„Keiner geht hin!“ – Max zeigt Ausschnitte aus neuem Musiktheater bei regionalem Schultheatertreffen

„Keiner geht hin“ – das ist der Titel des aktuellen Stückes der Max-Therater-AG.
Am 6. März 2026 fand in Emden das regionale Schultheatertreffen Niedersachsen statt. Theatergruppen aus Emden und Leer präsentierten Ausschnitte aus ihren aktuellen Produktionen und tauschten sich anschließend in moderierten Feedbackrunden über ihre Arbeit aus. Die Veranstaltung ist Teil des landesweiten Niedersächsischen Schultheatertreffens (NiST), das seit 1978 den Austausch und die Weiterentwicklung von Theaterarbeit an Schulen fördert.
Auch das Max-Windmüller-Gymnasium war mit einem Beitrag vertreten. Schülerinnen und Schüler zeigten erste Szenen aus dem selbst entwickelten Musiktheaterstück „Keiner geht hin!“, das derzeit mit rund 55 Beteiligten aus Theater-AG und Orchester erarbeitet wird. Die vollständige Produktion soll zum Ende des Schuljahres im Festspielhaus am Wall mit Live-Orchester aufgeführt werden.
Theater im Festspielhaus am Wall- beste Bedingungen für das Regionaltreffen
Das Stück greift aktuelle gesellschaftliche Fragen auf: Krieg und Frieden, die Debatte über Wehrpflicht sowie persönliche Verantwortung und Zukunftsängste junger Menschen. Ausgangspunkt ist der bekannte Satz „Stell dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin“, der eine Schulklasse dazu bringt, über Pflicht, Freiheit und individuelle Entscheidungen nachzudenken.
Die Inszenierung verbindet verschiedene Perspektiven: Diskussionen im Klassenzimmer, Gespräche in Familien, Stimmen aus sozialen Medien und persönliche Zukunftsträume von Jugendlichen. Viele Texte und Ideen entstehen dabei direkt aus der Zusammenarbeit mit den Schülerinnen und Schülern.
Neben den Auszügen aus dem Stück standen natürlich auch weitere Übungen an, die viel Spaß bereiteten.
Auch in der lokalen Presse wurde über das Projekt berichtet. Peter Saathoff (EZ) schreibt: „Unabhängig von der Einschätzung der Landesverbandsvertreter ist den Gymnasiasten bereits gelungen, was gutes Theater braucht: ein aktuelles Thema, ein eigenes Stück und verschiedene Perpektiven auf eine gesellschaftliche Debatte.“
Das regionale Treffen entscheidet zudem darüber, welche Produktionen zum landesweiten Niedersächsischen Schultheatertreffen im Juni 2026 in Oldenburg eingeladen werden.