
Von Montag bis Donnerstag hatte das MAX Gäste aus Carcare, Ligurien, Italien. Der Besuch war der erste direkte physische Kontakt zwischen den beiden Schulen. Dieser verlief aber so, als ob man sich schon seit Ewigkeiten kennen würde. Der Nachname des betreuenden Lehrers aus Italien Simone Pellegrini könnte auf Deutsch in einer Sekundärbedeutung mit „fremd“ übersetzt werden, was also definitiv unpassend ist: Mit ihm und seiner Kollegin Antonietta Musante waren sofort alle Beteiligten vertraut und „per Du“, wie man zu sagen pflegt.

Das Programm war ein für alle gelungener Mix aus Schule, Kultur, Projektarbeit, Sport und Freizeit. Nach der Begrüßung in der Schule haben unsere Gäste die a Lasco Bibliothek besichtigt und sich mit ihren deutschen Partnerschülern in einer Stadtrallye durch Emden gerätselt.

Dienstag haben wir uns mit unserem eigentlichen Thema, dem Hochwasserschutz, im Emssperrwerk Gandersum auseinandergesetzt, und nachmittags auf gutem Niveau (der Verfasser wurde in seiner Gruppe ehrenvoller Letzter) gebowlt.

Mittwoch stand Unterricht (Dank an Reinke Eiben und Tobias Knebel!), Sport, Spiel und viel Spaß (Dank an Severin Tillmann!), Projektarbeit und abends das begeisternde Schulkonzert (Dank an die Fachgruppe Musik!) auf dem Plan.

Den krönenden Abschluss stellte eine Exkursion nach Borkum bei herrlichstem Wetter dar. Dort in den sonnigen Dünen wurde die neue Sportart Massenvolleyball erfunden, einziger Wermutstropfen war, dass es den Robben offenbar auf den Sandbänken schon zu warm war, und sie sich in der kühlen Nordsee versteckten. Der innige Abschied ist uns nicht ganz so schwer gefallen, weil wir alle uns noch vor den Herbstferien in Carcare wiedersehen wollen.





