächsischen Kultusministerium begleitet wird. Neben dem Max-Windmüller-Gymnasium nehmen fünf weitere Schulen unterschiedlicher Schulformen an diesem Verfahren teil: So sind die Grundschulen Bothmer und Upstalsboom in Aurich ebenso beteiligt wie die Hauptschule Fallersleben, das Hannoveraner Gymnasium Herschelschule und die BBS Martha-Fuchs-Schule in Braunschweig.

Bereits ab Donnerstag hatten die sechs Schulen Gelegenheit, einander besser kennenzulernen: Im Vorfeld der Auszeichnungsveranstaltung nahmen Teams aus Schülerinnen und Schülern und Lehrerinnen und Lehrern an einem Workshop teil, der Möglichkeiten zur Entwicklung neuer Ideen und neue Impulse setzte. Neben zahlreichen Vernetzungsangeboten sorgten Silke Müller, Digital-Botschafterin des Landes Niedersachsen, Autorin und ehemalige Schulleiterin, und Rahel Meier von Klimabildung e.V. für Anregungen für die weitere Arbeit.

Für das Max, das mit den Klimaratsmitgliedern Riemke Langer, Carlotta Evers, Lea Gerdhabing und Lale Trieschmann sowie mit ihren Lehrern Kai Gembler und Nils Buurman und Schulleiter Frank Tapper an der Veranstaltung teilgenommen hat, geht die Arbeit weiter. Neben der Fortführung bestehender Projekte habe sich das Gymnasium vorgenommen, neue Initiativen zu starten, so Tapper: „Wir möchten das demokratische Miteinander an der Schule stärken und freuen uns auf den Prozess.“
Fotos: Daniel Pilar/Greenpeace e.V.





