Category Archives: Nachhaltigkeit

Internationaler Workshop zu UN-Nachhaltigkeitszielen am Max – Jugenddelegierte aus Nepal, Simbabwe und Indien zu Gast in Emden

Unsauberes Wasser, Korruption, Mangelernährung, Krankheiten, Umweltzerstörung, fehlende Bildungsmöglichkeiten oder Diskriminierung von Mädchen und Frauen – die Liste der Probleme in Ländern wie Nepal, Simbabwe oder Indien ist lang, ein Kampf dagegen scheint nahezu aussichtslos.

Internationale tdh-Jugenddelegation aus Nepal, Simbabwe und Indien zu Besuch am Max

Dilip, Siatra und Puran – das sind die Namen einer besonderen Delegation, die am Freitag das Max besucht. Im Rahmen des Erdkunde-Leistungskurses werden die Gäste mit Max-Schülerinnen und – schülern einen Workshop zu den neuen Nachhaltigkeitszielen (Sustainable Development Goals, kurz: SDGs) der Vereinten Nationen durchführen.

Max-Schüler-Lehrer-Tandem reiste in den Libanon

Eine besondere Reise liegt hinter der Zwölftklässlerin Sarah Nour el Din und Max-Lehrer Jochen Scheuermann: Die beiden Emder gehörten zur deutschen Delegation von Schülern und Lehrern, die am Euro-Arabischen Dialog (EAD) im Libanon teilgenommen haben. Diese von der UNESCO organisierte Veranstaltung fand in Beirut, der Hauptstadt des kleinen vorderasiatischen Landes, statt.

Kinderrechte und Ökologie – Vortrag von Tom Weerachat aus Thailand

Der Mekong ist die Lebensader Südostasiens. Er entspringt in China und fließt durch Myanmar, Thailand, Laos, Kambodscha und Vietnam. Er ist etwa 4900 km lang und hat ein Einzugsgebiet von über 800.000 Quadratkilometern. Dabei leben derzeit ca. 60 Millionen Menschen im Einzugsgebiet des Flusses – im Jahre 2030 werden es so viele Menschen sein, wie in Deutschland leben.

Kinderrechte und Ökologie – Von der Anhörung beim UN-Kinderrechtsausschuss direkt ans Max

Der UN-Kinderrechtsausschuss diskutiert am 23. September 2016 einen ganzen Tag über den Zusammenhang zwischen den Kinderrechten und einer intakten Umwelt. Im Zentrum der Diskussionen stehen Jugendliche aus terre des hommes-Projekten in Indien, Kolumbien, Thailand und Sambia, die sich in ihren Ländern für die Kinderrechte und den Schutz ihrer natürlichen Umwelt engagieren und als Betroffene vor dem Ausschuss aussagen werden.

Klasse 10.1 befreit Küstenabschnitt an der Knock von über 50kg Müll

Über den Zustand der Meere und Gewässer allgemein hört man in letzter Zeit nicht viel Gutes: riesige Plastikmüllteppiche im Nordatlantik, ehemalige Traumstrände auf der ganzen Welt bedeckt von Plastikflaschen und Verpackungsmüll, an Plastikteilen erstickte Meerestiere und sogar Plastik-Giftstoffe, die über verzehrten Fisch in die menschlichen Nahrungskette gelangen.

30 Jahre Tschernobyl: ein Filmprojekt der UNESCO-Projektschulen Nordwest

30 Jahre nach der Reaktorkatastrophe – was ist seither geschehen? Anlässlich des 11. Internationalen Projekttages der UNESCO-Projektschulen haben das Gymnasium Bad Zwischenahn, das Max-Windmüller-Gymnasium, die Erich-Kästner-Schule Rhauderfehn, die Gesamtschule Schinkel in Osnabrück und die Astrid-Lindgren-Schule Edewecht einen gemeinsamen Film produziert.

Klimaschutz ist eine Kunst – Eisbär sucht neues Zuhause

Ein lebensgroßer Eisbär aus Styropor auf einer ´dahinschmelzenden´ Eisscholle – das war das Vorhaben der Schülerinnen und Schüler der Klasse 8c für den zweiten Teil des Projekts KlimaKunst (siehe Bericht vom 2. Mai).
Unterstützt wurde das Projekt vom Bildungsträger BildungsCent e.V. in Berlin, einschließlich einer finanziellen Förderung des Bundesumweltministerium.

Klasse 8c macht auf Klimawandel aufmerksam – Künstler Jörg Isermeyer führte Workshop durch

Schwimmhilfen an den Stadtgarten-Skulpturen, ein Eisbär auf der Westeremstonne, ein auf Plastikflaschen treibender Pinguin – was hat das mit Kunst zu tun? Dieser Frage gingen die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8c des Max-Windmüller-Gymnasiums im Rahmen eines Projekttages nach. Gemeinsam mit dem Bremer Künstler Jörg Isermeyer erprobten sie dazu zunächst auf dem Schulhof des Gymnasiums die manchmal überraschende Wirkung einfacher Veränderungen: So wurde aus einem Zaun durch einen beschrifteten Klebestreifen der deutsch-deutsche Grenzzaun. Im Anschluss daran entwickelten die Achtklässler dann Ideen, um auf den Klimawandel, aber auch die Verschmutzung der Meere oder die Erderwärmung aufmerksam zu machen.

„Wer für Demokratie ist, der muss gegen die Atomkraft sein.“

Trümmer, Leere, Tod. Diese Worte beschreiben die Bilder der jetzigen Lage in Tschernobyl und leiteten eine Podiumsdiskussion am Max ein, die am 26.4.2016 anlässlich des 30. Jahrestags der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl stattfand.
Den rund 90 Elftklässlern standen Manfred Ackermann von den Stadtwerken Emden (SWE), der Greenpeace-Aktivist Klaus Pieper, der ehemalige Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Johann Bruns und Gerhard Kreutz von der Hochschule Emden/Leer als Referenten zur Verfügung. Sarah Nour El Din und Tjardo Symens moderierten diese Diskussion und stellten den Teilnehmern kritische Fragen über die Zukunft von Atomkraft und wie sie selbst, als Schüler, ihren Teil zum Thema beitragen könnten.