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Max-Schüler putzten Stolpersteine

74 Jahre liegt der Zweite Weltkrieg, der am 8. Mai 1945 mit der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands endete, zurück. Die Liste der Opfer der Nazi-Herrschaft ist lang: Sechs Millionen ermordete Juden, Tausende von politischen Gegnern, Homosexuellen, Sinti und Roma oder Menschen mit Behinderungen, dazu zahllose Vertriebene oder Geflüchteten – Schicksale von Menschen, die allerorten in Deutschland und Europa zu finden sind und die in Vergessenheit zu geraten drohen.

Max-Schüler putzten mit polnischen Gästen Stolpersteine

Besondere Unterstützung für die Max-Schülerinnen und -Schüler: Bei der diesmaligen Putzaktion der Stolpersteine wirkten auch sechs Schülerinnen und Schüler der Szkoła Podstawowa nr 2 im. św. Jana Pawła II in Ozorków mit. Anlässlich des 80. Jahrestages der Reichspogromnacht, bei der auch in Emden jüdische Geschäfte und Einrichtungen, darunter die prachtvolle Synagoge, zerstört wurden, polierten die Jungen und Mädchen 53 Stolpersteine. Diese erinnern an das Schicksal der Menschen, die einst an den heutigen Verlegeorten gelebt haben.

Max-Schüler putzten Stolpersteine

Am 21. April 1945, kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges, wurde Max Windmüller ermordet: Beim verzweifelten Versuch während eines sogenannten Todesmarsches aus einer Pfütze zu trinken, wurde der damals 25-Jährige von einem deutschen Soldaten erschossen.

Unerwartete Begegnung: Enkelin freute sich über Stolpersteinpflege

Überall in Emden erinnern die kleinen Messingtafeln vor den Häusern an ihre ehemaligen Bewohner: Die Stolpersteine, das größte dezentrale Mahnmal der Welt, sorgen dafür, dass die Opfer des Faschismus nicht vergessen werden – eine Ehrung, die ihnen zu Lebzeiten nicht gewährt wurde.

Max-Schüler wirkten an Stolperstein-Verlegung mit

Das größte dezentrale Mahnmal der Welt ist wieder ein Stück gewachsen: Seit Sonnabend erinnern 25 neue Stolpersteine an ehemalige Bürger in Emden, die im Dritten Reich verfolgt wurden, gelitten haben oder umgebracht wurden.

Zu den Opfern dieser Zeit gehörte auch die Familie Steinberg, die lange Jahre ein gleichnamiges Modehaus in direkter Nachbarschaft des Rathauses geführt hatte. Trotz der zunehmenden Repressalien, die bereits am 1. April 1933 mit dem sogenannten Judenboykott für jedermann sichtbar wurden, hielt sich das Textilgeschäft bis zum Mai 1938.

Stolpersteine wurden auf Hochglanz poliert

Am Vortag des 78. Jahrestages der Reichspogromnacht haben Derya Aldemir, Jasmin Jansohn, Silje Harders und Rouven Miege vierzig Stolpersteine poliert, darunter auch die Steine der Eltern und Geschwister Max Windmüllers. Mit dieser Putzaktion soll an die Schändung tausender Synagogen und Geschäfte erinnert werden, die vom 9. auf den 10. November 1938 vor 78 Jahren überall in Deutschland stattgefunden hat.

Max-Schüler nahmen an Stolpersteinverlegung teil

Isaak Stein, Max Stein, Daniel Stein, Betti Stein, Fanny Stein, verh. Rosengarten, Alfred Rosengarten und Gustav Wendt – sieben Namen, die seit Dienstag wieder zum Stadtbild Emdens gehören. Wie für vierzehn weitere wurden für die genannten Personen Stolpersteine an ihren früheren Wohnorten verlegt, um so an sie zu erinnern. An der Verlegung beteiligt waren auch sieben Schülerinnen und Schüler des Max, die die Biographien verlesen haben und hier ihre Eindrücke schildern:

„Anerkennung für diese beispielhafte Erinnerungskultur“- Max-Double-Feature in der à-Lasco-Bibliothek war sehr gut besucht

Ein Film über die Namensenthüllung der Schule und ein Vortrag über das Projekt Stolpersteine – auf den ersten Blick hätte man meinen können, die beiden Programmpunkte des Max-Double-Features, das am vergangenen Montag in der Johannes-à-Lasco-Bibliothek präsentiert wurde, hätten nicht viel miteinander zu tun. Doch Schulleiter Frank Tapper hob gleich zu Beginn der Veranstaltung deren Gemeinsamkeit hervor: „Sowohl die Erinnerung an Max-Windmüller als auch an zahllose weitere Opfer des Nationalsozialismus sind wichtige Bildungsanliegen, die es den nachfolgenden Generationen ermöglichen, sich mit der Geschichte unseres Landes auseinanderzusetzen und daraus für die Zukunft zu lernen.“

Max-Schüler erinnerten an Opfer des Nationalsozialismus

Sophie, Fanni und Norbert Visser sowie Paul Lorbecki – Namen von Emder Bürgern, die bis vor kurzem fast vergessen waren. Nun sind sie wieder im Stadtbild präsent: Vier neue Stolpersteine, die im Rahmen der achten Verlegeaktion in Emden am Sonnabend gesetzt wurden, erinnern nun an ihr Schicksal. Zum zweiten Mal waren auch Schülerinnen des Max-Windmüller-Gymnasiums an der vom Arbeitskreis Stolpersteine organisierten Verlegung der Gedenksteine beteiligt: Shamsa Hasan, Sarah Nour El Din, Lisa Klinkhardt und Stina Wrede verlasen im Rahmen einer kleinen Zeremonie die Biografien der vier Opfer des Nationalsozialismus und erinnerten so an das ihnen widerfahrene Unrecht.

Max-Schüler putzten Stolpersteine

Anlässlich des 71. Todestages von Max Windmüller haben Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums den Stolperstein des Namensgebers der Schule und 38 weitere Gedenksteine geputzt. Zweimal im Jahr werden die Stolpersteine, die in Emden inzwischen an vielen Stellen zu finden sind, gereinigt: Zum 8. Mai, dem Tag des Kriegsendes 1945, und zum 9.November, dem Tag der Reichspogromnacht 1938.

Max Windmüller wurde am 21.4.1945 im Alter von 25 Jahren von einem deutschen SS-Mann kurz vor Kriegsende erschossen.

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