
Große Begeisterung, spannende Rennen und beeindruckende Leistungen prägten am Donnerstag die 14. Ergometer-Regatta des Max-Windmüller-Gymnasiums. Besonders im fünften Jahrgang wurden außergewöhnliche Zeiten erzielt: Sowohl die Siegerin als auch der Sieger blieben unter der magischen Marke von einer Minute!

Im Jahrgangsfinale der Jungen setzte sich Clemens Löper mit einer sensationellen Zeit von 56,0 Sekunden durch. Damit gelang ihm das Kunststück, seine bereits starke Vorrundenzeit noch einmal um eine halbe Sekunde zu verbessern und zugleich einen neuen Schulrekord aufzustellen – so schnell war noch kein Junge vor ihm! Der bisherige Rekordhalter Robin-Lukas-Fischer hat übrigens im vergangenen Jahr sein Abitur gemacht und hatte seinen Rekord von 57,3 Sekunden im Jahr 2017 aufgestellt.

Bei den Mädchen überzeugte Merle Stiehm mit einer noch eindrucksvolleren Steigerung: Nach 1:02,1 Minuten in der Vorrunde steigerte sie sich im Finale auf 59,7 Sekunden und sicherte sich damit ebenfalls den Pokal für den Jahrgangssieg – ebenfalls eine der besten Zeiten in der Geschichte der Max-Ergometer-ReGaTta!

Doch nicht nur in den Einzelrennen gab es starke Leistungen. Nachdem die Klassen zuvor ihre schnellsten Fahrerinnen und Fahrer ermittelt hatten, traten diese anschließend als Vierer-Teams in den Staffelwettbewerben an. Bei den Mädchen setzte sich am Ende die Klasse 5a durch, während bei der Jungenstaffel die 5a vorne lag. Der Sieg in der Mixed-Staffel ging an die 5d.

Eine besondere Neuerung gab es in diesem Jahr mit dem erstmals ausgetragenen Staffelcup. Hier traten jeweils neun Ruderinnen und Ruderer pro Klasse an. Eine Fahrtstrecke von insgesamt 2250 Metern und acht Wechsel sorgten für ein spannendes Rennen, an dessen Ende sich die 5a durchsetzen konnte. Ihr Klassenname wird künftig auf dem neuen Staffelcup-Pokal verewigt.

Darüber hinaus ruderten die Klassen ihre Zeiten für den bundesweiten Wettbewerb „Schnellste Klasse Deutschlands“, der seit vielen Jahren von der Deutschen Ruderjugend ausgerichtet wird. Dabei werden die acht schnellsten Zeiten einer Klasse addiert, wobei es keine Geschlechtertrennung gibt. Im Jahrgang 5 erzielte die 5c mit 8:37,8 Minuten die schnellste Zeit, während in Jahrgang 6 die 6a mit 8:11,2 Minuten vorne lag.

Ein echtes Ausrufezeichen setzte die 7c: Acht starke Einzelleistungen führten zu einer hervorragenden Gesamtzeit von 7:04,7 Minuten – ein echtes Ausrufezeichen, denn noch nie gab es eine bessere Zeit! Der bisherige Rekord lag übrigens bei 7:15,1 Minuten und stammte aus dem Jahr 2012. Alle Ergebnisse werden nun an die Deutsche Ruderjugend übermittelt. Mit Spannung wird erwartet, auf welchen Plätzen sich die Ruderinnen und Ruderer des Max-Windmüller-Gymnasiums im bundesweiten Vergleich wiederfinden werden.

Möglich gemacht wurde die Veranstaltung durch die enge Kooperation mit dem Emder Ruderverein sowie durch die tatkräftige Unterstützung zahlreicher Ruderpatinnen und Ruderpaten, die den gesamten Vormittag vor Ort waren und die Klassen begleiteten:
Onno Trapp, Thade Heeren, Nina Wojcicka, Leevke Schmitz, Kaloyan Dobrev, Jonah Janssen, Johann Wildeboer, Hannah Diekmann, Anna-Sophie Arends, Melina Cornelius, Julia Dietrich, Frederik Jabin, Mieke Mattenklott und Beeke Siemens.
Herzlichen Dank für die großartige Unterstützung!





