Nikolaus im Schuhkarton

Liebe Schülerinnen, liebe Schüler, liebe Eltern,

nach dem großen Erfolg der letzten Jahre plant die Schülervertretung in diesem Jahr wieder die Aktion „Nikolaus im Schuhkarton“ durchzuführen. Die Kirchengemeinde Krummhörn/Groothusen engagiert sich seit Jahren in der Rumänien-Hilfe, unter anderem mit der Aktion „Nikolaus im Schuhkarton“. Hierdurch bekommen viele Kinder in Rumänien ein für uns sicher kleines, für diese Kinder aber oft das einzige Weihnachtsgeschenk.

Letztes Jahr hat Martje Sartorius, eine ehemalige Schülerin unserer Schule, sich mit der Gemeinde in Verbindung gesetzt und am GaT fleißig Kartons gesammelt. Das Projekt weckte großes Interesse. Dieses Jahr fährt Martje mit nach Rumänien um die Schuhkartons persönlich zu überreichen.

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GaT-Lehrer zu Besuch in Yad Vashem

Eine besondere Fortbildung liegt hinter Frauke Thees und Kai Gembler: In den Herbstferien sind die beiden Lehrer des Gymnasiums am Treckfahrtstief nach Jerusalem gereist, um an einem Seminar in Yad Vashem, der zentralen israelischen Gedenkstätte für den Holocaust, teilzunehmen. Gemeinsam mit Vertretern der französischen Forschungsgruppe Association pour la Recherche et l’Enseignement de la Shoah (A.R.E.S.) haben die beiden Emder Lehrer eine Woche in der International School for Holocaust Studies (ISHS) verbracht.

Der Schwerpunkt des intensiven Programms lag auf einer zeitgemäßen Vermittlung der Verbrechen des Nationalsozialismus: Fast 70 Jahre nach Ende des 2. Weltkrieges und Nazi-Deutschlands ist der Holocaust zwar noch regelmäßig im Fernsehen und in Filmen präsent, doch hat die Auseinandersetzung mit diesem Thema in der Öffentlichkeit deutlich abgenommen. Von zunehmender Bedeutung ist deshalb die Frage, wie zukünftige Generationen unterrichtet werden können und welche Lehren aus dem Holocaust gezogen werden sollen.

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Türkisch mit allen Sinnen erleben

Der Einstieg ist ganz leicht: Das freundliche „Merhaba!“, mit dem Necmiye Sann die Schülerinnen in der Bibliothek des Gymnasiums begrüßt, haben alle verstanden. Doch das ist den sechs Mädchen nicht genug: Sie wollen mehr über die Türkei und die türkische Sprache erfahren. Neben Mathematik, Deutsch oder Sport steht deshalb bei ihnen am Freitagmittag nach Schulschluss die Türkisch-AG auf dem Stundenplan – ein Angebot, das es zum ersten Mal am GaT gibt. Türkisch mit allen Sinnen erleben weiterlesen

Lauf-AG am GaT boomt

Ob es an der Öffnung für alle Jahrgänge oder an der neuen Trainingszeit liegt – Laufen ist in diesem Schuljahr ein Trend am GaT. Während wohl so mancher Schüler (und Lehrer) freitags nach dem regulären Unterricht in freudiger Erwartung des Wochenendes fluchtartig das Schulgebäude verlässt, macht sich eine bunt gemischte Schar eifriger Läufer in entgegengesetzter Richtung auf zum Sportplatz. Gut eine Stunde Laufen steht dann auf dem Plan: Einlaufen, Lauftechnik (ganz schön schwierig!), Sprints (5km-Weltrekord brechen), längere Intervalle und Auslaufen – ein forderndes Programm. Lauf-AG am GaT boomt weiterlesen

Besuch aus Argentinien

Florencia Rau ist für dies Schuljahr zu Gast an unserer Schule und besucht die 10. Klasse. Ihre ersten Eindrücke, vor allem von der Tour durch Deutschland, schildert sie hier:

Liebe Mitschüler.

Ich freue mich, hier an der Schule zu sein. Es gefällt mir hier sehr gut. Wie Ihr wisst, komme ich aus Argentinien. ich bin sechzehn Jahre alt. Ich kam im Juli nach Deutschland und werde nach diesem Schuljahr mit hoffentlich vielen neuen Eindrücken in meine Heimat zurückkehren. Schon in Argentinien habe ich ein wenig Deutsch gelernt. Ich verstehe schon recht viel, habe aber noch Probleme beim Sprechen. Deshalb brauche ich auch eure Unterstützung, denn es ist alles doch recht schwer für mich. Einige Schüler versuchen immer wieder, Englisch mit mir zu sprechen. Ich kann aber nur ganz wenig Englisch. Deshalb möchte ich doch bitte auf Deutsch angesprochen werden, aber bitte nicht so schnell sprechen. Ich bin jedem dankbar, der mich unterstützt, damit ich im Unterricht mitkomme.

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GaT-Schüler entdecken Amerika

Das Empire State Building, das Finanzzentrum in der Wall Street, die Brooklyn Bridge und noch viele weitere Wahrzeichen: Im Rahmen eines USA-Austausches entdecken derzeit zwölf Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums am Treckfahrtstief Amerika.

Bereits im Juli hatten die Emder Besuch von ihren amerikanischen Partnern von der Irondequoit High School in Rochester im Staate New York bekommen. Die Erinnerungen daran sind noch wach: Zusammen erkundeten die Amerikaner und Deutschen damals Emden und Ostfriesland und freuten sich über den Gewinn der Fußballweltmeisterschaft. Auch ein gemeinsamer Besuch des Auswandererhauses in Bremerhaven, bei dem die Schüler Einblicke in die zahlreichen Schicksale, die zum Aufbruch in die Neue Welt führten, gewannen, stand damals auf dem Programm.

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Abrudern mit der Klasse 6d

Die Rudersaison 2014 am GaT wurde vor den Herbstferien durch das Abrudern der Klasse 6d beendet. Wir bedanken uns bei unserem Kooperationspartner, dem Emder Ruderverein, für ein ereignisreiches und sportliches Jahr und freuen uns auf die nächste Saison.

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Sachspendenübergabe in Rumänien

Stina Wrede (Jg. 11) reiste vor den Herbstferien nach Felnac (Rumänien), um u.a. die durch die SV am GaT gesammelten Sachspenden zu übergeben. Ihre vielfältigen Eindrücke schildert Sie in diesem Bericht.

„Fünf Tage Rumänien – ein Einblick in den Alltag des Roma-Dorfes Felnac

In diesem Bericht schreibe ich über meine kurze Reise nach Rumänien. Bei dieser Reise übergaben wir die gesammelten Sachspenden und bekamen vor Ort eigene Eindrücke der Situation.“

Felnac ist ein kleines Dorf/ abgegrenztes Viertel, etwa 20 Minuten entfernt von der Stadt Arad. In dem Dorf leben Menschen, die aufgrund ihrer Volksgruppe Roma von der dortigen Gesellschaft ausgeschlossen und abgestoßen werden. Die Umstände in denen die Menschen dort leben sind anders als unsere – um Welten anders. Da die Menschen kaum genug Geld haben um ihre Kinder zu ernähren oder ihnen eine Schulausbildung zu finanziere, wohnen sie folglich auch nur in den einfachsten Lehmhütten und haben meistens keinen Wasseranschluss, geschweige denn Strom.

Diese Missstände werden schon seit mehreren Jahren nicht mehr ignoriert. Die Organisation „Oase des Lebens“, welche über eine freie-christliche Gemeinde läuft, hat in Felnac schon einiges bewegt und verändert. Ihr Ziel ist es, den „geistigen, sowie auch den natürlichen Hunger zu stillen“. Umgesetzt wird dies durch Spendenaufrufe, Geld- und Sachspenden aller Art. In vielen Städten aus Deutschland wird gespendet, wie auch in Emden. Hier leitet die frei-christliche Babtisten Gemeinde die Organisation und Kommunikation nach Rumänien und durch einen Zeitungsartikel bekam auch ich etwas mit von der Aktion.

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Prom, Mottowoche und Marschkapelle

Svenja Wagner verbringt das Schuljahr 2014/2015 in den USA. Hier gibt sie uns einen ersten Einblick in ihren neuen Alltag:

Ungefähr zwei Monate bin ich jetzt in den USA. Ich lebe in Beverly, eine Stadt, ungefähr so groß wie Emden, in Massachusetts. Es ist einfach unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht. Das liegt wahrscheinlich zum Einen daran, dass ich mich hier ziemlich wohl fühle und zum Anderen weil ich sehr beschäftigt bin: In der Woche Schule bis halb zwei, danach finden verschiedene Clubs statt, Hausaufgaben, Sport, oder Üben für die Marching Band – etwa vergleichbar mit einer Marschkapelle.

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„Das beste Jahr meines Lebens“

Sophie zum Bruch verbrachte das Schuljahr 2013/2014 in Mafra, im Süden Brasiliens.

„Ein Jahr habe ich im Süden Brasiliens verbracht, in Mafra, einer 100.000 Einwohnerstadt in ziemlicher Strandnähe.

Am 31. August 2013 ging es los, Bremen-Frankfurt-Sao Paulo-Curitiba mit riesiger Aufregung im Gepäck, mit null Sprachkenntnissen am anderen Ende der Welt total aufgeschmissen. Dachte ich.

So schlimm wie anfangs ausgemalt wurde es aber gar nicht, die ersten Monate sollten zu den spannendsten und schönsten Monaten meines Lebens werden.

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