Max- Delegation stellt sich am LIS in Bremen vor – Lale berichtet

Stellten die Arbeit des Klimarates und weitere Projekte des Max in Bremen vor: Carlotta, Theda, Isabella, Lale, Onno, Riemke und Rieke.

Am 9. März 2026 wurden wir Schüler:innen vom Max-Klimarat zu einem Kamingespräch des Landesinstituts für Schule nach Bremen eingeladen. Ziel der Veranstaltung war es, über Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) zu sprechen und gemeinsam Ideen auszutauschen, wie Nachhaltigkeit stärker in den Schulalltag integriert werden kann. Besonders erfreulich war, dass unsere Schülersprecherin Rieke Götemann als Vertreterin auf dem Podium sein durfte und ihre Perspektiven einbringen konnte.

Schülersprecherin Rieke Götemann berichtete von der Bedeutung von BNE aus Schüler:innenperspektive.

Zu Beginn der Veranstaltung stand die Frage im Mittelpunkt, ob BNE eher eine Chance oder eine Herausforderung für Schulen darstellt. In der Diskussion wurden viele interessante und wichtige Gedanken geäußert. Ein zentraler Punkt war dabei, dass Schüler:innen mehr Mitspracherecht bekommen sollten. Außerdem wurde betont, wie wichtig es ist, dass Schüler:innen lernen, Dinge zu hinterfragen und kritisch zu denken. Im Anschluss hielt Klaus Schilling einen kurzen Vortrag über die Grundlagen der Bildung für
nachhaltige Entwicklung. In seinem Beitrag erklärte der Bundeskoordinator der UNESCO-Projektschulen, was BNE ausmacht und welche Bereiche dabei eine Rolle spielen. Dazu gehören unter anderem Ökonomie, Kultur, Politik und Natur. Schilling machte auch deutlich, dass viele Inhalte der BNE bereits im Unterricht vorkommen – schätzungsweise etwa 60 bis 70 Prozent –, auch wenn sie nicht immer ausdrücklich so bezeichnet werden.

Am Stand des Max gab es viele Fragen zur Arbeit an der Schule.

Etwas ungewöhnlich für ein Kamingespräch war der anschließende Gallery Walk. Dabei hatten verschiedene Gruppen die Möglichkeit, ihre Projekte vorzustellen und sich gegenseitig darüber zu informieren. Auch wir konnten dabei Einblicke in unsere Arbeit geben und uns mit anderen austauschen.

Katharina Berbüsse (Landesinstitut für Schule Bremen) freute sich, dass die Max-Delegation der Einladung nach Bremen gefolgt war.

In der zweiten Gesprächsrunde ging es um die Frage, welche ersten Schritte unternommen werden können, um BNE stärker in die Schulen zu bringen. Dabei wurden verschiedene Vorschläge gesammelt, wie Schulen nachhaltige Themen noch besser in ihren Unterricht und ihre Projekte integrieren können. Die dritte Frage beschäftigte sich mit Netzwerken. Gemeinsam wurde darüber gesprochen, welche Netzwerke bereits existieren und welche noch aufgebaut werden sollten, damit BNE besser kommuniziert und verbreitet werden kann. Zum Abschluss wurde darüber diskutiert, was Schulen brauchen, damit BNE in der Praxis besser funktioniert. Dabei wurden verschiedene Punkte genannt, unter anderem mehr Unterstützung,  Zusammenarbeit und vor allem auch Selbstwirksamkeit von Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften.

Ein Abschiedsfoto mit Klaus Schilling – und dann ab zum Zug.

Insgesamt war der Tag in Bremen sehr interessant und lehrreich. Wir konnten viele neue Eindrücke sammeln, spannende Gespräche führen und Ideen mitnehmen, wie nachhaltige Bildung an Schulen weiter gestärkt werden kann. Besonders schön war es, dass wir als Schülerinnen und Schüler aktiv beteiligt waren und unsere Meinungen einbringen konnten.

Bericht: Lale Trieschmann (Jg. 7)